Gedenkminute: Wolfgang Würfel

Standard

Herzlichen Glückwunsch zum 80. Geburtstag, Wolfgang Würfel!

Geboren am 31. März 1932 in Leipzig, studierte W. Würfel ab 1950 an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Prof. E. R. Vogenauer, Prof. A. Mohr, Prof. Werner Klemke u.a. Anschließend arbeitete er freiberuflich als Maler und Grafiker und illustrierte Kinderbücher, Schul- und Lehrbücher usw. W. Würfel nahm an vielen Ausstellungen teil und erhielt bedeutende Auszeichnungen.

Von 1968 bis 1988 versah er insgesamt 1000 (in Worten: eintausend!) Feuilletons von Heinz Knobloch (siehe Gedenkminute auf diesem blog vom 1. März 2012), die wöchentlich in der „Wochenpost“ erschienen sind, mit seinen Vignetten – kleinen, gedankenvollen Kostbarkeiten.
Seit mehr als 30 Jahren lebt und arbeitet W. Würfel nördlich von Berlin, im brandenburgischen Glienicke / Nordbahn.

WoPo 6/1969 zu "Wenn wir schreiben"

Vignette von Wolfgang Würfel
zu Heinz Knoblochs Feuilleton „Wenn wir schreiben“,
erschienen in der Wochenpost Nr. 6/1969 unter der Rubrik „Mit beiden Augen“

Advertisements

»

  1. Ich kann mich noch sehr gut an die Rubrik „Mit beiden Augen“ in der Wochenpost erinnern. Ein Abonnement der Wochenpost war damals wie Goldstaub. Ich las die Zeitung immer jeden Freitag, wenn ich meine Mama, die damals Bibliothekarin war, von der Bibliothek abgeholt habe. Als erstes las ich immer den Gerichtsbericht auf der letzten Seite und danach Heinz Knoblochs Feuilleton. Die Vignetten von Würfel gehörten so sehr dazu, dass ich die Bilder nicht mehr in Erinnerung habe. Irgendwie auch ein Kompliment….
    Vielen Dank für diesen schönen Glückwunsch und die Erinnerung an diesen guten Graphiker.

  2. Ist ja eigentlich alles schon so lange her, aber es war eine großartige Zeitung mit sehr spannenden Leuten und ihren Geschichten. Sollte ich hier auf meinem blog noch öfter daran erinnern?

    • Irgendwie gehörte die Zeitung zur DDR und man kann heute noch staunen, was dort alles veröffentlicht wurde. Ich findes es jedenfalls sehr gut daran zu erinnern.

  3. Erstaunlich finde ich beim Wiederlesen, dass diese alten Feuilletons, manche sind immerhin schon 50 Jahre alt, immer noch „funktionieren“, auch wenn der Subtext und das Zwischen-den-Zeilen-Lesen nicht mehr den Stellenwert hat wie früher bzw. kaum noch erkennbar sind.

  4. Pingback: Gedenkminute: Heinz Knobloch | andreamaluga

  5. Pingback: Gedenkminute: “Wochenpost” zum 60. Geburtstag am 22. Dezember 2013 | andreamaluga

  6. Pingback: Such mich / Search for me No. 5 | andreamaluga

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s