Schlagwort-Archive: Berliner Stadtgang

SiebenSachenSonnabend No. 14: Zu Besuch beim Mosaik-Verlag am 2.12.2017

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Called by Frau Liebe recommended by nähmarie, I would like follow this idea: In contrast to serious themes I present 7 pictures from 7 things, which I touched with my own hands at sunday. Imitation desired!Today you can participate in a lottery drawing!

Ausgerufen von Frau Liebe, weiter empfohlen von nähmarie, schließe ich mich gern dem Siebensachensonntag an. Zuweilen wird es ab jetzt auch hier 7 Bilder von 7 Sachen zu sehen geben, für die ich sonntags  meine  Hände brauchte. Sozusagen als Pendant zur vielen geistigen Aktivität, die auf meinem blog geboten wird. Nachahmer erwünscht!

We visited the small publisher Mosaik in Berlin-Westend. Since 1975 they edit the very famous and popular comicbooks about the adventures of Abrafaxes.

Aufmerksame blog-Leser haben es sicher gleich bemerkt: die Rubrik SiebenSachenSonntag ist ausnahmsweise auf den Sonnabend gerutscht, weil der Tag der Offenen Tür nun mal an einem Sonnabend stattfand. Die Rede ist vom klitzekleinen Mosaik-Verlag in Berlin-Westend, der mit etwa 25 Mitarbeitern seit 1991 die viel geliebten Abenteuer der Abrafaxe, von Anna, Bella, Caramella u.a. Comics herausgibt.

 

 

The Abrafaxes Abrax, Brabax and Califax, are dwarfs who can travel through the time. While they meet famous people of history in all countries and eras.

Die Abrafaxe, (wir trafen sie schon einmal auf der Leipziger Buchmesse 2017) das sind die Kobolde Abrax, Brabax und Califax, gibt es schon seit 1975 und seitdem springen sie munter vorwärts und rückwärts (bisher 22mal) durch die Zeit, treffen weltbekannte historische Persönlichkeiten und erleben die schier unmöglichsten Dinge.

 

 

 

 

Whether the Abrafaxes are in Roman Empire, in Egypt or with the dinosaur – the artists didn’t know any kind of barrier and let the children (first from the GDR) travel through time and space.

Ob im Römischen Reich, in Ägypten oder zur Zeit der Dinosaurier – die geistigen Eltern Lothar Dräger und Lona Rietschel der drei Comic-Helden kannten keine Grenzen, weder in Zeit noch im Ort und gaben den Kindern und jugendlichen Lesern in der DDR das Gefühl von Welterfahrenheit.

In der aktuellen Serie verschlägt es die Abrafaxe nach Wittenberg zur Zeit der Reformation, dort begegnen sie Martin Luther und seinen Zeitgenossen.

 

 

At the 2nd of December 2017, there was the possibility to meet the artists and get their signatures.

Zum Tag der Offenen Tür am 2. Dezember 2017 gab es nicht nur die Möglichkeit für die Fans jeglichen Alters Sammelbände und Merchandising vor Ort zu erwerben sondern auch mit den Zeichnern und Gestaltern direkt ins Gespräch zu kommen und sich ihre Schätze signieren zu lassen.

 

Attention please! You could visit the house but please watch your step 😉

Vorträge, Hausführungen und eine Bastelwerkstatt rundeten das Programm ab. Hier wachte Califax über die Sicherheit ihrer vielen Gäste 😉

 

 

 

They celebrated the 500th comicbook of the Abrafaxes.

Die Jubelzahl 500 steht gleichzeitig für das 500. Comic-Heft der Abrafaxe und für das Jubiläumsjahr der Reformation in Europa. Dieses eher untypische Thema wurde an die Mosaikmacher herangetragen und sie haben es nach dreijähriger intensiver und exzellenter Recherche und Vorbereitung ihrem begeisterten Publikum vorgestellt.

 

 

Who knows where they travel next? Do you want to join?

Da sind sie also, die Helden auf dem Sockel. In der Hoffnung, dass sie auch die nächsten Generationen von Kindern begeistern. Schülerpraktika sind leider nicht mehr möglich.

Wer weiß, wohin die Abrafaxe ihre nächste Reise führt…

Wer kommt mit?

 

 

 

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Nachlese zur Lesebühne Für_Wort

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Photo:

Hier spricht der Chef –  Matthias Rische eröffnet die Lesebühne Für_Wort

 

 

 

 

 

Thank you to being with me! My reading on the stage „Für_Wort“ in Berlin-Schöneberg was very successful. We had so much tears of joy and sadness in the eyes of audience.

Vielen Dank der Lesebühne Für_Wort im Café Naumann Drei in Berlin-Schöneberg, Matthias Rische und Susanne Riedel, für die wunderbare Einladung.

Es war mir eine Ehre.

Das Lokal war rappelvoll und ich habe alle Zuhörer mit meiner tragischen Geschichte zum Schluchzen gebracht…Und mit Handwerker Hannes wieder zum Lachen.  Engagierte Musik kam von Lari Larius, weitere bewegende und humorvolle Texte von Hans Duschke sowie den Gastgebern Susanne Riedel und Matthias Rische.

Ein besonderer Dank an die Betreiber des Cafés und an meine Fankurve, Ihr war die Allertollsten 😉

Noch ein Wort von Matthias Rische:

Volles Haus, tolle Stimmung und das Publikum wird immer schöner! Bei FÜR_WORT!
Ein Abend voller Liebe, sagte ein Gast hinterher. Das Kompliment nehmen wir gerne an.
Danke an die großartigen Gäste und die beiden nimmermüden Betreiber des Naumann Drei!

Nächste Show am 26. Oktober 2017!

 

ZeilenZaubers Herbstakademie „Zeitreise: Wie die alten Pankower“

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The first ZeilenZauber’s Autumn School will be open between October 30th and November 3rd. Enjoy!

Plant Ihr schon die Herbstferien für Eure Kinder, Enkel, Nichten und Neffen? Ich hätte da was Supertolles für junge Menschen ab 10 Jahre, denn in der 2. Herbstferienwoche ist es soweit: die allererste ZeilenZauber-Akademie öffnet in Berlin ihre Tore!

Zeitreise: Wie die alten Pankower

Wann: 30. Oktober bis 3. November 2017, täglich von 10 bis 15.30 Uhr

Wo: Berlin-Pankow

Preis: 95 Euro

Bitte Fahrkarte AB sowie Proviant mitbringen

Anmeldung ab sofort unter andrea.maluga(et)alice-dsl.net

Lasst Euch überraschen von unserer Zeitreise und schreibt Texte, die Ihr im Rahmen der ZeilenZauber-Lesung zum Bundesweiten Vorlesetag am 16. November 2017 vorlesen könnt. Natürlich nur, wenn Ihr Euch traut 😉

Lesung zum Langen Tag der Stadtnatur am 18. Juni 2017

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Long Day of Urban Gardening  – and I will have a voluntary reading as always! Come together in the Botanical Garden of Blankenfelde, 14 pm. I am looking forward to see you 😉

Hej, kommt herbei zum Langen Tag der StadtNatur! Ich lese wie jedes Jahr ehrenamtlich vor dem Großen Gewächshaus der Botanischen Anlage Blankenfelde. Diesmal am Sonntag, den 18. Juni 2017. Ich bin von 14 bis 17 Uhr dort und lese aus meinen (naturnahen) Kindergeschichten 😉 Ich freue mich auf Euch alle!

BERLINALE 2017 mit Mini-Exklusiv-Interview zur Weltpremiere von „Amelie rennt“

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amelie-rennt-nebendarstellerinnenFoto: Die zauberhaften Darstellerinnen Lena Oderich und Kollegin, die im Film „Amelie rennt“ der Hauptdarstellerin das Leben retten!

In February was time for BERLINALE – International Filmfestival! Today I’ll present the movie „Mountain miracle – An unexpected friendship“, a german-italien film (2017).Here: My review.

Beim Internationalen Filmfestival Berlinale hatte ich Glückliche in diesem Jahr insgesamt sieben Mal die Möglichkeit, bei einem Film bzw. bei Kurzfilmen dabei zu sein! Natürlich lasse ich Euch nicht auf dem Trocknen sitzen, sondern berichte wie immer von meinen Eindrücken auf der Berlinale.

Ich durfte bei der Weltpremiere des Films „Amelie rennt“ dabei sein,  der in der Sektion Generation Kplus zu sehen war. Hier meine Rezension.

Auf die Fragen der Zuschauer gab das Filmteam nach der Aufführung folgende Antworten:

Insgesamt haben die Arbeiten an dem Film ein Jahr gedauert, die Drehzeit selbst betrug 30 Tage.

Drehorte waren Berlin und Südtirol.

Die Hauptdarstellerin Mia Kasalo hat schon in mehreren Filmen mitgespielt. Asthma hat sie glücklicherweise nicht.

Das Filmteam könnte sich eine Fortsetzung der Geschichte  vorstellen, dann muss Samuel Girardi (Bart) aber nach Berlin kommen 😉

Ab 21. September 2017 kommt „Amelie rennt“ in die deutschen Kinos. Tipp: Hingehen!

Am Rande der Autogrammstunde hatte ich die Möglichkeit, ein Mini-Exklusiv-Interview mit den beiden Darstellerinnen Lena Oderich (Viola) und ihrer Kollegin zu führen:

Wie war es, mit Mia Kasalo (Amelie) zusammenzuarbeiten?

Lena: Mia ist eine tolle Hauptdarstellerin! Sie hat uns nie das Gefühl gegeben, dass wir „nur“ Nebendarstellerinnen sind und weniger wichtig wären. Das hat man schon daran gesehen, dass sie sich nach der Premiere an den Rand und nicht in die Mitte gestellt hat.

(Lena erkennt meine ZeilenZauber-Eule am Revers meiner Jacke, deshalb frage ich:) Nimmst Du wieder am jährlichen ZeilenZauber-Schreibwettbewerb teil?

Lena: (lacht) Da ich ja jetzt das eigentlich noch geheime Thema kenne, werde ich mir wohl etwas einfallen lassen! Ich freue mich schon 🙂

Vielen Dank und viel Erfolg in allem ❤

 

Ausgehtipp Berlin: Reading Stage Für_Wort Lesebühne in Schöneberg

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lesebuhne-fur-wort-schonebergGood stories, good music in Berlin-Schoeneberg! The Reading Stage „Fuer_Wort“ in NaumannDrei. See you soon 🙂

Da geht ein Mann durch die Stadt und sammelt Leute. Leute, die gute Musik machen oder gute Texte. Dann fragt er sie, ob sie ihn besuchen mögen auf der Lesebühne Für_Wort in Berlin-Schöneberg im NaumannDrei. Und meistens tun sie das (so wie ich vielleicht auch bald auf dieser Bühne, wer weiß?).

Und lassen die Zuhörer einen wunderbaren Abend erleben, zum Beispiel im September mit der fabelhaften Musikerin Laura Hoo aus Finnland sowie zwei Gastautorinnen.

Matthias Rische, Michael Messer und Susanne Riedel sind die freundlichen Veranstalter, die launig durch das Programm führen und auch selbst ihre Texte lesen.

Es gibt eine Besonderheit dieser Lesebühne, denn sie wird seit einem Jahr von Frank Walldorf, einem Dokumentarfilmer begleitet, demnächst beginnen die Arbeiten am Film. Wir dürfen gespannt auf das Ergebnis sein.

Aus meiner Schreibstube: Berlin/Brandenburgs Geschichte für Kinder erzählt – Von den Anfängen

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PTDC0712Bild: FantaghiroArt, mit freundlicher Genehmigung ❤

Ich habe vor einiger Zeit begonnen, für Kinder ab 8 Jahre über die Geschichte von Berlin/Brandenburg zu schreiben. Gefällt’s Euch?

Wir wohnen in der großen Stadt Berlin. Aber unsere Stadt gab es nicht schon immer, denn vor langer Zeit, vor 800 Jahren, gab es unsere Stadt noch gar nicht.

Hier wohnten auch gar keine Deutschen mehr, denn die waren wie alle Völker in dieser Zeit woanders hin gezogen. Mit der Völkerwanderung kamen nun die Slaven und wohnten hier, woher sie kamen, wissen wir nicht genau. Die Slaven ließen sich nieder, bauten Burgen und lebten in verschiedenen Stämmen. Ein Stamm wohnte am Havelfluß und sie nannten sich Heveller, ein anderer Stamm lebte am Ufer der Spree und hieß Spreewanen. Es gab noch viele andere Slaven, die Obodriten, Redarier, Sorben und Lutizen hießen. Die Stämme lebten voneinander getrennt, jeder Stamm hatte sein eigenes Land und dazwischen wuchs dichter Wald.

Manchmal führten die Slaven Krieg gegeneinander, aber die meiste Zeit vertrugen sie sich. Dann trafen sie sich zu Versammlungen, den Things, wo sie wichtige Dinge besprachen. Jeder Stamm schickte ein paar kluge, starke Männer zu diesen Treffen. Diese Männer überlegten sich, was sie als nächstes machen wollen, wie sie sich wieder vertragen können oder ob jemand Hilfe braucht. Einen König, der über alles allein bestimmte, gab es nämlich nicht.

Das Land der Slaven war sehr groß, es reichte von der Ostsee bis zum Spreewald. Die Slaven hatten viele Nachbarn: Polen, Sachsen, Franken, Deutsche… Diesen Nachbarn gefiel das Land der Slaven so sehr, dass sie es gern selbst besitzen wollten. Sogar die Wikinger kamen übers Meer gefahren, um das Land zu erobern und auch die wilden Ungarn stürmten auf ihren Pferden von weit her heran, um gegen die Slaven zu kämpfen. Aber niemand konnte die Slaven besiegen.

Die Slaven hatten ihre Burgen aus Holz und Lehm gebaut, die wie ein riesengroßer Ring aussahen, in dem sie sich verstecken konnten, wenn die Feinde kamen. Die größte Burg der Heveller hieß Brennaburg, die es aber heute nicht mehr gibt. Ganz in der Nähe war ein Hügel, auf dem ein kleiner Tempel stand. In diesem Tempel dachten die Heveller an ihren Gott Triglaw, sie brachten ihm Geschenke und baten ihn darum, ihre Wünsche zu erfüllen. [wird vielleicht fortgesetzt 😉 ]

Lesung am Langen Tag der StadtNatur

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langer tag der stadtnatur 2016 meine ankündigung

Do you see this announcement?  Next Sunday I’m reading in the Botanical Garden Blankenfelde on the occasion of Urban Gardening Day 2016. 2 pm. Mo and his friends are waiting for you and your parents 😉

Könnt Ihr die Anküdigung alle gut sehen, ja? Ich lese nämlich zum Langen Tag der StadtNatur am Sonntag, den 19. Juni 2016, ab 14 Uhr so ein zwei Stündchen, je nach Wetter, wie immer in der Botanischen Anlage Blankenfelde. „Mo und der Spatzenbusch“ ist angekündigt, die Frühlingsgeschichte vom Brennerberg. Die anderen Jahreszeitengeschichten von Mo und seinen Freundinnen bringe ich auch mit, keine Sorge. Ob „Kater James“ mitkommt, weiß ich nicht so genau. Ich hatte gehofft, dass er noch Zeit findet, mir seine Geschichten ins Ohr zu miauen, aber vielleicht bin ich zu sehr mit dem ZeilenZauber-Schreibwettbewerb beschäftigt, da kann ich wohl nicht richtig zuhören. Dabei fällt mir ein, dass ich mein Manuskript für meinen Schulroman einpacken könnte, um zusätzlich daraus vorzulesen. Also ich denke, Langeweile wird nicht aufkommen, Kinder! Bringt Eure Eltern mit, sie können sich auf meiner fabelhaften Picknickdecke ausruhen, auf einem Grashalm kauen und die Landschaft genießen, während ich Euch vorlese 😉

Mein Beitrag zur Lesebühne „So noch nie“ am 25.4.2016

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Lesebühne sonochnieThank you so much, „Zimmer 16“ and reading stage „So noch nie“ for being such a nice host for literature! I was here twice and liked the friendly atmosphere and useful comments.

Vielen Dank der Lesebühne „So noch nie“ im Zimmer 16, die unermüdlich allen Schreibwütigen die Tore öffnet und auch mir schon zweimal die Möglichkeit gegeben hat, meine Texte vorzustellen. Das erste Mal las ich dort vor einem Jahr meine Geschichte „Sommerfrische“ aus der Sammlung „Über Grenzen – Mauergeschichten“, diesmal „Regine“ aus der Porträtsammlung „Alles Leben“.

Freundlicher Beifall  und Hinweise inklusive, jeden 4. Montag des Monats, 20 Uhr.

PS: Vielen Dank den drei „Abgeordneten“ meiner Fangemeinde, die sich zu später Stunde noch auf den weiten Weg nach Pankow machten 😉 So war ich fast gar nicht aufgeregt!

PPS: Hat jemand die Sanduhr der Lesebühne gefunden?

Hier die Inhaltsangabe, von „So noch nie“ herausgegeben:

Andrea ließ uns mit „Regine“ ein ebenso alltägliches wie unerträgliches Schicksal aus dem Leben in der DDR kennenlernen. Eine Kraftwerksarbeiterin mit Mann und Kindern telefoniert im Jahr 1968, das Bitterfelder Chemie-Kombinat ist, so gehen Gerüchte um, gerade explodiert, mit einer Freundin. Viele sind es noch nicht, die 1968 in der DDR ein eigenes Telefon zu Hause haben, trotzdem halten die beiden sich für unwichtig genug, dass sie sich politische Witze zu erzählen trauen – die werden sie schon nicht abhören. Falsch gedacht […]

Keine erfundene Geschichte, aber schlicht und einfach und leider immer wieder so oder ähnlich passiert.

Berlinale 2016: „Rauf“(Türkei 2016)

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First love is often painful. Still, that’s not going to stop Rauf from showing Zana how much he fancies her. Alas, the eleven-year-old’s advances only elicit amused smiles from the young woman. Fortunately, Rauf has a couple of loyal friends at his side that he can count on for advice and perspective. Undeterred by the tragic consequences of war, or the fact that he’s already dropped out of school to apprentice as a carpenter, the boy holds on to his one hope: Rauf sets off on a quest to find the special colour that symbolizes his love. This turns out to be no trivial undertaking in his snowy little isolated corner of Anatolia. When he finally happens upon the object of his quest, as winter snow gives way to the early flowers of spring, Rauf isn’t a little boy anymore. (Source: BERLINALE)

Nun ist es fast schon Tradition, dass ich mit den Kindern meiner ZeilenZauber-Schreibwerkstatt dem Internationalen Filmfestival BERLINALE einen Besuch abstatte. Letztes Jahr besuchten wir den Film „Das himmlische Kamel“, in diesem Jahr hatten wir die Möglichkeit, den türkischen Film „Rauf“ zu sehen. (Empfohlen ab 9 Jahre)

Rauf lebt in einer Gegend, die seit Jahrzehnten von Krieg heimgesucht wird. Am Horizont ist nachts der Lichtschein von abgefeuerten Geschützen zu sehen, oft donnern die Kanonen in der Ferne. Ein Film von Liebe in Zeiten des Krieges. Von Freundschaft, Respekt und Tod.

Nach der Vorführung des Films gaben der Regisseur, der Produzent, der Darsteller des „Sargmachers“, die Schauspielerin von „Zana“ und der Hauptdarsteller „Rauf“ den Fragen des Publikums Rede und Antwort:

Für „Rauf“ war es die erste Rolle seines Lebens. Auf der BERLINALE hat er zum ersten Mal den gesamten Film gesehen. Seine Lieblingsstelle war das gemeinsame Bad mit seinen beiden Freunden im Waschzuber, obwohl er sich bei den Dreharbeiten ein bisschen geschämt hatte. Gefroren haben er und die anderen Kinder nicht, sein Betreuer hat darauf geachtet, sie gut zu ernähren 😉 Er war sehr aufgeregt und würde gern Schauspieler werden.

Der Regisseur und der Produzent trafen sich bei anderen Dreharbeiten, als die Idee entstand, den Krieg mit den Augen eines Kindes darzustellen. Beide arbeiteten von Beginn an mit dem türkischen Kulturministerium zusammen. In dieser Zeit begann eine Feuerpause zwischen den Rebellen und der türkischen Armee, daher war der Film auch von der türkischen Regierung erwünscht. Sie wollten zeigen, dass „Nationalität“ und „Freiheit“ für Kinder keine Rolle spielen, sondern andere Dinge, wie die Suche nach der Farbe Pink. Der Film soll wie ein Gedenkstein für die Toten des Konflikts fungieren. Der Film wird in der Türkei in den Kinos gezeigt werden, ungeachtet des weiterhin schwelenden Konflikts ist er ein Zeichen für Hoffnung und Frieden. Das Schicksal der Großmutter ist offen geblieben, vielleicht ist ihr Sohn zurückgekehrt aus den Bergen, möglicherweise ist sie auch gestorben.

Der Kameramann arbeitete wie bei einem Dokumentarfilm ohne künstliches Licht, was eine sehr große Herausforderung darstellte, ebenso wie die große Kälte, der sie ausgesetzt waren. Dadurch ist der Film intensiver geworden.

Die Schauspielerin von Zana meinte, dass Zana zu den Befreiungskämpfern in die Berge gegangen ist, um frei von den Zwängen ihres Lebens sein zu können. Sie ist nicht glücklich über die Entscheidung, sieht jedoch keine andere Lösung.

Die ZeilenZauberKinder (alle sind etwa 12 Jahre alt) rezensierten den Film „Rauf“ folgendermaßen:

Hattet Ihr eine Lieblingsstelle?

Rosa: Ich fand die Stelle, wo Rauf mit seinen Freunden die Straße mit den Luftballons runtergegangen ist am besten, weil das so schön aussah mit den verschiedenen Farben.

Nele: Als Rauf die pinken Blumen auf das Wasser und den Sarg von Zana warf. Diese Stelle war wunderschön und für einen Augenblick habe ich die Trauer über Zanas Tod vergessen.

Was Du während des Films gedacht und gefühlt?

Lucia: Die Geschichte war ergreifend, und es war schon traurig dass Rauf so viele leidende und sterbende Leute sah. Er selbst aber konnte nur traurig sein, als Zana starb.

Nele: Ich musste an die vielen, schlimmen Kriege in der Welt denken. Und daran, wie manche Menschen deswegen leben müssen. Aber Raufs Liebe zu Zana hat alles ein bisschen aufgelockert.

Rosa: Ich musste an den Krieg denken und dass es endlich einen Film gibt, wo ein Kind zeigt, wie es sich im Krieg fühlt.

Wie hat Dir die Art des Films gefallen?

Namiko: Die Außenaufnahmen waren sehr naturgetreu. Man vergaß fast, dass es nur ein Film war, man lebte praktisch auch in diesem Dorf. Was ich allerdings verändern würde, ist, dass nicht viel zum Krieg erklärt wurde, man hat nicht wirklich erfahren, in welcher Lage sich die Protagonisten befanden.

Rosa: Ich fand es gut, dass mit Tageslicht gearbeitet wurde und nicht mit künstlichem Licht, weil es dadurch natürlicher gewirkt hat. Ich habe es nur am Anfang nicht verstanden was mit „in die Berge gehen“ gemeint war.

Lucia: Ich fand fast alles gut. Außer: Ich mag Filmmusik, und die hat mir ein wenig gefehlt. Dennoch wurde die Musik, wenn es welche gab, bei den richtigen Szenen eingesetzt.

Habt Ihr eine persönliche Botschaft für den Regisseur?

Louis: Die Bilder waren sehr schön. Der Film hat mich sehr nachdenklich gemacht.

Namiko: Sie haben den Krieg sehr gut dargestellt, durch diesen Film erfahren sehr viele Leute, wie schrecklich Krieg auch für Kinder ist. Die Handlung war wirklich ergreifend.