Archiv der Kategorie: Buchwahn

Schreibwettbewerb ZeilenZauber 2019

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Plakat 2019_final_final

Liebe Schreibwütige!

Einige von Euch sind längst in den Osterferien, Andere genießen heute den ersten Ferientag. Damit Euch nicht langweilig ist, schicke ich Euch hier die beste Idee, die Schreibtinte nicht eintrocknen zu lassen: Macht (wieder) mit beim ZeilenZauber-Schreibwettbewerb 2019, der in diesem Jahr zum sechsten Mal stattfindet, und verzaubert die Kinder- und Erwachsenenjury und mich mit Euren Ideen für Geschichten, Gedichte und Comics zum Thema „Freiheit“.

Einsendeschluss ist der 1. Mai 2019, die feierliche Preisverleihung findet am 6. Juni 2019, 15 bis 16.30 Uhr wie fast immer im Rosa-Luxemburg-Gymnasium Berlin-Pankow statt. Erst dann werden die Preisträger bekannt gegeben, damit es spannend bleibt -)

Hier  noch einmal die Mitmachbedingungen.

Die ersten beiden Einsendungen liegen schon bei mir auf dem Schreibtisch!!! Ich freue mich auf Deine Gedanken ❤

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6. Schreibwettbewerb ZeilenZauber 2019 – Mitmachbedingungen

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Schreibwettbewerb-handzettel 2019_NEUDa ist sie wieder, heiß ersehnt und schon nachgefragt: Die Einladung zum ZeilenZauber-Schreibwettbewerb, der in diesem Jahr schon zum sechsten Mal stattfindet!

Bis zum 1. Mai 2019 erwarten die Kinder- und Jungendjury sowie die Erwachsenenjury und ich Eure Geschichten, Gedichte und Comics zum Thema „Freiheit“. Lasst Euch dazu inspirieren von den Gedanken der Jurymitglieder der ZeilenZauber-Schreibwerkstatt und lasst Eurer Phantasie freien Lauf. Fragt Eure Freunde, Eltern und Großeltern und natürlich Euch selbst, was Freiheit bedeuten kann und teilt es uns mit. Die Geschichten dürfen höchsten 1.500 Wörter haben (ca. 3 Seiten), Comics höchstens vier Seiten.

Wie immer biete ich begleitende Workshops für Schulklassen oder Gruppen an, wir erarbeiten gemeinsam das Thema „Freiheit“ und legen einfach mit dem Schreiben los. Ich stehe zwei Stunden als Expertin zur Verfügung  und gebe Hinweise. Und schwupps – schon seid Ihr dabei beim ZeilenZauber-Schreibwettbewerb, an dem sicher wieder zwischen 100 und 150 Kinder und Jugendliche bundesweit und aus Österreich teilnehmen werden. Meldet Euch und Eure Klasse sehr gerne an unter andrea.maluga (et) alice-dsl.net

Ich habe schon die Lieblingsläden abgeklappert und die Einzelhändler werden wieder wie jedes Jahr sehr spendabel sein und viele Preise für die Teilnehmer des ZeilenZauber-Schreibwettbewerbs zur Verfügung stellen. Leider ist kein Versand der Preise mehr möglich, ich versuche aber auf jeden Fall, sie Euch zukommen zu lassen. (Im März bin ich auf der Leipziger Buchmesse und spiele dort ZeilenZauberfee und bringe die restlichen Gewinne vom Vorjahr an die Preisträger… 😉 )

Wir freuen uns schon sehr auf Eure Geschichten, Gedichte und Comics!

Lesefestival LeseZeit Berlin am 9. März 2019

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LESEzeit 2019_A4-Plakat fürs blogNach dem furiosen Berlinale-Besuch der Teilnehmer meiner ZeilenZauber-Schreibwerkstatt und dem Schreiben der Film-Rezensionen, steht  ein weiterer Höhepunkt ins Haus: die Einladung für uns zur LeseZeit Niederschönhausen am 9. März 2019.

Bisher beschränken sich unsere Lese-Erfahrungen auf die jährlichen Preisverleihung -hier der Bericht von 2018 zum ZeilenZauber-Schreibwettbewerb und auf die kleine Lesung zum Bundesweiten Vorlesetag, aber ich bin mir sicher, dass wir trotzdem gut gewappnet sind.

Das Lesefest findet den ganzen Tag über statt. Wir werden uns den vor uns stattfindenen Block anhören, um uns einzufinden und mit dem Ort „warm“ zu werden. Für unseren Auftritt von 17 bis 18 Uhr können gerne Eltern, Oma, Onkel, Cousins, große Schwester, Nachbarn, Mitschüler und willige, zufällig vorbeikommende Passanten mitgebracht werden. Und natürlich die lieben Blogleser 😉

Lesung 17 bis 18 Uhr im Haus der Familie, Marthastraße 12 in 13156  Berlin-Niederschönhausen und Ausklang beim gemeinsamen Abendessen bis 18.30 Uhr

Wir sehen uns 😉

Lesebühne Für_Wort feiert 5. Geburtstag am 28. Februar 2019

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Plakat FÜR_WORT Februar 2019

Die Lesebühne FÜR_WORT wird Jahre fünf jung!

Wenn uns das bei der Gründung der Lesebühne jemand vorausgesagt hätte, hätten wir damals alle den Kopf vor Verwunderung geschüttelt. Matthias Rische ist von Anfang an dabei, seine jahrelange Mitstreiterin Susanne Riedel wurde im Mai 2018 abgelöst von Andrea Maluga.

FÜR_WORT ist sich einerseits treu geblieben, indem sie als freie Lesebühne in Schöneberg ansässig ist, die allen Stilrichtungen des Lesens, Schreibens und Musizierens eine Chance bietet.

Wir sind nicht darauf festgelegt unbedingt humorvoll und spaßig sein zu müssen, viel eher geht es um die Qualität der Künstler und Beiträge.

Die Lesebühne Für-Wort hat sich zu einer Institution entwickelt, die aus dem Schöneberger Kulturraum kaum wegzudenken ist.

Das verdanken wir einem großartigem Publikum, der angesprochenen Qualität der Künstler und dem Wohnzimmercharakter des Naumann Drei.

Bedanken wollen wir uns mit einem furiosen Jubiläumsprogramm:

Jana Scheerer, geboren 1978, schreibt Romane, Kurzgeschichten und Theaterstücke. 2004 erschien ihr Debüt „Mein Vater, sein Schwein und ich“ bei Schöffling&Co. und wurde mit dem Literaturpreis Prenzlauer Berg ausgezeichnet. 2010 folgte „Mein innerer Elvis“.

Mit „Als meine Unterhose vom Himmel fiel“ legte sie 2017 bei Woow Books ihr erstes Kinderbuch vor. Bei Fürwort liest sie kurze Prosastücke.

Matthias Weiss ist Gratwanderer zwischen passioniertem Pessimisten und unverbesserlichem Weltverbesserer, zwischen Axt im Walde und Diplomat, Menschenfeind und Botschafter der Liebe.

Er erzählt Erlebtes und Überlebtes, Fundsachen und Erfundenes, Wunden und Wunder, allzeit getreu seiner Prämisse: „Es klingt nicht so böse, wie es gemeint ist.“

Etwaige Ähnichkeiten mit realen Personen und Ereignissen sind alles andere als zufällig. Voll Liebe zur Sprache dreht und wendet er in seinen Texten nur allzu gern des Lebens sicher geglaubte Koordinaten und stellt mehr Fragen als er Antworten gibt.

Doch am Ende wird alles gut … wie im richtigen Leben halt. Er gewann im vergangenen Jahr den Reinheimer Satirelöwen.

Ernst Erland Kühn & Jamie Collier präsentieren Harmonie-Gesang und nur ein Mikrofon – dieses Trio hält sich an alte Traditionen. Obwohl ihre Songs auch wunderbar in diese Zeiten passen. Sie spielen Folk mit ebenso traditionellen Instrumenten. Begleitet werden sie von ihrem (beinahe schon zur Band gehörigen) Gastmusiker Jamie Collier. Ein Gesamtpaket, dass sich hervorragend ergänzt.

Kommt zahlreich und feiert mit uns am 28. Februar ab 19:30 Uhr im Naumann Drei und vergesst nicht, Plätze zu reservieren.

Wir befürchten es wird voll.

 

Herzlichst

Matthias (Text)und Andrea

Lesebühne Für_Wort 24. Januar 2019

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Plakat Lesebühne Für_Wort_Januar_2019_neuerEntwurfFrohes Neues, folks! Schön mal gleich die guten Vorsätze wahr machen und zur Lesebühne Für_Wort nach Schöneberg eilen. Gelegenheit habt Ihr dazu am 24. Januar 2019, 19.30 Uhr im zu Recht beliebten NaumannDrei in der Naumannstraße 3.

Neben den immerfreundlichen Gastgebern Andrea Maluga und Matthias Rische gibt es Luci van Org (jahaa: DIE Luci van Org 😉 ), die Wortfinderin Gabi Röhr und ein zauberhaft verstecktes Duo aus Berlin – Baby behind the Curtain – auf die Ohren.

Also pudert die Näschen, steckt die Glitzerspange ins Haar und begrüßt mit uns das neue Jahr ❤

Interview mit ChrisTine Ziegler „Jaguarkrieger“

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Jaguarkrieger von Tine Ziegler

Sie ist in aller Munde – die Autorin ChrisTine Ziegler, die mit ihrem Debüt „Jaguarkrieger“ alle ab 12 aus dem Lesesessel reißt. Darum geht es: Im fast völlig zerstörten Berlin der Zukunft kämpfen der 16-jährige Will und seine Jaguarkrieger ums Überleben. Sie haben seit Jahren keine Unterstützung der Eltern und müssen allein klar kommen. Allerdings hat eine Firma sehr wohl ein sogar tödliches Interesse, die Jugendlichen zu finden. Ein durchgeknallter Angestellter kommt Will dabei so nah wie sonst niemand. Neben modernen Elementen wie Genoptimierung, Computerspiel und jede Menge Action kommen die klassischen Sujets eines Romans wie Freundschaft, Verrat und Verzeihen nicht zu kurz. Das Buch geht im Familien- und Freundeskreis von Hand zu Hand 😉 Unbedingt lesen!

Das Buch „Jaguarkrieger“ wurde von boys&books für die Altersgruppe 14+ zum Top-Titel Winter 2018 gewählt. Außerdem gibt es seit kurzem sogar einen Buchtrailer – der Verfilmung steht also nichts mehr im Wege 🙂

Ich hatte das Glück, mit der Autorin ein Interview führen zu können. Viel Vergnügen!

Interview mit ChrisTine Ziegler:

Siehst Du die Zukunft tatsächlich so düster wie in Deinem Buch?
Ich bin eine Buntseherin. Wie Mia glaube ich, dass wir unsere Welt gestalten und verändern können.

Möchtest Du, dass Deine Bücher verfilmt werden?
Unbedingt. Ich gehe liebend gerne ins Kino. Genauer gesagt fahre ich mit dem Fahrrad hin. Beim Schreiben sehe ich die Geschichte als inneren Film. Meine Helden irgendwann auf der großen Leinwand zu erleben, wäre ein Traum.

Wo müsste Deine perfekte Lesung stattfinden?
Für die Jaguarkrieger wäre ein verlassenes, noch eingerichtetes Haus perfekt.

Wo schreibst Du Deine Geschichten?
Unterwegs sammle ich Zeilen und Kapitel handschriftlich in einem Heft oder auf Zetteln. Ordentlich wird es dann am Computer. Ich tippe entweder im Garten oder in meinem kleinen Schreibzimmer.

Hättest Du gern zu einer anderen Zeit gelebt?
Nein. Aber ab und zu gehe ich schon gerne auf Zeitreise. Dann besuche ich alte Gebäude oder Museen. Gegenstände und Kunstwerke sind spannende Geschichtenerzähler.

Wem hörst Du am liebsten zu?
Den Wellen am Meer.

Was wolltest Du als Kind werden?
Abwechselnd Pilotin oder Schriftstellerin.

Seit wann schreibst Du?
Seit der ersten Klasse.

Wie heißt Dein Lieblingsbuch?
Das wechselt wöchentlich. Es gibt so viele tolle Bücher! Nur eines nennen, wäre unfair.

Welche literarische Heldin ist Dein Vorbild?
Ronja Räubertochter

Bist Du Bibliotheksnutzerin?
Ja! Ich bin gerne unter Büchern: in Bibliotheken, Buchhandlungen, auf Flohmärkten, vor Bücherregalen von Freunden… Manchmal finde ich sogar ein ausgesetztes Buch in der S-Bahn oder auf einer Parkbank. Ab und zu lasse ich auch selbst eines frei.

Welches Tier hättest Du gerne?
Bei mir wohnen meine Wunschtiere: zwei Katzen.

 

 

 

 

 

Zwischen Dinosauriern und eingelegten Spinnen: Premierenlesung des Wunderkammer-Schreibkurses im Naturkundemuseum am 7. Dezember 2018

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Dinokopf am Eingang

Was ich seit einigen Wochen so treibe? Ich besuchte mit dem Wunderkammer-Schreibkurs die Sammlungen des Naturkundemuseums, stöberte in staubigen Regalen, wanderte durch verwirrende Gänge, löcherte die Mitarbeiter mit Fragen.  Anschließend ersannen wir Kursteilnehmer unter fachkundiger Anleitung wundersame Texte über Tausendfüßer, Spinnen, Tiger, Flugsaurier, Milben, Zebras, Bernstein und alles mögliche mehr. Lasst Euch in der Premierenlesung überraschen!

Der Wunderkammer-Schreibkurs des Naturkundemuseums zu Berlin

präsentiert ihre allererste Lesung am

Freitag, den 7. Dezember 2018, 16 bis 18 Uhr.

Der Eintritt für diese Veranstaltung ist frei, der reguläre Eintritt für das Museum (8 bzw. 5 Euro)  berechtigt zur Teilnahme.

 

 

 

Leute! Es ist so gut wie Weihnachten: Lesebühne Für_Wort am 22. November 2018

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Plakat Lesebühne Für_Wort_November-2018j

Liebe Kulturinteressierte,

ein ereignisreiches Lesebühnenjahr geht zu Ende.

Es gab einen (schweren) Abschied von Susanne Riedel, eine offene Begrüßung für Andrea Maluga und natürlich viele tolle Gäste.

Unser Jahresabschluss steht unter dem Motto: Damenwahl 😉

Veronika Rieger ist eine Frau der Gegensätze: Von der Bühne in den Club, in den Gottesdienst, ist als Künstlerin und Theologin alles dabei.

Vom oberbayrischen Garmisch-Partenkirchen zog es sie zuerst nach München und dann nach Berlin. Als PoetrySlammerin und Autorin bereist Veronika die Bühnen des deutschsprachigen Raumes und spricht dort über Gesellschaft, Glaube und Feminismus. Sie erzählt Geschichten, die sie in ihrem Alltag gesammelt hat.

Janine Schweiger ist Erzählerin und mit dieser Kunst seit 2005 professionell für junges und reifes Publikum mit diversen Programmen unterwegs, aber der Mittelpunkt ihrer Arbeit liegt in Berlin.

Am Rhein geboren, an der Wesel getauft, an der Donau aufgewachsen und an der Spree das freie Erzählen gelernt!
Seit über zwölf Jahren erzählt Frau Schweiger nun schon in Schulen, Büchereien, Kultureinrichtungen und Theatern Geschichten aus aller Welt.

Und warum? Darum: „Was gibt es Schöneres, als diesen einen Moment, wenn man merkt, dass alle im Publikum einen gebannt anstarren, mal mit offenen Mund, mal nicht, aber alle mit großen offenen Augen – so dass man sieht wie ihnen die erzählten Bilder durchs Hirn sausen!“, O-Ton Janine Schweiger.

 

Ela Ramonis ist die erste Musikerin, die ein zweites Mal bei FÜR_WORT auf der Bühne steht. Sie nimmt uns mit auf eine Reise durch die Irrwege der Emotion, des Erwachsenwerdens und der Sinnsuche in einer Zeit, die von Schnellebigkeit und Unversöhnlichkeit geprägt ist.

Mit ihrer Gabe, Dinge zwar ästhetisch aber deutlich auszudrücken, entführt uns die Wahlberlinerin in ein musikalisches Spektrum zwischen Chanson, Pop und Klassik.

Ihre lange Suche nach einem eigenen Stil – den sie letztlich neu erfand und selbstbewusst inszeniert, verdankt sie auch der Zusammenarbeit mit dem Berliner Produzenten Ludwig Karsch.

Ela Ramonis unverwechselbare Stimme und ihre energetische Bühnenpräsenz sorgen stets dafür, dass man von einer besseren Welt träumen kann. Ohne zu vergessen, wer man ist und was noch vor einem liegt, um die Welt zu bereichern.

Am 15. November erscheint ihr neue CD „Hallo, ich bin´s“.

Fühlt euch herzlich eingeladen – gemeinsam mit uns – eine letzte anregende Kleinkunstzeit in diesem Jahr zu verbringen. In diesem Sinne schöne Weihnachten und guten Rutsch, bevor wie uns dann am 24. Januar 2019in alter Frische wiedersehen ❤

Herzlichst

Andrea & Matthias

#Inktober 2018: 12. Oktober „Wal / Whale“

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Seit 2009 inspiriert der Inktober jedes Jahr die Künstler der Welt, mit Tusche oder Fineliner jeden Tag des Monats Oktober zu einem bestimmten, täglich neuen Thema eine Zeichnung anzufertigen. Schön und gut. Aber wir setzen noch eins drauf! Denn was ist schon eine Zeichnung ohne Geschichte? Richtig 😉 Also versuche ich, mit einem Drabble – einem Geschichtenentwurf aus genau 100 Wörtern – die wunderschönen Illustrationen von FantaghiroArt zu begleiten. Hier unsere Ergebnisse. Viel Spaß!

Since 2009 exists the Inktober. And here you can see our results: the sketches of FantaghiroArt and 100-words-drabbles written by me, Andrea Maluga. Enjoy!

INKtober-12-whale(Gastbeitrag aus der ZeilenZauber-Schreibwerkstatt von Junia, 10 Jahre)

12. Oktober 2018: Inktober – Drabble zum Thema „Wal / Whale“

Es war still. Ich hörte meinen eigenen Atem. Ich bildete mir ein, ein leises Plätschern
zu hören. Es kam aus der Schneekugel, die auf meinem Schreibtisch stand. Es war
aber keine gewöhnliche Schneekugel, wie sie es auf Weihnachtsmärkten gab. Wenn
man sie schüttelte, stiegen statt Schnee kleine Luftblasen auf und ein kleiner Wal
schwamm in ihr.

Ich bildete mir aber nicht nur das Plätschern ein sondern auch ein
leises Flüstern. Oder war es doch da? Es wollte raus. Raus aus dieser Kugel. Und
bevor ich darüber nachdachte, warf ich die Schneekugel aus dem Fenster. Ich hörte
wie das Glas zersprang.

 

#Inktober 2018: 10. Oktober „Flowing / Fließend“

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Seit 2009 inspiriert der Inktober jedes Jahr die Künstler der Welt, mit Tusche oder Fineliner jeden Tag des Monats Oktober zu einem bestimmten, täglich neuen Thema eine Zeichnung anzufertigen. Schön und gut. Aber wir setzen noch eins drauf! Denn was ist schon eine Zeichnung ohne Geschichte? Richtig 😉 Also versuche ich, mit einem Drabble – einem Geschichtenentwurf aus genau 100 Wörtern – die wunderschönen Illustrationen von FantaghiroArt zu begleiten. Hier unsere Ergebnisse. Viel Spaß!

Since 2009 exists the Inktober. And here you can see our results: the sketches of FantaghiroArt and 100-words-drabbles written by me, Andrea Maluga. Enjoy!

Inktober 10 2018 flowing Lucias Zeichnung10. Oktober 2018: Inktober – Drabble zum Thema „Flowing / Fließend“

(Gastbeitrag aus der ZeilenZauber-Schreibwerkstatt von Miko, 14 Jahre)

Der Regen durchnässt meine Haare und fließt an meinem Gesicht hinunter. Ab und zu ist eine Träne dabei, warm im Kontrast zu den eiskalten Regentropfen. Ich versuche, meine von der Kälte starren Händen in meinen Jackentaschen zu verbergen, doch diese sind vom Regen schon komplett durchweicht.

Auf das Wasser vor mir schauend stelle ich mir vor, dass ich nicht alleine bin, dass dieser Fluss weiter fließt, aus der Stadt hinaus an einen Ort, wo jemand anderes gerade an seinem Ufer sitzt. Und dieser jemand sitzt dort und stellt sich vor, dass es da draußen jemanden gibt, der an ihn denkt.