Neue Rezension meiner Geschichten!

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Da wird mir gesagt: lass uns mal Deinen Namen googlen. Es finden sich 108.000 Einträge, pah, gehören sowieso alle nicht zu mir. Und was haben wir hier? Eine Rezension meiner Mauergeschichten, hab ich bisher übersehen! Herz hüpft aufgeregt! Schreibt die Gewinnerin meines Büchleins Positives? Jaaaa! Und ich bin hochzufrieden. Vielen Dank, liebe Julia Funkelfaden. Und weil ich gerade so schön beim rebloggen bin, habe ich Julias Text hierher gezogen, wobei er im Original natürlich auch sehr hübsch anzusehen ist. Und ein blog-Besuch bei Funkelfaden lohnt sich sowieso immer 😉

Cover meine Mauergeschichten Foto: Funkelfaden

„Bei der Aktion Blogger schenken Lesefreunde zum Welttag des Buches habe ich auch an einigen der vielen schönen Verlosungen teilgenommen. Auf dem Blog der Autorin Andrea Maluga habe ich eines ihrer Werke gewonnen, von dem ich euch gerne berichten möchte.

Inhalt “Über Grenzen”

“Über Grenzen” beinhaltet drei Geschichten. Die Geschichte von Micha, der in den Schulferien immer die Großmutter auf dem Land besuchen fährt und sich unglaublich darauf freut. Die Geschichte von Sabine, deren Freund plötzlich in München ist und dem sie gerne folgen möchte. Und die Geschichte von Tobias, der aus jugendlichem Leichtsinn einen Fehler begeht. Alle drei Geschichten handeln von einer Mauer, die ein Land jahrzehntelang teilte.

Meine Meinung zum Buch

“Über Grenzen” von Andrea Maluga ist mit gerade einmal 50 Seiten ein kurzes Buch, das aber dennoch Eindruck hinterlässt. Die drei Geschichten erzählen von Einzelschicksalen, wie es sie wohl viele in der DDR gegeben hat. So schön die erste Geschichte beginnt, mit einem Ausflug zur Oma aufs Land, so traurig endet sie doch. Auch die zweite Geschichte beinhaltet zwar Mut und Hoffnung, aber auch viel Trauer und den Schmerz des Verlustes. Die dritte Geschichte hingegen ist generell einfach nur traurig, auch wenn es hier ein hoffnungsvolles Element, einen Menschen, der wenigsten ein wenig über die Regeln eines totalitären Staates hinwegsieht.

Ich bin zwar noch zu Mauerzeiten in Berlin geboren, war aber erst drei Jahre alt, als die Mauer fiel. Für  mich ist die Mauer damit ein historischer Fakt, Geschichte, aber nichts selbst erlebtes, so dass ich solche Erzählungen, wie die drei kurzen Geschichten von Andrea Maluga, sehr spannend finde. Gerade wenn man die Schauplätze einer Geschichte kennt, hat man meist doch auch noch eine ganz andere Beziehung dazu. Mich regt das Büchlein zum nachdenken an und da es so kurz und angenehm zu lesen ist, habe ich es inzwischen noch ein zweites mal gelesen.

Schön finde ich übrigens, wie das Buch gebunden ist. Wie ihr auf dem Bild seht, schaut aus dem Cover des Buches “Über Grenzen” ein Bändchen mit Perlen heraus. Dies ist nicht etwa ein Lesezeichen, sondern die Bindung. Die Seiten des Buches wurden damit einfach in den Einband des Buches gebunden. Eine wundervolle Idee und deutlich schöner, als industriell gedruckte Bücher. Das Cover zeigt die Mauer übrigens so, wie ich sie kenne. Völlig überwuchert und ein Stück unserer Geschichte.“

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