Archiv der Kategorie: Meine Geschichten

YouTube-Konzertlesung live am 22. Mai 2020

Standard

Ich wurde vom Pianisten Stephan Graf v. Bothmer eingeladen, bei seiner Veranstaltung „Entdeckungen – Musik, Literatur, Illustration“ mitzuwirken. Stephan Graf von Bothmer spielt seine wunderbaren Stücke am Klavier und ich habe die Ehre, neben Junia v. Bothmer (Text) und Lucia Maluga (Illustration) eigene Texte zu lesen.

Am 22. Mai 2020, 19:30 Uhr, live auf der Bühne der Alten Pumpe Berlin

Online-link: https://youtu.be/84SfMTGqj7Y

Wir freuen uns auf Euch!

ZeilenZaubers Schreibwettbewerb 2020 – Das Plakat

Standard

Plakat 2020-withAudiamoNa, habt Ihr es schon vermisst? Ich ja. Ich meine das Plakat des diesjährigen ZeilenZauber-Schreibwettbewerbs. War wegen C., das uns allen das Frühjahr verhagelt. Wenigstens das Wetter war nett zu uns. Genug schwadroniert und ab an die Federn, Ihr Hasen! Schreibt für mich, für Euch, gegen C. oder den Weltschmerz, aber schreibt!

Denn wie Ihr unschwer erkennen könnt, wurde der Einsendeschluss zum allerersten Mal in der langen Geschichte des ZeilenZaubers verlängert bis zum 10. Mai 2020. Nicht nur, weil das Datum hübscher aussieht, sondern weil ich weiß, dass noch einige Kinder und Jugendliche Geschichten, Gedichte oder Comics in der Pipeline haben und nur einen winzigen Endspurt benötigen. Den habt Ihr jetzt. Macht was draus, ich freue mich.

Die ersten Preise stapeln sich schon bei mir im Flur 😉 Wenn Ihr nachsehen wollt, wer hinter den Sponsoren für die Preise steht, kann sich die Mini-Porträts der BuchSeglerin Wiebke Schlesier und der Schmuckfee Manuela Mensch anschauen, viel Vergnügen! Und habt Ihr schon gesehen, dass wir dank Klinkenputzerei sensationellerweise zwei neue Sponsoren für die Preise haben?? Comic- und Hörspielfreunde können schon gespannt sein.

Mitmachbedingungen könnt Ihr hier nochmal nachlesen und auch, wohin die ganze Chose geschickt werden soll. Bis dann ❤

Mai 2020 Schreibwerkstatt Wunderkammer im Naturkundemuseum zu Berlin

Standard

Werbebild WunderkammerFoto: Antonia Roetger
Es ist wieder soweit:
Ich leite die nächste Schreibwerkstatt „Wunderkammer“ im Naturkundemuseum zu Berlin. Diesmal nicht in den altehrwüdigen Räumlichkeiten hinterm Dinosaurier wie sonst, sondern direkt in meinem Wohnzimmer. Fast jedenfalls. Wegen Ihr-wisst-schon.
Das ist natürlich diesmal sehr bequem, weil man sich sogar aus Honululu einwählen kann. Oder aus’m Takatukaland.
Lange Rede, gar kein Sinn, meldet Euch fix an, es wird lustig, diesmal mit meiner Kollegin Melanie Diebert, die sich mit Paläobotanik (also ollen Pflanzen 😉 ) auskennt. Und ich kenne mich mit Geschichten aus und wie man sie schreibt. Ich freue mich auf Euch!
Di / 05.05.2020 / 16:00 bis Di / 26.05.2020 / 18:00

Eine Entdeckungsreise mit digitalem Einblick hinter die Kulissen des Museums und literarischen Schreibübungen. Zu welchen Geschichten regen die Objekte einer naturkundlichen Sammlung an? Welchen besonderen Blick entwickeln Sie?

Im Verlauf des Kurses lernen Sie eine Sammlung oder ein Forschungsprojekt aus dem Museum für Naturkunde kennen und schreiben darüber. Gemeinsam mit der Schreibtrainerin bringen Sie Ihre Miniaturen zum Leuchten. Auf Wunsch finden ausgewählte Texte Eingang in eine Publikation und in die Räume des Experimentierfeldes für Partizipation und Offene Wissenschaft im Museum für Naturkunde.

Aufgrund der aktuellen Lage findet der Kurs digital statt. In einer Videokonferenz ermöglicht Melanie Diebert Einblicke in das Herbar. Der Kurs wird von Schreibübungen begleitet und die Schreibtrainerin Andrea Maluga wird die Teilnehmenden betreuen. Der Austausch mit den anderen Kursteilnehmenden erfolgt auf der digitalen Plattform Zoom. Sie erhalten für sich und eine Begleitperson Freikarten für den Besuch im Museum, sobald die Ausstellung wieder geöffnet ist. Weitere Informationen erhalten Sie nach erfolgter Anmeldung.

 

Informationen zur Veranstaltung

  • Thema: Herbar
  • mit Andrea Maluga, Schreibtrainerin, und Melanie Diebert, Sammlungstechnikerin/Labor Paläobotanik am Museum für Naturkunde
  • Anmeldung: beteiligen@mfn.berlin
  • Kosten: 40 Euro (30 Euro ermäßigt) für alle vier Termine. Für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren.

 

Ablauf

  • immer dienstags, 16 bis 18 Uhr
  • 1. Termin (5. Mai): Blick hinter die Kulissen des Museums und Einführung
  • 2. Termin (12. Mai): Schreibübungen und Ideen
  • 3. Termin (19. Mai): Bearbeitung der Texte, Lesen der Texte
  • 4. Termin (26. Mai): Besprechung und Auswahl von Texten

Sieben Jahre – sieben Fragen: ZeilenZaubers Lieblingssponsoren II „Markasit“

Standard

Der ZeilenZauber-Schreibwettbewerb erreicht jedes Jahr 100 bis 150 Kinder und Jugendliche, jedes dritte Kind wird dank vieler Spenden einen Preis gewinnen können. Und unser Lohn sind supertolle Geschichten, Gedichte und Comics, strahlende Gesichter, kleine Nervenzusammenbrüche vor Freude und viel Mut, sich mit einem der weltbewegenden Themen zu befassen, die da bisher waren: Von Glück über Frieden, Zeit, Traum, Geheimnis bis zu Freiheit. Und nun Wunder.
Und das Besondere: richtige Menschen stehen hinter all dem, die sich Mühe geben und zuverlässig zur Stelle sind, wenn es wieder heißt: Ab an die Schreibfedern, liebe Leute!
In diesem Sinne habe ich den Sponsoren des ZeilenZauber-Schreibwettbewerbs sieben Fragen geschickt, eine für jedes Jahr, und gespannt auf ihre Antworten gewartet. (Teil I könnt Ihr hier nachlesen)

Das ist Manuela Mensch, Eigentümerin des Schmuckladens Markasit, in dem sie nicht nur Schmuck, sondern auch Accesoires und Wohndekoration anbietet.  Seit einigen Jahren spendet sie für die Preisträger des ZeilenZauber-Schreibwettbewerbs. Und hier ihre Antworten:

1. Welches ist dein Lieblingsprodukt, welches in deinem Laden angeboten wird?

Ich liebe sie doch alle !! (Alle Ringlein, Ketten, Ohrringe, Kerzenhalter, schöne Gefäße, sagt Andrea 😉 )

2. Werden in deinem Geschäft auch kulturelle Veranstaltungen angeboten?

Nur das Gespräch mit mir….sonst leider nicht. (Abgesehen von kleineren Events, auch die ZeilenZauberkinder durften hier schon eine Lesung zum Vorlesetag anbieten. Vielen Dank nochmals 😉 , sagt Andrea)

3. Was machst du an deinem Arbeitsplatz?

Mich schweren Herzens von meinen Lieblingsprodukten trennen. (Und die Kunden wunderbar beraten, ohne ihnen etwas aufzuschwatzen! sagt Andrea)

4. Wer bist du? (gerne mit Foto 🙂

Manuela Mensch, eigentlich Diplombauer, jetzt hauptberufliche Elster mit gefülltem Nest namens Markasit.

5. Welches ist dein Lieblingsbuch, -film, -comic, -gedicht als Kind und jetzt?

Das Huhn Emma ist verschwunden (mit 4), Black Beauty (ich war ein Pferdemädchen), Alfons Zitterbacke (ich mag Humor), kein Comic, Reime von Wilhelm Busch, jetzt Krimis aller Länder und englische Filme,
von Monty Python`s bis Jane-Austen-Verfilmungen, immer noch kein Comic, Gedichte lese ich sehr selten, aber „Devantier dichtet“ ist ein schöner Lyrikspaß.

6. Was stellst du den Preisträgern des ZeilenZauber-Schreibwettbewerbs zur Verfügung?

Es gibt wieder Schmuckstücke aus meinem Laden, also eher für die Schriftstellerinnen, ihr wisst, schwer getrennt…..

7. Warum unterstützt du den ZeilenZauber-Schreibwettbewerb?

Ich lese unheimlich gerne und möchte auch in Zukunft von fleißigen kreativen Schriftstellern neues erfahren. Außerdem ist die Andrea so toll und enthusiastisch, so kann ich auch ihr Engagement unterstützen.
Vielen lieben Dank für Deine Antworten, ich freue mich immer sehr über Deine Unterstützung!!

Mein allererstes Interview

Standard

DSC_4912Nun isses soweit: Ich hab ein paar Stunden ordentlich vor mich hingeschwitzt und herausgekommen sind folgende Antworten auf die Fragen von Mercy Ferrars vom FFMag, dem Magazin für Kultur und Gesellschaft. Ich danke sehr für die freundliche Einladung und freue mich über viele Leser

„Vergangene Woche traf sich Ferrars & Fields mit Andrea Maluga, die mich vor geraumer Zeit mit ihrer sanften Stimme, ihren Worten und ihrem Charisma auf der Lesebühne des Zimmer16 in Berlin-Pankow verzauberte. Wir haben Andrea im Rahmen unserer Interviewreihe von und über inspirierende Frauen die ein oder andere Frage zu ihrem Schaffen gestellt.

FFMag: Liebe Andrea, stell dich doch bitte zunächst kurz vor.

Andrea: Mein Name ist Andrea Maluga, ich bin geborene Berlinerin und habe Germanistik mit Schwerpunkt Neuere Deutsche Literatur sowie Geschichte mit Schwerpunkt Mediävistik studiert—sogar auch zu Ende. (lacht)

Jetzt bin ich Autorin, schreibe Kurzgeschichten für Erwachsene und hoffe auf die baldige Veröffentlichung eines Romans. Des Weiteren schreibe ich für Kinder und Jugendliche, ebenfalls Kurzgeschichten, einige Romanmanuskripte schlummern im Schreibtisch. Meine Kurzgeschichten stelle ich in eigenen Lesungen vor, im Bereich der Erwachsenenliteratur habe ich bereits mehrmals in Anthologien veröffentlicht. Darüber hinaus habe ich auch einen Fachartikel in der Federwelt veröffentlicht. Meine Kurzgeschichten für Erwachsene sind eher ernst und beschäftigen sich mit den Umbrüchen und Zerrüttungen der Geschichte des 20. Jahrhunderts—aber ich kann auch lustig, da gibt es beispielsweise meine Figur Handwerker Hannes, der berlinert in seinen Geschichten und erklärt uns die Welt.

Außerdem organisiere ich ehrenamtlich den Zeilenzauber-Schreibwettbewerb, in diesem Jahr schon zum siebten Mal. Etwa 100 Kinder aus Deutschland und Österreich nehmen jährlich daran teil und schicken ihre Geschichten, Comics und Gedichte ein. Es gibt eine Erwachsenen- und eine Kinderjury, die die Texte bewerten—im Zweifel triumphiert natürlich die Kinderjury. In der Aula des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums in Berlin-Pankow findet jährlich die Preisverleihung statt, zu der Teilnehmer*innen aus dem ganzen deutschsprachigen Raum anreisen. Vor acht Jahren gründete ich die ZeilenZauber-Schreibwerkstatt für Kinder und Jugendliche. Wir treffen uns einmal monatlich in Berlin, ich organisiere Exkursionen zum Internationalen Filmfestival BERLINALE, zur Buchmesse in Berlin und eine jährlich stattfindende eigene Lesung, wir schreiben Texte und ich gebe Schreibtipps für die jungen Autoren.

Seit 2019 arbeite ich als Schreibtrainerin im Naturkundemuseum in Berlin und gebe Schreibkurse für Interessierte ab 16 Jahre, die am Ende mit einer Lesung der entstandenen Texte gekrönt werden.

FFMag: Wo und zu welcher Tageszeit schreibst du denn am liebsten?

Andrea: Am liebsten eigentlich im Kaffeehaus—jetzt habe ich mir aber auch den Wohnzimmertisch erobert. Der Vorteil im Kaffeehaus ist natürlich, dass ich mich nicht ablenken lassen kann. Meine Schreibzeit beginnt nachmittags—und dann gerne bis tief in die Nacht. Da eignet sich der Wohnzimmertisch dann manchmal doch etwas besser…

[…]

Das gesamte Interview könnt Ihr hier nachlesen. Viel Vergnügen 😉

Anthologie-Lesung am 31. Januar 2020

Standard

Lesung Antho Fremd Januar 2020 in ZehlendorfJaja, ich weiß, ist richtig Jottweedeee, lohnt sich aber trotzdem. Außerdem ist Freitag! Also schnürt die Senkel und die Verpflegungsbeutel und nüscht wie hin nach Zehlendorf zur Lesung der Autorengruppe ForumWort, die ihre Beiträge aus der Anthologie „FREMD“ präsentiert.

Und ein Schmankerl gibt es obendrauf: die Autorinnen und Autoren lesen nach der Halbzeit weitere Texte aus ihrem umfangreichen Schaffen, so dass auch mitgereiste Fans auf ihre Kosten kommen. Apropos Kosten: Eintritt ist frei, ein Hut geht rum. Und wie immer freuen wir uns, wenn Ihr uns unsere Bücher im Tausch von 8 Euro aus den Händen reißt.

Ich werde mich also in Schale werfen, ein bisschen glitzern und viel vorlesen.

Die Lesung beginnt 19 Uhr im Gemeindehaus der Evangelischen Gemeinde Schönow-Buschgraben, Andréezeile 23 in Berlin-Zehlendorf.

Fremd – Jede Geschichte hat zwei Seiten

Verlag independent bookworm

ISBN 978-3-95681-136-4

Meine erste literarische Veröffentlichung in einer Anthologie – „Fremd“ von der Autorengruppe ForumWort Berlin

Standard

Bookreleaseparty im Café Arema Novewmber 2019Foto: Book-Releaseparty der Anthologie „Fremd“ der Autorengruppe ForumWort Berlin

Wie schön ist es, sich als Autorin Monat für Monat mit Gleichgesinnten zu treffen, Texte zu schreiben und zu diskutieren. Ich bin Mitglied der Autorengruppe ForumWort Berlin, wir haben über ein Jahr hart gearbeitet und voilá: Anlässlich der Literaturmesse BuchBerlin im November 2019 fand die offzielle Party zum Erscheinen des Buches im Verlag independent bookworm statt. Zwölf Autorinnen und Autoren haben sich Gedanken zum Thema „Fremd“ gemacht, jeweils zwei Kurzgeschichten geschrieben und aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt. Leider konnten nicht alle Gruppenmitglieder anwesend sein, dafür aber unsere Verlegerin Katharina Gerlach von independent bookworm 😉

Hier schon ein paar Ausschnitte aus den Rezensionen der Leser, die anlässlich der Leserunde bei lovelybooks alle Kurzgeschichten gelesen und meine Kurzgeschichten so bewertet haben:

rewareni:

Zwei sehr berührende Geschichten, wo es um die Aufarbeitung einer schlimmen Vergangenheit geht. […] Sehr schön war auch die zweite Geschichte, weil man gesehen hat, dass es doch noch Hoffnung gibt an Menschlichkeit, wo der Junge sehr wohl wissen wollte, was damals passiert ist. Am Ende hat es dann die Autorin geschafft, dass mir die Tränen gekommen sind, weil die Szene mit dem Pokal so liebevoll die Geschichte enden hat lassen.

Debsi:

Für mich stechen zwei Themen deutlich hervor.

Zunächst natürlich der gesellschaftliche Aspekt, der sehr realistisch dargestellt ist. Häufig sind Erinnerungsveranstaltungen geheuchelt. Vor allem, wenn, wie in dem beschriebenen Dorf, diejenigen, die geblieben sind, von der Verfolgung profitiert haben. Die Nachfahren müssten sich ernsthaft mit ihren Eltern und Großeltern auseinandersetzen und sich von ihnen abgrenzen. Das ist schmerzhaft und unbequem. Die wenigsten Kinder und Enkel tun das. Es wird ein Tabu aus den Taten und aus den Fällen, in denen die Familie vom Oportunismus profitierte. Die Urenkel, die gar nicht mehr wissen, was los ist, weil alles sorgsam verschwiegen wird, spüren, dass auch sie besser wegschauen sollten. […]

Die Geschichten sind sehr vielschichtig. Auch mich haben die Geschichten zu Tränen gerührt. Beide. Beide am Schluss.

Buecherseele79:

Diese Geschichte ist wirklich mein Favorit.
Weil sie sehr sehr wichtig ist, weil sie leise Töne anspricht, weil sie von der Groll schreibt ohne sie genau zu benennen, man bekommt ein genaues Bild durch die kleinen Hinweise. […]

Ich bin schockiert und verärgert, wie die Menschen in diesem Dorf mit dem älteren Herren umgehen, er stellt keine Ansprüche, macht keine Vorwürfe, will einfach nur nochmals dorthin reisen wo sein Leben so einen schrecklichen Einschnitt erfahren musste, er alles verlor.

Da wäre ein Wort des Trostes oder ein Entgegenkommen das Mindeste. […]

Auch die Geste mit dem Pokal hat mich sehr berührt, weil sie eben Hoffnung macht, gegen das Vergessen, er aufzeigt – ich weiß nicht alles was vorgefallen ist, aber was ich so spüre und gehört habe beunruhigt mich, ich finde das Verhalten des Dorfes nicht zu akzeptieren, ich bin anders, ich möchte dir was zurückgeben.

Von daher – eine sehr bewegende und hoffnungsvolle Geschichte.

Weasel:

Mich haben beide Geschichten auch sehr berührt. Die zweite noch ein bisschen mehr. Vielleicht auch, weil man von der ersten schon ein gewisses Vorwissen hat.
Steht der junge Friedrich … hier frage ich mich wie Bücherseele … in einem verwandtschaftlichen Verhältnis mit dem alten Friedrich? Möglich wäre das? Hoffentlich bekommen wir da eine Antwort von der Autorin? Das finde ich wirklich spannend. Genau wie den geschichtlichen Hintergrund. Diese Geschichten sind nicht einfach nur Geschichten. Sie sind ein Teil unserer Vergangenheit, unserer Realität und Identität.
In der Vorstellung steht, dass die Autorin Geschichte studiert hat und gern Geschichten mit historischen Bezug schreibt. Und das macht sie ausgesprochen gut. Daumen hoch!

Dekanda:

Wow, was für eine bewegende Geschichte – sie hat mich zu Tränen gerührt. Für mich ist dieses Gesamtwerk (ich möchte die Geschichten ungern als zwei Geschichten sehen, weil sie für mich wie ein vereinter Fluss wirken) bisher der beeindruckendste Text in der Anthologie.
In den klaren und knappen Worten der Autorin stecken so viel Hoffnung und Schuld, ohne auszuschreiben, was wirklich geschehen ist. Sie lassen viel ungesagt und sprechen doch für ein unfassbares Grauen, dass noch immer in uns fortlebt.

Fremd – Jede Geschichte hat zwei Seiten

Verlag independent bookworm

ISBN 978-3-95681-136-4

Die Anthologie ist natürlich online unter oben angegebener ISBN-Nummer bzw. in den Buchhandlungen zu bestellen, aber auch in der Buchhandlung DiskoBuch in Berlin-Pankow vorrätig.
Ausgehtipp:
Wer die Autorengruppe ForumWort live und in Farbe erleben möchte, kann sie am Sonnabend, den 14. Dezember 2019, 18 Uhr, im Haus am Mierendorffplatz in Berlin-Charlottenburg treffen und den Geschichten lauschen. Ich werde dort sein und freue mich auf Euch!

Lesung im Café Genüsslich am 14. November 2019 – Nachlese

Standard

IMG_4283

„Alles Berlin – Geschichten von Liebe, Tod und Handwerker Hannes“

Was für ein schöner Abend 😊📚👍
Lieben Dank an meine Gäste, die den Weg aus Neukölln, Kreuzberg, Henningsdorf, Prenzlauer Berg und Niederschönhausen nach Pankow fanden 😍📚🍀 und sich mit Handwerker Hannes amüsieren ließen und auch Sinn für meine nachdenklichen Geschichten hatten. Euer Beifall wärmt mein Herz.

(In der Hand halte ich übrigens die Anthologie „Fremd“, die im Rahmen der Schreibgruppe entstanden ist und die zwei Kurzgeschichten von mir enthält. Kann man kaufen 😉 )
Vielen Dank auch an das Kaffeehaus Genüsslich für die Einladung. Gerne wieder 💛

 

 

 

Lesung am 14.11.2019 im „Genüsslich“

Standard

Plakat Lesung im Genüsslich-14.11.2019Dieses hübsche Plakat will ich niemandem vorenthalten 😉 Extra mit schniekem Autorinnenbild von Foto-Trabert Berlin.

Kommt also alle schön geföhnt am 14. November ab 19:30 Uhr ins Kulturcafé „Genüsslich“  in die Flora-, Ecke Heynstraße! Das ist ein paar Gehminuten vom S-Bahnhof Pankow entfernt und bietet neben Imbiss und Getränken meine besten Kurzgeschichten zum Thema „Alles Berlin – Von Liebe, Tod und Handwerker Hannes“. Ich freue mich ❤

 

 

Schreibwerkstatt Wunderkammer November 2019 im Naturkundesmuseum zu Berlin

Standard

IMG_0035

Für alle, die sich schon immer gewünscht haben, an einem Schreibkurs teilzunehmen, bietet sich DIE Gelegenheit. Und zwar in den wunderbaren Räumlichkeiten des altehrwürdigen Naturkundemuseums zu Berlin! Kurz und knapp – vier Termine im November 2019, mit mir als Kursleiterin.
Voraussichtlich besuchen wir die Genomeditierung. Ich bin schon sehr gespannt und freue mich auf Euch ❤
Hier die Einzelheiten und die Einladung:
dienstags / 05.11.2019 / 12.11.2019 / 19.11. 2019 / 26.11.2019
jeweils 16:00 bis 18:00

Eine Entdeckungsreise mit Führung hinter die Kulissen des Museums und literarischen Schreibübungen.

Zu welchen Geschichten regen die Objekte einer naturkundlichen Sammlung an? Welchen besonderen Blick entwickeln Sie? Im Verlaufe des Kurses lernen Sie eine Sammlung oder ein Forschungsprojekt aus dem Museum für Naturkunde kennen und schreiben darüber. Gemeinsam mit der Schreibtrainerin bringen Sie ihre Miniaturen zum Leuchten. Auf Wunsch finden ausgewählte Texte Eingang in eine Publikation und in die Räume des Experimentierfeldes für Partizipation und Offene Wissenschaft im Museum für Naturkunde.

Dozentin: Andrea Maluga, Schreibtrainerin und Autorin

 

Kurs mit 4 Terminen ab 5. November, dienstags von 16:00 bis 18:00 Uhr im Museum für Naturkunde. Für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren.

Termin 1 (5. November): Blick hinter die Kulissen des Museums und Einführung

Termin 2 (12. November): Schreibübungen und Ideen

Termin 3 (19. November): Bearbeitung der Texte, Lesen der Texte

Termin 4 (26. November): Besprechung und Auswahl von Texten

 

Kosten: 40€/30€ ermäßigt für alle vier Termine (inklusive Eintritt ins Museum)

Anmeldung unter: beteiligen@mfn.berlin