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#Inktober 2018: 1. Oktober „Poisenous / Giftig“

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Seit 2009 inspiriert der Inktober jedes Jahr die Künstler der Welt, mit Tusche oder Fineliner jeden Tag des Monats Oktober zu einem bestimmten, täglich neuen Thema eine Zeichnung anzufertigen. Schön und gut. Aber wir setzen noch eins drauf! Denn was ist schon eine Zeichnung ohne Geschichte? Richtig 😉 Also versuche ich, mit einem Drabble – einem Geschichtenentwurf aus genau 100 Wörtern – die wunderschönen Illustrationen von FantaghiroArt zu begleiten. Hier unsere Ergebnisse. Viel Spaß!

Since 2009 exists the Inktober. And here you can see our results: the sketches of FantaghiroArt and 100-words-drabbles written by me, Andrea Maluga. Enjoy!

Inktober 1 2018 giftig Lucias Zeichnung

1. Oktober 2018: Inktober – Drabble zum Thema „poisenus / giftig“

„Komm aufs Dach, es regnet so schön,“ sagt Tilli. Sie schließt die Augen, das leise Rauschen klingt in ihren Zwergenohren wie Musik.

Milli hievt sich über den Rand auf den Fliegenpilzhut und schreit im gleichen Augenblick auf. Ein großer Regentropfen hat sie eingefangen und lässt sie nicht mehr los. Mit vor Schreck geweiteten Augen glotzt sie durch die Tropfenwand zu Tilli, ihr Mund sagt: „Hilfe!“ Doch niemand kann sie hören. Plötzlich kommt der Milli-Tropfen ins Rutschen!

Tilli springt auf, nimmt ihre Spange aus dem Haar und piekt damit in den Tropfen.

Er zerplatzt mit einem Plopp und Milli ist frei!

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#AUTORENWAHNSINN #1: Meine erste Challenge

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autorenwahnsinn-1-schreibziele-2016

Each week a new question from „Schreibwahnsinn“ in my first challenge ever:

What are your goals in this month?

Very famous authors like Thomas Mann or Utta Danella  wrote 500 words each day – they are my idols!! I try to write the same, 10.000 words per month, i. e. 40 typewriter pages. Currently I work on a children’s novel abour a crazy girl who likes stars and outer space 😉

Jede Woche stellt Schreibwahnsinn eine neue Frage und ich bin dabei (wenn auch in loser Folge), wenn es um’s Beantworten geht! Hier also Challenge No. Eins:

Was sind Deine Schreibziele für diesen Monat?

Da ich immer wieder staune, wie viele Seiten manche Autoren täglich schreiben oder wenigstens behaupten zu schreiben, habe ich mich bei den Klassikern umgesehen. Angeblich sollen Thomas Mann und Utta Danella jeden Tag 500 Wörter, also zwei Schreibmaschinenseiten (Normseiten) auf’s Papier gebracht haben. Das beruhigt mich, denn ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, an jedem Arbeitstag mindestens 500, besser noch 600 Wörter zu schreiben.Das macht 40 Seiten im Monat. Hört sich gut an, oder?

Seit dem NaNoWriMo-November im vergangenen Jahr arbeite ich an meinem Roman für Kinder ab 10 Jahre. Gerade heute früh kam mir die zündende Idee, wie ich meine weltraumverrückte Protagonistin so richtig ärgern kann. Das habe ich nämlich von meiner Dozentin Diana Hillebrand gelernt 😉 Natürlich alles nur, um die Spannung zum Höhepunkt zu treiben. Die Ärmste (also nicht Diana, sondern meine Hauptheldin) muss das furchtbare Geschehen regungslos mit ansehen, ohne eingreifen zu können. Ich hoffe, die Leser wollen ihr dann am liebsten zu Hilfe eilen…

Sollte mir zwischendurch fad werden, denke ich mir aus, wie es bei meiner neuesten Geschichte für Vorschulkinder weiter geht. Vielleicht kommt der Hund Dolly zu Besuch und bringt meine Heldin in Gefahr? Außerdem habe ich einen halben Handwerker Hannes in petto, der war nämlich in Hamburg. Und was er da alles erlebt hat, meine Güte 😉 Was treibt Euch so um?