Aus meiner Schreibstube: Berlin/Brandenburgs Geschichte für Kinder erzählt – Von den Anfängen

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PTDC0712Bild: FantaghiroArt, mit freundlicher Genehmigung ❤

Ich habe vor einiger Zeit begonnen, für Kinder ab 8 Jahre über die Geschichte von Berlin/Brandenburg zu schreiben. Gefällt’s Euch?

Wir wohnen in der großen Stadt Berlin. Aber unsere Stadt gab es nicht schon immer, denn vor langer Zeit, vor 800 Jahren, gab es unsere Stadt noch gar nicht.

Hier wohnten auch gar keine Deutschen mehr, denn die waren wie alle Völker in dieser Zeit woanders hin gezogen. Mit der Völkerwanderung kamen nun die Slaven und wohnten hier, woher sie kamen, wissen wir nicht genau. Die Slaven ließen sich nieder, bauten Burgen und lebten in verschiedenen Stämmen. Ein Stamm wohnte am Havelfluß und sie nannten sich Heveller, ein anderer Stamm lebte am Ufer der Spree und hieß Spreewanen. Es gab noch viele andere Slaven, die Obodriten, Redarier, Sorben und Lutizen hießen. Die Stämme lebten voneinander getrennt, jeder Stamm hatte sein eigenes Land und dazwischen wuchs dichter Wald.

Manchmal führten die Slaven Krieg gegeneinander, aber die meiste Zeit vertrugen sie sich. Dann trafen sie sich zu Versammlungen, den Things, wo sie wichtige Dinge besprachen. Jeder Stamm schickte ein paar kluge, starke Männer zu diesen Treffen. Diese Männer überlegten sich, was sie als nächstes machen wollen, wie sie sich wieder vertragen können oder ob jemand Hilfe braucht. Einen König, der über alles allein bestimmte, gab es nämlich nicht.

Das Land der Slaven war sehr groß, es reichte von der Ostsee bis zum Spreewald. Die Slaven hatten viele Nachbarn: Polen, Sachsen, Franken, Deutsche… Diesen Nachbarn gefiel das Land der Slaven so sehr, dass sie es gern selbst besitzen wollten. Sogar die Wikinger kamen übers Meer gefahren, um das Land zu erobern und auch die wilden Ungarn stürmten auf ihren Pferden von weit her heran, um gegen die Slaven zu kämpfen. Aber niemand konnte die Slaven besiegen.

Die Slaven hatten ihre Burgen aus Holz und Lehm gebaut, die wie ein riesengroßer Ring aussahen, in dem sie sich verstecken konnten, wenn die Feinde kamen. Die größte Burg der Heveller hieß Brennaburg, die es aber heute nicht mehr gibt. Ganz in der Nähe war ein Hügel, auf dem ein kleiner Tempel stand. In diesem Tempel dachten die Heveller an ihren Gott Triglaw, sie brachten ihm Geschenke und baten ihn darum, ihre Wünsche zu erfüllen. [wird vielleicht fortgesetzt 😉 ]

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