Gedenkminute: Christa Wolf

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Vor einem Jahr, am 1. Dezember 2011, starb die Schriftstellerin Christa Wolf. Sie wurde 82 Jahre alt.

Ich las eben zu jener Zeit in ihrem Roman „Stadt der Engel“, der ihr letzter sein würde. Wie seltsam, dass sie, deren Worte dem Leser so nah waren wie eben verhallt, nicht mehr atmete.

Warum sie nie den Nobelpreis bekam, bleibt mir ein ewiges Rätsel. Politisch nicht unumstritten, sind ihre Bücher Weltliteratur.

Anlässlich ihres ersten Todestages erinnern Künstler an die Freundin Christa Wolf: die Ausstellung „Wortwelten Bildwelten. Malerfreunde zum Gedenken an Christa Wolf“ ist in der Galerie Forum Amalienpark in Berlin-Pankow, unweit von Christa und Gerhard Wolfs Wohnung, zu sehen.

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  1. Oh ist es schon wieder ein Jahr her.
    Vielen Dank für die Erinnerung. Ich kann man noch an den Film der „Geteilte Himmel“ nach ihrem Buch erinnern. Sehr beeindruckend.

    • Den geteilten Himmel hab ich mit 13, 14 gelesen, sicher viel zu früh… Aber so ist das, wenn keine Zeilenzauberin über einen wacht;-) Auf jeden Fall ein wunderbares Buch. Und Kindheitsmuster müsste eigentlich jeder kennen – wenn ich mir was wünschen dürfte…

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