Archiv der Kategorie: Gesehen und Gelesen

Langer Tag der StadtNatur 2018 – Lesung

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Werbung Lesung Langer Tag der StadtNatur 2018Wer will mein Sonntagsgesicht sehen? Und meine Geschichten hören?

Kommt raus ins Jrüne, zum Langen Tag der StadtNatur in den Botanischen Volkspark Blankenfelde. Ich halte wieder Hof:

 

Neues von Kater James, der Traumeiche und nie gehörte Weltraumstories
Sonntag, 17. Juni 2018, 14:00 – 17:00 Uhr

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Spanisch, amerikanisch und surreal: Lesebühne Für_Wort am 14. Juni 2018

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Ihr schwitzt schon? Jetzt wird es erst richtig heiß, liebe Leute! Und international: Geschichten aus Hollywood, gewürzt mit spanischer Musik. Und gereimt wird auch.

Die Lesebühne Für_Wort in Berlin-Schöneberg mit ihren Gastgebern Matthias Rische und Andrea Maluga präsentiert am 14. Juni 2018, 20 Uhr, die letzte Lesung vor den Sommerferien! Kommt in Scharen 😉

Flyer Juni 2018.png

So war’s: meine erste Moderation der Lesebühne Für_Wort

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An der Seite des Lesebühnen-Mitbegründers Matthias Rische musste ich nicht zittern und so gelang meine erste Mitmoderation der Schöneberger Lesebühne Für_Wort vorzüglich. Vielen Dank an das wunderbare Publikum und natürlich an die treue Fanbase. Ihr habt bei meinen Texten an den richtigen Stellen gelacht und geweint. Küsschen, Küsschen dafür!

Auf ein Neues zum vorgezogenen Termin am 14. Juni, 20 Uhr im NaumannDrei in der Schöneberger Naumannstraße 3, der feinen Heimstatt für gute Literatur und Musik.Publikumsfoto Mai 2018 Lesebühne Fürwort

Lesebühne Für_Wort: Auf in ein neues Abenteuer!

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Plakat Mai 2018

Sehr geehrte Damen und Herren!

Setzen Se sich jerne hin nach dem Trommelwirbel. Jetzt wird’s ernst:

Ab 24. Mai 2018 werde ich jeden vierten Donnerstag im Monat an der Seite des überaus beliebten Autors und Moderators Matthias Rische stehen und die Lesebühne Für_Wort präsentieren und auch zwei Texte im Gepäck haben.

Wir hören und sehen uns in der zauberhaften Location Naumann Drei – ebendort in Schöneberg! Die Gäste sind diesmal Martin A. Völker, Kerstin Kempker, für beste Musik wird Manou sorgen.

Kommt in Scharen!

Writers Contest ZeilenZauber-Schreibwettbewerb 2018 – das Plakat

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Plakat-2018-WEB.jpgHer mit Euren Geschichten, Gedichten, Comics und Fanfictions! Die Kurskinder von der ZeilenZauber-Schreibwerkstatt und die Erwachsenenjury können es kaum erwarten, von Euren Geheimnissen zu lesen.

Der 5. ZeilenZauberSchreibwettbewerb ist eröffnet! Teilnahmebedingungen hier.

Die feierliche Preisverleihung findet am 28. Juni 2018, 13 bis 15 Uhr in der Aula des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums in Berlin-Pankow, Kissingenstraße statt. Es gibt wie immer Musik und die Lesung der Siegertexte in allen Kategorien sowie eine kleine Überraschung. Bringt das Taschengeld mit, damit Ihr Euch mit ZeilenZauberzeug versorgen könnt (Kugelschreiber, Notizblöcke, Magnete, Lesezeichen, CDs mit den eingelesenen Schreibwettbewerbstexten zum Thema „Zeit“, Leseknochen, Schlüsselanhänger…)

Wir freuen uns auf Euch!

Zur freundlichen Beachtung: da der ZeilenZauber-Schreibwettbewerb ehrenamtlich veranstaltet wird, ist es nur in Ausnahmefällen möglich, die Gewinne zu versenden.

Jubiläum – wir werden 5! Einladung zum ZeilenZauber-Schreibwettbewerb 2018

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Schreibwettbewerb-handzettel 2018_final.jpgKinder, ran an die Schreibgeräte! Es geht wieder los: der ZeilenZauber ruft nach Geschichten, Gedichten, Comics und Fanfictions (neu!)

Alles, was Ihr tun müsst, wenn Ihr in der 4. bis 13. Klasse seid: Schreibt unter obigen Bedingungen etwas zum Thema „Geheimnis“, schickt es bis zum 1. Mai 2018 an mich – andrea.maluga(et)alice-dsl.net – und kommt zur feierlichen Preisverleihung am 28. Juni 2018, diesmal schon um 13 Uhr. Unterrichtsbefreiungen erbitte ich wieder von den Lehrern.

Wer den ZeilenZauber mit nach Hause nehmen möchte, kann gegen Spende allerlei schöne Dinge bekommen: eine CD mit den Texten der Kinder zum Thema „Zeit“, Kugelschreiber, Notizblöcke, Magnete, Lesezeichen und Postkarten mit unseren Lieblingssätzen aus den Geschichten und vieles mehr.

An den ZeilenZauber-Schreibwettbewerb, fertig, loooooos 🙂

 

 

Graf von Bothmer, sein Festival, mein Kühlschrank und die Zahl 20: Stummfilmfestival 2018

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Foto: Passionskirche Berlin

Stephan Graf von Bothmer’s Silent Movie Festival is a worldwide unique festival. Since 20 years he composed the music which matches perfectly to the silent films. This festival included classics like Metropolis and Nosferatu. 

Furthermore I saw Billy Wilder’s (etc.) „People on Sunday“, Harold Lloyd’s „Safety last!“, Charlie Chaplin’s „The Adventurer“ and „The rink“ and THE Berlin film par excellence „Berlin – Symphony of a Metropolis“.

Graf von Bothmer, sein Stummfilmfestival und mein Kühlschrank haben eins gemeinsam: die Zahl zwanzig.

Vor 20 Jahren begleitete Stephan Graf von Bothmer zum ersten Mal einen Stummfilm am Piano und wurde dabei von einer Leidenschaft ergriffen, die ihn bis heute nicht wieder losgelassen hat. Seitdem komponierte er für Hunderte von Stummfilmen die Musik und führt sie regelmäßig auf, bisher vor insgesamt 170.000 Zuhörern, wie seiner Seite zu entnehmen ist.

Aus Anlass dieses Jubiläums hat der unermüdliche Sammler uralter Stummfilme ein Festival aus der Taufe gehoben, wie es die Welt noch nicht gesehen hat. Er zeigt in Berlin natürlich die Klassiker wie „Metropolis“, die Mutter aller Filme mit pyrotechnischen Einlagen und „Nosferatu“ mit kleinem Orchester und Chor. Neben diesen beiden Filmen habe ich mir angesehen: Billy Wilders (ua.) „Menschen am Sonntag“, Harold Lloyds „Safety last!“, Charlie Chaplins „The Adventurer“ und „The rink“ sowie DEN Berlin-Film schlechthin „Berlin – Die Sinfonie der Großstadt“.

Unbedingt hingehen, bis 10. März 2018!

Wer es aus unentschuldbaren Gründen nicht zum Stummfilmfestival schaffen sollte, dem bleiben trotzdem weitere Möglichkeiten: Im Sommer 2018 ist es wieder soweit – Public viewing zur Fußball-WM, allerdings werden die Reportagen stumm geschaltet und die Spiele von Graf von Bothmer live musikalisch unterlegt. Das wird ein großer Spaß, den ich mir auf keinen Fall entgehen lasse. Wer kommt mit?

Und was hat das Stummfilmfestival mit meinem Kühlschrank zu tun? Beide feiern 20jähriges Jubiläum. Und eigentlich sollte der Kühlschrank durch ein neues, energiesparendes Modell ausgetauscht werden. Nun wurde aber das Kühlschrankgeld im Stummfilmfestival versenkt, sogar mit Spaß und volle Kanne!

Berlinale 2018: Les rois mongols – Cross my heart Canada 2017

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Here are the International Film Festival Berlinale news 2018: The canadian film Cross my heart – Les rois mongols

If tanks are rolling through your streets, your father is ill and your little brother’s future depends on you – what are you doing then? Right! Kidnapping neighbor’s Grandma, steal money and run away. Manon is 15, lives in Quebec, which fighted for their independence in 1970. While families are breaking apart the news speaker’s voices are telling about destruction, demonstrations and violence. Nobody is telling the children what’s going on. Manon, her brother, the cousins and the kidnapped Grandma are hiding in a hunting lodge and living together like a happy family. They are free, far away from all the trouble. But police and parents are on the way to destroy this childlike dream… It maybe all over – still Manon hold all the cards! (I love this film!)

Kaum ist die  Karnevalszeit vorbei, beginnt die Zeit der BERLINALE! Schon zum sechsten Mal berichte ich von den Filmen, die ich auf dem Internationalen Filmfestival in Berlin seit 2013 erleben durfte. Oft hatte ich die Möglichkeit, mit Regisseuren und Darstellern zu reden oder den Interviews, die sie gegeben haben, zu lauschen. Hier nun die Filme der Sektion Kinder- und Jugendfilme 41. Generation:

Wenn durch die Straßen Panzer fahren, dein Vater todsterbenskrank ist und die Zukunft deines kleinen Bruders nur von dir abhängt – was tust du dann? Richtig! Eine Nachbarsoma entführen, Geld klauen und abhauen.

Manon ist ungefähr 15 und lebt in Quebec, das 1970 um seine Unabhängigkeit kämpft. Während die Familien zerbrechen, tönen im Hintergrund die Fernsehstimmen der Reporter, die in Dauerschleife von Demonstrationen, Gewalt und Drohungen berichten. Den Kindern wird nichts erklärt, vielleicht weil die Eltern selbst keine Antworten haben. Aufbegehren wird mit harter Hand unterbunden, die Menschen haben sich dem Leben gebeugt, der materielle Absturz ist allgegenwärtig.

Manon und Martin nehmen ihr Leben selbst in die Hand und suchen Unterschlupf in einer alten, aufgegebenen Jagdhütte. Sie bilden mit ihren kleinen Brüdern und der Großmutter eine richtige Familie: während die Großmutter  sich um die kleinen Kinder kümmert, ihnen vorliest und etwas näht, kocht Manon Essen aus dem, was Martin herbeischafft und alle zusammen haben keine Veranlassung, dieses wilde Leben weitab von der Zivilisation aufzugeben. Das erste Mal sind sie frei, lachen und können sich ausprobieren. Doch die Polizei, das Jugendamt und die Eltern sind ihnen längst auf den Fersen. Und selbst als der Traum vorbei zu sein scheint, hat Manon noch einen Trumpf im Ärmel.

Trotz des komplexen Geschehens gibt es viel zu lachen, viel zu weinen und viel Aufbruchstimmung. Die Figuren sind glaubhaft und grundsympathisch – ein großer Gegensatz zur verrückten Außenwelt: politische Diskussionen, Polizeiwillkür, Terrorismus, Geiselnahme, Mord – schlimmer kann es kaum kommen.

Nach der Vorführung standen der Regisseur Luc Picard, die beiden Hauptdarsteller Milya Corbeil-Gauvreau (Manon) und Henri Picard (Martin) ua. für ein Interview bereit:

Unser Film ist nominiert für sechs Filmpreise, u.a. für den canadischen „Oscar“. Der Film basiert auf dem teilweise autobiographischen Buch von… aus dem Jahr 1992. Der Titel beruht auf einem Spiel, das in dem Buch beschrieben wird. Die jungen Hauptdarsteller haben viel zur Oktoberkrise gelesen und Dokumentationen gesehen, viel miteinander diskutiert, um sich in die Zeit, die lange vor ihrer Geburt war, einzufühlen. Leider ist dieses Thema der Abspaltung Quebecs weder in der Schule noch in der Gesellschaft verankert und nicht aufgearbeitet, doch es ist noch aktuell. Der Film sollte das Schicksal der jungen Menschen zeigen, die in politisch schwierigen Zeiten ihren eigenen Weg finden müssen ohne sich selbst zu verleugnen.

Auf die Fragen der Kinder im Zuschauerraum gaben sie folgende Antworten:

Wir hatten für den Film 35 Drehtage, aber es hat viel länger insgesamt gedauert, ihn fertig zu stellen. Manons kleiner Bruder Mimi war sieben Jahre alt, er musste einen Fünfjährigen spielen. Vieles von den Geschichten im Film hat die Autorin der Buchvorlage selbst erlebt. Die entführte Großmutter ist eine bekannte Theaterschauspielerin in Canada. Die Musik im Film ist francocanadisch und stammt aus dieser Zeit, den 1970er Jahren. Die Waffen waren nicht echt und Martin hat keine echte Zigarette geraucht 😉 . Die Hauptdarsteller kannten sich vorher nicht, haben sich aber trotzdem richtig geküsst ❤ . Das Ende des Films fanden die Hauptdarsteller sehr berührend, weil es viel Hoffnung gibt.

Empfohlen ab 12 Jahre

 

Berlinale 2018: Die unglaubliche Geschichte von der Riesenbirne / Den utrolige historie om den kaempestore paere – Dänemark 2017

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Kaum ist die  Karnevalszeit vorbei, beginnt die Zeit der BERLINALE! Schon zum sechsten Mal berichte ich von den Filmen, die ich auf dem Internationalen Filmfestival in Berlin seit 2013 erleben durfte. Oft hatte ich die Möglichkeit, mit Regisseuren und Darstellern zu reden oder den Interviews, die sie gegeben haben, zu lauschen. Hier nun die Filme der Sektion Kinder- und Jugendfilme 41. Generation:

Die unglaubliche Geschichte von der Riesenbirne – Den utrolige historie om den kaempestore paere (Dänemark 2017)

A beautiful animated film from Denmark, which opened the 41st International Film Festival – Generation – BERLINALE 2018. For young and old from 8 years on. The audience laughed and cried and hold their breath – this is how a winner film have to be! A great adventure with a giant pear and a great friendship.

Der Bürgermeister der Stadt Sonnenhafen verschwindet spurlos und somit schlägt die Stunde seines Stellvertreters, der hofft, jetzt selbst Bürgermeister werden zu können. Zur Vorbereitung seiner Wahl lässt er ein unglaublich riesiges Rathaus errichten, dessen Schatten Sonnenhafen verschandelt und in Dunkelheit versinken lässt. Die Blumen lassen die Köpfe hängen, die Menschen verlieren ihre Lustigkeit und überhaupt vermissen alle JB, den Bürgermeister. Als Mitcho und Sebastian beim Angeln eine Flaschenpost finden, stellt sich heraus, dass JB auf einer geheimnisvollen Insel gestrandet ist und auf Rettung hofft. Als Geschenk schickt er einen Samen mit, aus dem über Nacht im Vorgarten eine Riesenbirne wächst. Leider zerstört sie dabei das Haus der beiden Freunde.  Der zu Hilfe gerufene Professor Glukose aus dem Atomlabor baut ihnen aus der Riesenbirne ein Haus. Das gerät auf einen Anhänger und schon geht die Reise mit einer aberwitzigen Verfolgungsjagd los.

Das Haus fällt ins Wasser und wird so zum Schiff. Ein Abenteuer jagt das nächste: ein einsamer Unterseeforscher mit einem mechanischen Drachen, drei fürchterliche Piraten und ein alles verschluckender schwarzer Nebel müssen bezwungen werden, bevor sie endlich die geheimnisvolle Insel erreichen. Doch werden Mitcho, Sebastian und Glukose sie je wieder verlasssen können? Die Riesenbirne liegt zerschellt am Ufer und auch der Motor der Insel fällt irgendwann aus.

Ein zauberhafter Animationsfilm, mitreißend, für Jung und Alt. Das Publikum hielt den Atem an, weinte und lachte – so sehen Siegerfilme aus. Mal sehen, ob wir mit unserem Tipp richtig liegen.

Der Drache mit seiner Mechanik und allgemein die vielen Details haben uns begeistert. Ebenso die herzerwärmende Freundschaft von Sebastian und Mitcho, die um jeden Preis zusammenhalten, und wie aus einem Angsthasen ein Held wird. Sehr sinnlich und zart war die Fahrt durch den schwarzen Nebel, ein Ort der absoluten Hoffnungslosigkeit, der zum Ort der Zuversicht wird.

Nach der Vorführung des Films durften die Kinder Fragen an die drei Regisseure Philip Einstein Lipski, Amalie Naesby Fick und Jörgen Lerdam stellen. Hier nun ihre Antworten:

Wir fühlen uns sehr geehrt, dass unser Film die 41. Filmfestspiele Generation eröffnen durfte!

Das Buch von Jakob Martin Strid, auf dem unser Film basiert, fanden wir sehr anarchistisch. Es sollte ein Film für alles Altersgruppen werden, das ist natürlich eine Schwierigkeit. Aber dadurch, dass die Hauptdarsteller zwei Tiere sind, können Zuschauer besser akzeptieren, dass diese in einer Riesenbirne reisen. Überhaupt eignet sich eine Birne besser als beispielsweise ein Apfel, da man mehrere Etagen einbauen kann 😉 Insgesamt haben wir vier Jahre gebraucht, um den Film fertigzustellen: Entwicklung, Animation und Geld beschaffen.

Die geheimnisvolle Insel ist so geheim, dass wir leider das Geheimnis bewahren müssen. Sie ist vor Urzeiten entstanden, als eine indianische Kultur auf der Erde lebte. Eine Klippe brach ab und trieb als Insel durchs Meer. Ein russischer Zahnarzt baute eine Mechanik in die Insel, damit sie seetüchtig ist. Der Großvater von Sebastian ist leider auf seiner Suche nach dieser Insel so lange unterwegs gewesen, dass er gestorben ist. Seitdem ist er verschollen.

Um diesen Film zu realisieren, haben 70 Spezialisten ihr Bestes gegeben.

Der Film ist für Leute ab 8 Jahre empfohlen

Feuerpudel Januar 2018 – Preisträgerinalarm!

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Yeah! I won the 3rd prize – thank you Konzept Feuerpudel and the wonderful auditorium 😉 It’s a very nice idea to be incognito in this reading stage!

Da der Januar im allgemeinen Saure-Gurken-Zeit für Lesungen ist- sagt jedenfalls ein Blick auf meine Statistik – habe ich mich entschlossen, mich ohne Umschweife in den Rachen des Feuerpudels zu werfen. Zum Nachmachen unbedingt geeignet!

Und das geht so: man schicke seinen Lieblingstext zum Konzept Feuerpudel, drückt sich selbst die Daumen, damit der Text aus vielen Einsendungen ausgelost wird und schwupps, sitzt man inmitten eines 60-köpfigen Publikums und hört andächtig und anonym dem Herrn Vorleser Diether Kabow aka Alexander Lehnert zu. Wie er da so mit seiner Kollegin Vanessa Weser aka Viktoria Hahn thront und noch die schönste Wendung in den eingesandten Geschichten elegant zu Gehör bringt, ist schon eine Wucht. Wie der Berliner zu sagen pflegt. Außerdem kommen interessante Gäste, diesmal war es Professor Stephan Porombka (UdK Berlin), der uns launig Literaturtheorie vemittelte.

Das geneigte Publikum durfte abstimmen und hat mir – tadaa – den 3. Platz zugedacht! Ich bedanke mich artig und überrascht, zumal meine Geschichte schon wieder mal eine ernsthafte war, die es entsprechend schwerer hat als ein Schenkelklopfer.

Geschenke gab es neben dem orkanartigen Beifall auch reichlich – siehe Bild: Ein Schloss, ein drittes Auge, französische Flaggen, interessante Aufkleber, ein Trink-Gutschein und einen Dampfer-Gutschein. Nicht zu vergessen die Originalzeichnung zu meiner Geschichte, synchron angefertigt von der wunderbaren Illustratorin Jana Koslovski. Ein perfekter Abend im Moabiter Untergrund der Neuen Nachbarschaft, die ein wunderbarer Gastgeber ist. Eins ist gewiss, der Feuerpudel wird mich nicht mehr los, egal, wo er sein Quartier aufschlägt.