Buchbinderei „Alles Leben“

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Photo0813Now I’m a bookbinder 😉 I will teach that trade in my next reading & writing ZeilenZauber winter courseZeilenZauber winter course!

Aus der Not heraus entstehen meist die besten Dinge. Da ich schon immer in das Buchbindewesen hinein schnuppern wollte, kam es mir gerade recht, dass ich meine Porträtsammlung „Alles Leben“, die ich schon hier und hier bei Lesungen vorgestellt habe, neu „einkleiden“ wollte. Nach einigen Tüfteleien, etwas Geldausgeben für Gerätschaften und Material und etlichen Stunden später kann ich sagen: Voilà, hier ist das Ergebnis. Ich bin sehr zufrieden mit dem Bucheinband (mit meinen Kurzgeschichten darin sowieso 😉 ), dennoch wird es nur wenige Büchlein dieser Art geben. Mein Métier ist das Schreiben, aber einen Einblick in das schöne, alte Handwerk Buchbinden werde ich gern im nächsten ZeilenZauberWinterkurs geben.

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Alles Leben – Portraits

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Für dieses Büchlein nehme ich gern noch Lebensgeschichten der Lieblingsverwandtschaft an 😉 Wenn Ihr also aufgeschrieben haben wollt, wie Opa den Krieg erlebt hat, wo die Tante gerade ihren Lottogewinn verjubelt oder auf welchen verschlungenen Pfaden Ihr Euren Liebsten gefunden habt – immer her damit. Ich habe viel Erfahrung beim Zuhören und bin sehr erfolgreich im Aufschreiben von Lebensgeschichten.

Geschichten, basierend auf wahren Begebenheiten, so spektakulär, wie das Leben nur sein kann…

Wer Beispielgeschichten lesen will, bitte sehr:

Vom Gärtnern: Brunnenbauer

Vom Leben in einem ganzen Jahrhundert: Gerda

Von den 1980ern in Ost-Berlin: Rosa

Von der Reaktorkatastrophe und einem Mädchen in Berlin: Fukushima

Vom Leben und Sterben: Sonntagskind

Vom Mauerbau im August 1961: Sommerfrische

Vom Arbeiteraufstand in der DDR am 17. Juni 1953: Die andere Seite

(„Alles Leben“ ist erschienen im Frühjahr 2015, allerdings mit ganz anderen Kurzgeschichten. Wie das Leben so spielt…)

Homestory: Was Sie schon immer über mich wissen wollten!

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Photo1981What does an author do? Right, he or she writing stories the hole day. And writing and writing and writing… and thinking and drinking coffee. First I wrote the stories on my computer. But since one and a half year I’m writing on paper in very nice books instead using the computer.

So I finished my „Special Edition“ with 7 titles. I wrote 4 stories about the young boy Mo and his friends. From time to time I invent new Berlin-adventures „Handwerker Hannes“. Now I’m trying to write daily 500 words for my new project, a mystical novel for young people between 10 and 12. And I have a detective story for teenagers in my mind and an all-age-story. But both projects have to wait 😉

Was tut ein Autor? Richtig, den lieben langen Tag schreiben, schreiben, schreiben. Dazwischen nachdenken und Kaffee schlürfen. Eine Autorin übrigens auch.

Tatsächlich dauerte es ein Weilchen, bis es zu mir durchdrang, dass ich wirklich auf meinen vier Buchstaben sitzen muss, um mich um das zu kümmern, was ich mit am liebsten mache: Geschichten zu Papier bringen. Papier? Ja, richtig gehört, seit etwa anderthalb Jahren (die ersten Jahre arbeitete ich am Computer) schreibe ich meine Kurzgeschichten in wunderschöne , linierte Notizbücher und leide etwas Panik, solange ich sie nicht woanders abgespeichert, sprich in den Computer gehackt, habe. So erging es mir mit den Geschichten aus „Alles Leben“.Aber alles ist gut gegangen.

Nur der Handwerker Hannes lässt sich seltsamerweise nicht zwischen zwei Buchseiten pressen. Deshalb entstehen die Geschichten um ihn an meinem Computer. Wahrscheinlich merkt er, dass einige Texte eher fürs Zeitungsgeschäft geeignet sind, denn die dort abgehandelten Themen verderben manchmal schnell, weil sie aktuelle Aufreger betreffen. Schnell getippt, schnell verdorben, so isses.

Fertig sind auch die vier Vorschulgeschichten um Mo, brav sofort in den Computer getippt, da gibt es bald Neuigkeiten.

Zur Zeit verbringe ich meine Schreibzeit mit ein paar 12jährigen und durchlebe mit ihnen ein großes Abenteuer um die alten Geheimnisse im Amselkiez und versuche, an jedem Arbeitstag 500 Wörter aufzuschreiben. In ein buntes Buch mit vielen Seiten. Angefangen hat es als NaNoWriMo-Projekt, 16 000 Wörter sind während des Wettbewerbs entstanden, jetzt sind es bald 25.000, also die Hälfte eines anständigen Romans (so wird gemeinhin behauptet). Und jetzt kommt’s: Die Schreibzeit verbringe ich tatsächlich mit Kaffeetrinken, stilecht im Kaffeehaus!

Derweil ruhen zwei Projekte wie dicke Hefeteige unterm Geschirrtuch und warten, dass sie an die Reihe kommen.

Bye, bye, Special Edition / Sonderedition

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Photo1980It’s time to say Good bye then I raffled the last four exemplars of my Special Edition, handmaded by a bookbinder. Since 2011  so I published 7 titles with short stories having different topics: Berlin-stories, Fairy tales, Portraits and humorously stories where the main character’s speaking in Berlin idiom. Now it’s sold out and I’m waiting for a new mission.

Weg sind sie, die allerletzten Exemplare meiner Sondereditionen. Ein bisschen Wehmut drückt mich schon, denn als ich vor fünf Jahren damit begann, meine Geschichten von einer Buchbinderin fachgerecht umhüllen zu lassen, war das ein großer Schritt für mich in die Öffentlichkeit. Abseits vom Verlagswesen ergriff ich die Möglichkeit, meinen Zuhörern bei Lesungen meine Geschichten im Kleinformat anzubieten.

Im Laufe der Zeit sind sieben Titel erschienen, jeder mit einem passenden Coverbild. Die Themen waren weit gestreut. Von ernsthaft (Über Grenzen) über historisch (Berliner Straßen), lustig-nachdenklich (Nebenbei gesagt), magisch (Magister Adventus), impressionistisch (Marie in Italien), berlinerisch-humorvoll (Handwerker Hannes) bis tiefsinnig-schwermütig (Alles Leben) war alles dabei, was das Gemüt verlangt.

Um diesen Abgesang zu verschönern, verloste ich anlässlich des Welttags des Buches 2016 vier (eigentlich drei, aber ich war so überrascht von dem großen Echo, dass ich eines mehr spendierte) Exemplare der Alltagsgeschichten „Nebenbei gesagt“ und ich hoffe sehr auf die strahlenden Gesichter der glücklichen Gewinner!

Auf zu neuen Ufern!

Mein Beitrag zur Lesebühne „So noch nie“ am 25.4.2016

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Lesebühne sonochnieThank you so much, „Zimmer 16“ and reading stage „So noch nie“ for being such a nice host for literature! I was here twice and liked the friendly atmosphere and useful comments.

Vielen Dank der Lesebühne „So noch nie“ im Zimmer 16, die unermüdlich allen Schreibwütigen die Tore öffnet und auch mir schon zweimal die Möglichkeit gegeben hat, meine Texte vorzustellen. Das erste Mal las ich dort vor einem Jahr meine Geschichte „Sommerfrische“ aus der Sammlung „Über Grenzen – Mauergeschichten“, diesmal „Regine“ aus der Porträtsammlung „Alles Leben“.

Freundlicher Beifall  und Hinweise inklusive, jeden 4. Montag des Monats, 20 Uhr.

PS: Vielen Dank den drei „Abgeordneten“ meiner Fangemeinde, die sich zu später Stunde noch auf den weiten Weg nach Pankow machten 😉 So war ich fast gar nicht aufgeregt!

PPS: Hat jemand die Sanduhr der Lesebühne gefunden?

Hier die Inhaltsangabe, von „So noch nie“ herausgegeben:

Andrea ließ uns mit „Regine“ ein ebenso alltägliches wie unerträgliches Schicksal aus dem Leben in der DDR kennenlernen. Eine Kraftwerksarbeiterin mit Mann und Kindern telefoniert im Jahr 1968, das Bitterfelder Chemie-Kombinat ist, so gehen Gerüchte um, gerade explodiert, mit einer Freundin. Viele sind es noch nicht, die 1968 in der DDR ein eigenes Telefon zu Hause haben, trotzdem halten die beiden sich für unwichtig genug, dass sie sich politische Witze zu erzählen trauen – die werden sie schon nicht abhören. Falsch gedacht […]

Keine erfundene Geschichte, aber schlicht und einfach und leider immer wieder so oder ähnlich passiert.

Blogger schenken Lesefreude zum Welttag des Buches 2016

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This year I’ll follow again the campaign „Bloggers donate reading pleasure“ on the occasion of the World’s Book Day. I raffle my Special Edition’s booklet „Nebenbei gesagt“ (only in German) for 3 winners! Have luck!

Schon zum fünften Mal nehme ich teil an dieser wunderbaren Aktion zum Welttag des Buches, der wiederum jährlich seit 1995 stattfindet. Zeit, meine Verlosungen Revue passieren zu lassen:

Beim ersten Mal verbreitete ich Lesefreude mit einem Quiz zu Kinderbücherhelden, beim zweiten Mal verloste ich fünfmal die kleine Sonderedition meiner deutsch-deutschen Mauergeschichten (1961 und 1989) “Über Grenzen” sowie einmal auf besonderen Wunsch die “Berliner Straßen. Beim dritten Mal konnte ich Hilfe durch die Aktion Lesefreude in Anspruch nehmen und „Schiffbruch mit Tiger“ unter die Leser bringen. Beim vierten Mal verloste ich das siebente, und damit letzte Bändchen meiner Sonderedition, es heißt “Alles Leben” und enthält fünf Porträts in Kurzgeschichten.

In diesem Jahr schicke ich die letzten drei Exemplare meiner handgefertigten und ansonsten ausverkauften Sonderedition ins Rennen, es sind Geschichten aus dem Alltag „Nebenbei gesagt“. Darin enthalten sind die allseits bei Lesungen beliebten Texte „Spinnen“ (hier gebe ich einen amüsanten Einblick in mein beängstigendes Privatleben) und „Hermann aka Vatikanbrot“ (über einen liebgewordenen Mitbewohner).

Wie Ihr mitmachen könnt? Schreibt bis zum 1. Mai 2016 einen Kommentar unter diesen Beitrag und hofft, dass die Glücksfee Euren Namen aus dem Lostopf herausfischt. Viel Glück!

Hier als Service wieder die Teilnehmerliste der Blogger, in der ich sensationellerweise an 25. Stelle stehe! Herrschaften!welttag des buches logo 2015

Aus meiner Feder: Madame Jalenska

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In der Rubrik „Schreibwerkstatt / Aus meiner Feder“ gewähre ich Einblicke in meine Gedankenwelt und stelle gekürzte Texte vor, die aus meinen Kurzgeschichten oder Sondereditionen stammen. Diesmal ein Ausschnitt aus einer Kurzgeschichte, die in „Alles Leben – Frauen des 20. Jahrhunderts“ zu finden ist.

Madame Jalenska

Mit energischen Schritten durchmaß Madame Jalenska, ihren kleinen weißen Hund an der Leine hinter sich herziehend, den Bürgerpark. Aus ihrem Mund dampften Atemwolken in den trüben Januartag.
Nicht einmal Schnee haben sie hier in ihrer Hauptstadt, dachte sie missmutig. Was wollte sie überhaupt noch in diesem in den Zeitungen hoch bejubelten Berlin. Lächerlich. Ein bisschen über 3 Millionen Einwohner, ihre Heimatstadt hatte fast viermal so viele. Dann die winzigen Parks, ebenso die an Gutsverwalterhäuser erinnernden Schlösser, kein Vergleich. Paläste oder prächtig ausgeschmückte Kirchen suchte man vergebens. Wehmütig hielt sie in ihrem Lauf inne. In ihrer Erinnerung tauchte ihr geliebtes Moskau auf, die goldenen Kuppeln, die weiten Alleen mit den modernen, zugegebenermaßen maroden, Häusern. Sicher, es ist eine raue Stadt, das hatte sie mit Berlin gleich. Doch Moskau hat Größe, wahre Großzügigkeit, nicht diesen provinziellen Mief aus ein paar vor kurzem zusammengelegten Dörfern wie hier.
Madame Jalenskas Schritte beschleunigten sich wieder, der Hund hechelte in ihrer Spur.
Sinn für Kunst und Kultur, Sinn für Schönheit und Leistung, für alle sichtbar und ausgestellt in einer Vielzahl von Museen und Theatern. Der Stolz auf dies alles hatte sie als Kind angetrieben, jeden Tag viele Stunden zu trainieren, Jahr um Jahr, um eines Tages mit dem legendären Bolschoi-Ballett auftreten zu können. Ein Star zu sein.

Du musst besser sein als die anderen, härter trainieren, dir weniger gönnen.
Kein Gramm zuviel auf der Waage.
Schmerzen sind dazu da, sie zu überwinden.
Du hast noch Reserven, Aljona, pflegte die Ballettmeisterin zu sagen und hatte beim Spagat noch einmal von oben nachgedrückt, bis das Mädchen schrie.

[…]

Nachlese: Lesen und Tanzen in der BuchDisko

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foto: little miss arty

Reading and dancing in the Disko! In this April I presented my Exceptional Edition’s last booklet „Alles Leben“. Thank you, dear guests and  Mrs Hasselbach and little miss arty… It was a wonderful evening 😉

So weit kam es dann doch nicht, mit dem Tanzen, meine ich. Aber es fehlte nicht viel, die Stimmung war großartig und die Disko rappelvoll! Ich stellte in zwei halbstündigen Lesungen am 24. April meine Sammlung „Alles Leben“ vor, die mit viel Beifall bedacht wurde. Zum Schluss kam noch der allseits beliebte „Handwerker Hannes“ zum Einsatz und der Abend war perfekt. Bis Mitternacht wurde gefragt, gefuttert und getrunken, was das Zeug hielt, und ich war sehr glücklich!

Vielen Dank an Frau Hasselbach für die freundliche Einladung und große Unterstützung bei der Vorbereitung! Ebenso Dank an little miss arty für die Fotos. Und tausend Dank an alle Gäste, es war traumhaft schön, ich bin immer noch ganz überwältigt.

 

Gewonnen bei meiner Verlosung zum Welttag des Buches haben… aka SiebensachenSonntag No. 11

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Photo8094Called by Frau Liebe recommended by nähmarie, I would like follow this idea: In contrast to serious themes I present 7 pictures from 7 things, which I touched with my own hands at sunday. Imitation desired!Today you can participate in a lottery drawing!

Ausgerufen von Frau Liebe, weiter empfohlen von nähmarie, schließe ich mich gern dem Siebensachensonntag an. Zuweilen wird es ab jetzt auch hier 7 Bilder von 7 Sachen zu sehen geben, für die ich sonntags  meine  Hände brauchte. Sozusagen als Pendant zur vielen geistigen Aktivität, die auf meinem blog geboten wird. Nachahmer erwünscht!

Heute meine Verlosung anlässlich des Welttags des Buches – Blogger schenken Lesefreude!

Bild 1: Hier überwacht die amtlich bestellte Notarin das Basteln der Lose.

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Bild 2: Sehr sorgfältig sind die Namen der Teilnehmer auf den Losen vermerkt worden.

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Bild 3: Die amtlich bestellte Notarin hat sich von der Ordnungsmäßigkeit der Los-Schüssel überzeugt!

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Bild 4: Diese Arbeit hat die amtlich bestellte Notarin dermaßen erschöpft, dass sie sich ein Mittagsschläfchen gönnen musste. (Gleich geht’s aber los!)

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Bild 5: Die amtlich bestellte Notarin überwacht mit unbestechlichem Blick die Los-Ziehung der Glücksfee.

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Bild 6: – Trommelwirbel – Die Gewinnerin steht fest! Die amtlich bestellte Notarin sowie die Glücksfee gratulieren:

Liebe Marina!
Hiermit darf ich Dir sagen, das du soeben bei meiner Buchverlosung gewonnen hast!
Viel Spaß beim Lesen wünsche ich Dir und Deiner Familie.

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Bild 7: Ich habe mich sehr über Eure Teilnahme an meiner Verlosung zum Welttag des Buches gefreut. Als Gewinn stellte ich das siebente, und damit letzte Bändchen meiner Sonderedition zur Verfügung. Es heißt „Alles Leben“ und enthält fünf Porträts in Kurzgeschichten. Da mich die zahlreichen Interessenten so erfreuten, und weil ich so gut bin, hat die Glücksfee hat gleich zwei Gewinnner ausgewählt und folgende Worte geschrieben:

Liebe/r zimt&zucker!

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Lesen meines Büchleins!

 Herzlichen Glückwunsch Marina und zimt&zucker! (von mir, der amtlich bestellten Notarin und von der Glücksfee 😉 )

 

Blogger schenken Lesefreude – ich habe gewonnen ;-)

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petra elsner schatz-der-baumriesennI won a book! Thanks to „Blogger schenken Lesefreude“ I’m happy to be a winner!

Nicht nur ich beteilige mich an der Aktion Blogger schenken Lesefreude anlässlich des Welttag des Buches, sondern natürlich noch Hunderte andere Blogger. Bei einigen habe ich mich umgesehen und bin hoffnungsfroh in deren Lostöpfe gehüpft – und siehe da: ich habe auch gewonnen!! Es ist ein Buch der Malerin und Autorin Petra Elsner, auf dessen Lektüre ich mich schon sehr freue. Im gleichen Atemzug möchte ich darauf verweisen, dass meine eigene Verlosung erst am 7. Mai 2015 endet und dass noch eine Chance besteht, das Büchlein „Alles Leben“ zu gewinnen. Viel Glück!