Archiv der Kategorie: Meine Texte

Lesebühne Für_Wort am 23. August 2018

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Plakat August 2018

Kommt ins schattig-schöne Schöneberg, zur Lesebühne Für_Wort am 23. August 2018, 19.30 Uhr geht’s los. Seid dabei, ob in Badelatschen oder mit Zylinderhut, wenn gelesen wird, was das Zeug hält. Musik gibt’s selbstverständlich wieder vom Feinsten.

Ich freu mich auf Euch und denk mir noch ’ne schöne, neue „Handerwerker-Hannes-erklärt-die-Welt“-Kolumne aus, versprochen 😉

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ZeilenZauber-Schreibwettbewerb: Wie alles begann / Preisverleihung am 28. Juni 2018

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DSC_9006Wie ist es nur möglich, dass der ZeilenZauber-Schreibwettbewerb, geboren aus einer Schnapsidee, schon fünf Jahre alt wird??

Alles begann damit, dass ich mich fürchterlich über einen Schreibwettbewerb aufregte, an dem meine Kurskinder von der ZeilenZauber-Schreibwerkstatt teilgenommen hatten. Denn außer einer Eingangsbestätigung passierte gar nichts und gewonnen hat ein Junge, der sieben Jahre älter war als „meine kleinen“ 9jährigen Kurskinder. Keine Urkunde, keine Trostpreise, nur ein einziger strahlender Sieger.

Pah, das kann ich besser, sagte ich und hob 2014 den ZeilenZauber-Schreibwettbewerb aus der Taufe. Ich bekam die Eule von FantaghiroArt als Maskottchen geschenkt, der Graphiker Michael Hoff setzte die Eule digital um und entwarf ein schickes Plakat. Auf Anhieb nahmen um die 150 Kinder aus Berlin teil, das Thema lautete „Glück“. Vom Erfolg begeistert, folgten in den Jahren darauf weitere ZeilenZauber-Schreibwettbewerbe mit den Themen „Frieden“, „Traum“ und „Zeit“. Mit Hilfe der internationalen Erwaschsenenjury und der Kinderjury entschieden wir über die Geschichten, Gedichte und Comics, die uns Kinder ab 9 Jahre geschickt hatten. Höhepunkt war jedes Jahr die Feierliche Preisverleihung, die seit 2013 in der Aula des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums in Berlin, unser zauberhafter Gastgeber, stattfindet. In allem unterstützt von Frau Maren Fudickar und natürlich von meiner Familie. Ganz besonders hilfsbereit ist jederzeit Familie Westphal. Vielen Dank Euch allen, den Eltern, den ZeilenZauberern und den Jurymitgliedern sowie Künstlern, Vorlesern und Technikern, die die Preisverleihung immer wieder zu etwas ganz besonderem machen.

Unterstützt wird der ZeilenZauber-Schreibwettbewerb mit Geschenken für die Kinder seit Jahren von Zweite Liebe, Florentine, BuchDisko, BuchSegler, PankeBuch,  Thalia RathausCenter, Markasit, Milchmanns ua.

Inzwischen gibt es neben der ZeilenZauberSchreibwerkstatt (Grundschule) auch einen ZeilenZauberkurs für Jugendliche ab 12 Jahre, der einmal monatlich sonnabends im Lutherhaus Berlin-Pankow tagt. Nicht zu vergessen die ZeilenZauber-Herbstakademie in den Oktoberferien, die eine ganze Woche umfasst. Termine hier.

Wer den ZeilenZauber mit nach Hause nehmen möchte, kann gegen Spende allerlei schöne Dinge bekommen: eine CD mit den Texten der Kinder zum Thema „Zeit“ (eingesprochen von den ZeilenZauberKindern), Kugelschreiber, Notizblöcke, Magnete, Lesezeichen und Postkarten mit unseren Lieblingssätzen aus den Geschichten. Das Neueste aus der ZeilenZauber-Schneiderwerkstatt: Leseknochen, Schlüsselbänder und Lavendel-Duftpyramiden. Für jeden ist also was dabei 😉

Ich freue mich, Euch zur Preisverleihung am 28. Juni 2018, 13 bis 15 Uhr in der Aula des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums zu sehen!! Bringt Oma, Opa, Mama, Papa, Tante, Onkel und alle Freunde mit ❤

 

 

Langer Tag der StadtNatur 2018 – Lesung

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Werbung Lesung Langer Tag der StadtNatur 2018Wer will mein Sonntagsgesicht sehen? Und meine Geschichten hören?

Kommt raus ins Jrüne, zum Langen Tag der StadtNatur in den Botanischen Volkspark Blankenfelde. Ich halte wieder Hof:

 

Neues von Kater James, der Traumeiche und nie gehörte Weltraumstories
Sonntag, 17. Juni 2018, 14:00 – 17:00 Uhr

Spanisch, amerikanisch und surreal: Lesebühne Für_Wort am 14. Juni 2018

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Ihr schwitzt schon? Jetzt wird es erst richtig heiß, liebe Leute! Und international: Geschichten aus Hollywood, gewürzt mit spanischer Musik. Und gereimt wird auch.

Die Lesebühne Für_Wort in Berlin-Schöneberg mit ihren Gastgebern Matthias Rische und Andrea Maluga präsentiert am 14. Juni 2018, 20 Uhr, die letzte Lesung vor den Sommerferien! Kommt in Scharen 😉

Flyer Juni 2018.png

So war’s: meine erste Moderation der Lesebühne Für_Wort

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An der Seite des Lesebühnen-Mitbegründers Matthias Rische musste ich nicht zittern und so gelang meine erste Mitmoderation der Schöneberger Lesebühne Für_Wort vorzüglich. Vielen Dank an das wunderbare Publikum und natürlich an die treue Fanbase. Ihr habt bei meinen Texten an den richtigen Stellen gelacht und geweint. Küsschen, Küsschen dafür!

Auf ein Neues zum vorgezogenen Termin am 14. Juni, 20 Uhr im NaumannDrei in der Schöneberger Naumannstraße 3, der feinen Heimstatt für gute Literatur und Musik.Publikumsfoto Mai 2018 Lesebühne Fürwort

Lesebühne Für_Wort: Auf in ein neues Abenteuer!

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Plakat Mai 2018

Sehr geehrte Damen und Herren!

Setzen Se sich jerne hin nach dem Trommelwirbel. Jetzt wird’s ernst:

Ab 24. Mai 2018 werde ich jeden vierten Donnerstag im Monat an der Seite des überaus beliebten Autors und Moderators Matthias Rische stehen und die Lesebühne Für_Wort präsentieren und auch zwei Texte im Gepäck haben.

Wir hören und sehen uns in der zauberhaften Location Naumann Drei – ebendort in Schöneberg! Die Gäste sind diesmal Martin A. Völker, Kerstin Kempker, für beste Musik wird Manou sorgen.

Kommt in Scharen!

Writers Contest ZeilenZauber-Schreibwettbewerb 2018 – das Plakat

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Plakat-2018-WEB.jpgHer mit Euren Geschichten, Gedichten, Comics und Fanfictions! Die Kurskinder von der ZeilenZauber-Schreibwerkstatt und die Erwachsenenjury können es kaum erwarten, von Euren Geheimnissen zu lesen.

Der 5. ZeilenZauberSchreibwettbewerb ist eröffnet! Teilnahmebedingungen hier.

Die feierliche Preisverleihung findet am 28. Juni 2018, 13 bis 15 Uhr in der Aula des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums in Berlin-Pankow, Kissingenstraße statt. Es gibt wie immer Musik und die Lesung der Siegertexte in allen Kategorien sowie eine kleine Überraschung. Bringt das Taschengeld mit, damit Ihr Euch mit ZeilenZauberzeug versorgen könnt (Kugelschreiber, Notizblöcke, Magnete, Lesezeichen, CDs mit den eingelesenen Schreibwettbewerbstexten zum Thema „Zeit“, Leseknochen, Schlüsselanhänger…)

Wir freuen uns auf Euch!

Zur freundlichen Beachtung: da der ZeilenZauber-Schreibwettbewerb ehrenamtlich veranstaltet wird, ist es nur in Ausnahmefällen möglich, die Gewinne zu versenden.

Jubiläum – wir werden 5! Einladung zum ZeilenZauber-Schreibwettbewerb 2018

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Schreibwettbewerb-handzettel 2018_final.jpgKinder, ran an die Schreibgeräte! Es geht wieder los: der ZeilenZauber ruft nach Geschichten, Gedichten, Comics und Fanfictions (neu!)

Alles, was Ihr tun müsst, wenn Ihr in der 4. bis 13. Klasse seid: Schreibt unter obigen Bedingungen etwas zum Thema „Geheimnis“, schickt es bis zum 1. Mai 2018 an mich – andrea.maluga(et)alice-dsl.net – und kommt zur feierlichen Preisverleihung am 28. Juni 2018, diesmal schon um 13 Uhr. Unterrichtsbefreiungen erbitte ich wieder von den Lehrern.

Wer den ZeilenZauber mit nach Hause nehmen möchte, kann gegen Spende allerlei schöne Dinge bekommen: eine CD mit den Texten der Kinder zum Thema „Zeit“, Kugelschreiber, Notizblöcke, Magnete, Lesezeichen und Postkarten mit unseren Lieblingssätzen aus den Geschichten und vieles mehr.

An den ZeilenZauber-Schreibwettbewerb, fertig, loooooos 🙂

 

 

Graf von Bothmer, sein Festival, mein Kühlschrank und die Zahl 20: Stummfilmfestival 2018

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Foto: Passionskirche Berlin

Stephan Graf von Bothmer’s Silent Movie Festival is a worldwide unique festival. Since 20 years he composed the music which matches perfectly to the silent films. This festival included classics like Metropolis and Nosferatu. 

Furthermore I saw Billy Wilder’s (etc.) „People on Sunday“, Harold Lloyd’s „Safety last!“, Charlie Chaplin’s „The Adventurer“ and „The rink“ and THE Berlin film par excellence „Berlin – Symphony of a Metropolis“.

Graf von Bothmer, sein Stummfilmfestival und mein Kühlschrank haben eins gemeinsam: die Zahl zwanzig.

Vor 20 Jahren begleitete Stephan Graf von Bothmer zum ersten Mal einen Stummfilm am Piano und wurde dabei von einer Leidenschaft ergriffen, die ihn bis heute nicht wieder losgelassen hat. Seitdem komponierte er für Hunderte von Stummfilmen die Musik und führt sie regelmäßig auf, bisher vor insgesamt 170.000 Zuhörern, wie seiner Seite zu entnehmen ist.

Aus Anlass dieses Jubiläums hat der unermüdliche Sammler uralter Stummfilme ein Festival aus der Taufe gehoben, wie es die Welt noch nicht gesehen hat. Er zeigt in Berlin natürlich die Klassiker wie „Metropolis“, die Mutter aller Filme mit pyrotechnischen Einlagen und „Nosferatu“ mit kleinem Orchester und Chor. Neben diesen beiden Filmen habe ich mir angesehen: Billy Wilders (ua.) „Menschen am Sonntag“, Harold Lloyds „Safety last!“, Charlie Chaplins „The Adventurer“ und „The rink“ sowie DEN Berlin-Film schlechthin „Berlin – Die Sinfonie der Großstadt“.

Unbedingt hingehen, bis 10. März 2018!

Wer es aus unentschuldbaren Gründen nicht zum Stummfilmfestival schaffen sollte, dem bleiben trotzdem weitere Möglichkeiten: Im Sommer 2018 ist es wieder soweit – Public viewing zur Fußball-WM, allerdings werden die Reportagen stumm geschaltet und die Spiele von Graf von Bothmer live musikalisch unterlegt. Das wird ein großer Spaß, den ich mir auf keinen Fall entgehen lasse. Wer kommt mit?

Und was hat das Stummfilmfestival mit meinem Kühlschrank zu tun? Beide feiern 20jähriges Jubiläum. Und eigentlich sollte der Kühlschrank durch ein neues, energiesparendes Modell ausgetauscht werden. Nun wurde aber das Kühlschrankgeld im Stummfilmfestival versenkt, sogar mit Spaß und volle Kanne!

Berlinale 2018: Les rois mongols – Cross my heart Canada 2017

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Here are the International Film Festival Berlinale news 2018: The canadian film Cross my heart – Les rois mongols

If tanks are rolling through your streets, your father is ill and your little brother’s future depends on you – what are you doing then? Right! Kidnapping neighbor’s Grandma, steal money and run away. Manon is 15, lives in Quebec, which fighted for their independence in 1970. While families are breaking apart the news speaker’s voices are telling about destruction, demonstrations and violence. Nobody is telling the children what’s going on. Manon, her brother, the cousins and the kidnapped Grandma are hiding in a hunting lodge and living together like a happy family. They are free, far away from all the trouble. But police and parents are on the way to destroy this childlike dream… It maybe all over – still Manon hold all the cards! (I love this film!)

Kaum ist die  Karnevalszeit vorbei, beginnt die Zeit der BERLINALE! Schon zum sechsten Mal berichte ich von den Filmen, die ich auf dem Internationalen Filmfestival in Berlin seit 2013 erleben durfte. Oft hatte ich die Möglichkeit, mit Regisseuren und Darstellern zu reden oder den Interviews, die sie gegeben haben, zu lauschen. Hier nun die Filme der Sektion Kinder- und Jugendfilme 41. Generation:

Wenn durch die Straßen Panzer fahren, dein Vater todsterbenskrank ist und die Zukunft deines kleinen Bruders nur von dir abhängt – was tust du dann? Richtig! Eine Nachbarsoma entführen, Geld klauen und abhauen.

Manon ist ungefähr 15 und lebt in Quebec, das 1970 um seine Unabhängigkeit kämpft. Während die Familien zerbrechen, tönen im Hintergrund die Fernsehstimmen der Reporter, die in Dauerschleife von Demonstrationen, Gewalt und Drohungen berichten. Den Kindern wird nichts erklärt, vielleicht weil die Eltern selbst keine Antworten haben. Aufbegehren wird mit harter Hand unterbunden, die Menschen haben sich dem Leben gebeugt, der materielle Absturz ist allgegenwärtig.

Manon und Martin nehmen ihr Leben selbst in die Hand und suchen Unterschlupf in einer alten, aufgegebenen Jagdhütte. Sie bilden mit ihren kleinen Brüdern und der Großmutter eine richtige Familie: während die Großmutter  sich um die kleinen Kinder kümmert, ihnen vorliest und etwas näht, kocht Manon Essen aus dem, was Martin herbeischafft und alle zusammen haben keine Veranlassung, dieses wilde Leben weitab von der Zivilisation aufzugeben. Das erste Mal sind sie frei, lachen und können sich ausprobieren. Doch die Polizei, das Jugendamt und die Eltern sind ihnen längst auf den Fersen. Und selbst als der Traum vorbei zu sein scheint, hat Manon noch einen Trumpf im Ärmel.

Trotz des komplexen Geschehens gibt es viel zu lachen, viel zu weinen und viel Aufbruchstimmung. Die Figuren sind glaubhaft und grundsympathisch – ein großer Gegensatz zur verrückten Außenwelt: politische Diskussionen, Polizeiwillkür, Terrorismus, Geiselnahme, Mord – schlimmer kann es kaum kommen.

Nach der Vorführung standen der Regisseur Luc Picard, die beiden Hauptdarsteller Milya Corbeil-Gauvreau (Manon) und Henri Picard (Martin) ua. für ein Interview bereit:

Unser Film ist nominiert für sechs Filmpreise, u.a. für den canadischen „Oscar“. Der Film basiert auf dem teilweise autobiographischen Buch von… aus dem Jahr 1992. Der Titel beruht auf einem Spiel, das in dem Buch beschrieben wird. Die jungen Hauptdarsteller haben viel zur Oktoberkrise gelesen und Dokumentationen gesehen, viel miteinander diskutiert, um sich in die Zeit, die lange vor ihrer Geburt war, einzufühlen. Leider ist dieses Thema der Abspaltung Quebecs weder in der Schule noch in der Gesellschaft verankert und nicht aufgearbeitet, doch es ist noch aktuell. Der Film sollte das Schicksal der jungen Menschen zeigen, die in politisch schwierigen Zeiten ihren eigenen Weg finden müssen ohne sich selbst zu verleugnen.

Auf die Fragen der Kinder im Zuschauerraum gaben sie folgende Antworten:

Wir hatten für den Film 35 Drehtage, aber es hat viel länger insgesamt gedauert, ihn fertig zu stellen. Manons kleiner Bruder Mimi war sieben Jahre alt, er musste einen Fünfjährigen spielen. Vieles von den Geschichten im Film hat die Autorin der Buchvorlage selbst erlebt. Die entführte Großmutter ist eine bekannte Theaterschauspielerin in Canada. Die Musik im Film ist francocanadisch und stammt aus dieser Zeit, den 1970er Jahren. Die Waffen waren nicht echt und Martin hat keine echte Zigarette geraucht 😉 . Die Hauptdarsteller kannten sich vorher nicht, haben sich aber trotzdem richtig geküsst ❤ . Das Ende des Films fanden die Hauptdarsteller sehr berührend, weil es viel Hoffnung gibt.

Empfohlen ab 12 Jahre