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Graf von Bothmer, sein Festival, mein Kühlschrank und die Zahl 20: Stummfilmfestival 2018

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Foto: Passionskirche Berlin

Stephan Graf von Bothmer’s Silent Movie Festival is a worldwide unique festival. Since 20 years he composed the music which matches perfectly to the silent films. This festival included classics like Metropolis and Nosferatu. 

Furthermore I saw Billy Wilder’s (etc.) „People on Sunday“, Harold Lloyd’s „Safety last!“, Charlie Chaplin’s „The Adventurer“ and „The rink“ and THE Berlin film par excellence „Berlin – Symphony of a Metropolis“.

Graf von Bothmer, sein Stummfilmfestival und mein Kühlschrank haben eins gemeinsam: die Zahl zwanzig.

Vor 20 Jahren begleitete Stephan Graf von Bothmer zum ersten Mal einen Stummfilm am Piano und wurde dabei von einer Leidenschaft ergriffen, die ihn bis heute nicht wieder losgelassen hat. Seitdem komponierte er für Hunderte von Stummfilmen die Musik und führt sie regelmäßig auf, bisher vor insgesamt 170.000 Zuhörern, wie seiner Seite zu entnehmen ist.

Aus Anlass dieses Jubiläums hat der unermüdliche Sammler uralter Stummfilme ein Festival aus der Taufe gehoben, wie es die Welt noch nicht gesehen hat. Er zeigt in Berlin natürlich die Klassiker wie „Metropolis“, die Mutter aller Filme mit pyrotechnischen Einlagen und „Nosferatu“ mit kleinem Orchester und Chor. Neben diesen beiden Filmen habe ich mir angesehen: Billy Wilders (ua.) „Menschen am Sonntag“, Harold Lloyds „Safety last!“, Charlie Chaplins „The Adventurer“ und „The rink“ sowie DEN Berlin-Film schlechthin „Berlin – Die Sinfonie der Großstadt“.

Unbedingt hingehen, bis 10. März 2018!

Wer es aus unentschuldbaren Gründen nicht zum Stummfilmfestival schaffen sollte, dem bleiben trotzdem weitere Möglichkeiten: Im Sommer 2018 ist es wieder soweit – Public viewing zur Fußball-WM, allerdings werden die Reportagen stumm geschaltet und die Spiele von Graf von Bothmer live musikalisch unterlegt. Das wird ein großer Spaß, den ich mir auf keinen Fall entgehen lasse. Wer kommt mit?

Und was hat das Stummfilmfestival mit meinem Kühlschrank zu tun? Beide feiern 20jähriges Jubiläum. Und eigentlich sollte der Kühlschrank durch ein neues, energiesparendes Modell ausgetauscht werden. Nun wurde aber das Kühlschrankgeld im Stummfilmfestival versenkt, sogar mit Spaß und volle Kanne!

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Berlinale 2018: Les rois mongols – Cross my heart Canada 2017

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Here are the International Film Festival Berlinale news 2018: The canadian film Cross my heart – Les rois mongols

If tanks are rolling through your streets, your father is ill and your little brother’s future depends on you – what are you doing then? Right! Kidnapping neighbor’s Grandma, steal money and run away. Manon is 15, lives in Quebec, which fighted for their independence in 1970. While families are breaking apart the news speaker’s voices are telling about destruction, demonstrations and violence. Nobody is telling the children what’s going on. Manon, her brother, the cousins and the kidnapped Grandma are hiding in a hunting lodge and living together like a happy family. They are free, far away from all the trouble. But police and parents are on the way to destroy this childlike dream… It maybe all over – still Manon hold all the cards! (I love this film!)

Kaum ist die  Karnevalszeit vorbei, beginnt die Zeit der BERLINALE! Schon zum sechsten Mal berichte ich von den Filmen, die ich auf dem Internationalen Filmfestival in Berlin seit 2013 erleben durfte. Oft hatte ich die Möglichkeit, mit Regisseuren und Darstellern zu reden oder den Interviews, die sie gegeben haben, zu lauschen. Hier nun die Filme der Sektion Kinder- und Jugendfilme 41. Generation:

Wenn durch die Straßen Panzer fahren, dein Vater todsterbenskrank ist und die Zukunft deines kleinen Bruders nur von dir abhängt – was tust du dann? Richtig! Eine Nachbarsoma entführen, Geld klauen und abhauen.

Manon ist ungefähr 15 und lebt in Quebec, das 1970 um seine Unabhängigkeit kämpft. Während die Familien zerbrechen, tönen im Hintergrund die Fernsehstimmen der Reporter, die in Dauerschleife von Demonstrationen, Gewalt und Drohungen berichten. Den Kindern wird nichts erklärt, vielleicht weil die Eltern selbst keine Antworten haben. Aufbegehren wird mit harter Hand unterbunden, die Menschen haben sich dem Leben gebeugt, der materielle Absturz ist allgegenwärtig.

Manon und Martin nehmen ihr Leben selbst in die Hand und suchen Unterschlupf in einer alten, aufgegebenen Jagdhütte. Sie bilden mit ihren kleinen Brüdern und der Großmutter eine richtige Familie: während die Großmutter  sich um die kleinen Kinder kümmert, ihnen vorliest und etwas näht, kocht Manon Essen aus dem, was Martin herbeischafft und alle zusammen haben keine Veranlassung, dieses wilde Leben weitab von der Zivilisation aufzugeben. Das erste Mal sind sie frei, lachen und können sich ausprobieren. Doch die Polizei, das Jugendamt und die Eltern sind ihnen längst auf den Fersen. Und selbst als der Traum vorbei zu sein scheint, hat Manon noch einen Trumpf im Ärmel.

Trotz des komplexen Geschehens gibt es viel zu lachen, viel zu weinen und viel Aufbruchstimmung. Die Figuren sind glaubhaft und grundsympathisch – ein großer Gegensatz zur verrückten Außenwelt: politische Diskussionen, Polizeiwillkür, Terrorismus, Geiselnahme, Mord – schlimmer kann es kaum kommen.

Nach der Vorführung standen der Regisseur Luc Picard, die beiden Hauptdarsteller Milya Corbeil-Gauvreau (Manon) und Henri Picard (Martin) ua. für ein Interview bereit:

Unser Film ist nominiert für sechs Filmpreise, u.a. für den canadischen „Oscar“. Der Film basiert auf dem teilweise autobiographischen Buch von… aus dem Jahr 1992. Der Titel beruht auf einem Spiel, das in dem Buch beschrieben wird. Die jungen Hauptdarsteller haben viel zur Oktoberkrise gelesen und Dokumentationen gesehen, viel miteinander diskutiert, um sich in die Zeit, die lange vor ihrer Geburt war, einzufühlen. Leider ist dieses Thema der Abspaltung Quebecs weder in der Schule noch in der Gesellschaft verankert und nicht aufgearbeitet, doch es ist noch aktuell. Der Film sollte das Schicksal der jungen Menschen zeigen, die in politisch schwierigen Zeiten ihren eigenen Weg finden müssen ohne sich selbst zu verleugnen.

Auf die Fragen der Kinder im Zuschauerraum gaben sie folgende Antworten:

Wir hatten für den Film 35 Drehtage, aber es hat viel länger insgesamt gedauert, ihn fertig zu stellen. Manons kleiner Bruder Mimi war sieben Jahre alt, er musste einen Fünfjährigen spielen. Vieles von den Geschichten im Film hat die Autorin der Buchvorlage selbst erlebt. Die entführte Großmutter ist eine bekannte Theaterschauspielerin in Canada. Die Musik im Film ist francocanadisch und stammt aus dieser Zeit, den 1970er Jahren. Die Waffen waren nicht echt und Martin hat keine echte Zigarette geraucht 😉 . Die Hauptdarsteller kannten sich vorher nicht, haben sich aber trotzdem richtig geküsst ❤ . Das Ende des Films fanden die Hauptdarsteller sehr berührend, weil es viel Hoffnung gibt.

Empfohlen ab 12 Jahre

 

Berlinale 2018: Die unglaubliche Geschichte von der Riesenbirne / Den utrolige historie om den kaempestore paere – Dänemark 2017

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Kaum ist die  Karnevalszeit vorbei, beginnt die Zeit der BERLINALE! Schon zum sechsten Mal berichte ich von den Filmen, die ich auf dem Internationalen Filmfestival in Berlin seit 2013 erleben durfte. Oft hatte ich die Möglichkeit, mit Regisseuren und Darstellern zu reden oder den Interviews, die sie gegeben haben, zu lauschen. Hier nun die Filme der Sektion Kinder- und Jugendfilme 41. Generation:

Die unglaubliche Geschichte von der Riesenbirne – Den utrolige historie om den kaempestore paere (Dänemark 2017)

A beautiful animated film from Denmark, which opened the 41st International Film Festival – Generation – BERLINALE 2018. For young and old from 8 years on. The audience laughed and cried and hold their breath – this is how a winner film have to be! A great adventure with a giant pear and a great friendship.

Der Bürgermeister der Stadt Sonnenhafen verschwindet spurlos und somit schlägt die Stunde seines Stellvertreters, der hofft, jetzt selbst Bürgermeister werden zu können. Zur Vorbereitung seiner Wahl lässt er ein unglaublich riesiges Rathaus errichten, dessen Schatten Sonnenhafen verschandelt und in Dunkelheit versinken lässt. Die Blumen lassen die Köpfe hängen, die Menschen verlieren ihre Lustigkeit und überhaupt vermissen alle JB, den Bürgermeister. Als Mitcho und Sebastian beim Angeln eine Flaschenpost finden, stellt sich heraus, dass JB auf einer geheimnisvollen Insel gestrandet ist und auf Rettung hofft. Als Geschenk schickt er einen Samen mit, aus dem über Nacht im Vorgarten eine Riesenbirne wächst. Leider zerstört sie dabei das Haus der beiden Freunde.  Der zu Hilfe gerufene Professor Glukose aus dem Atomlabor baut ihnen aus der Riesenbirne ein Haus. Das gerät auf einen Anhänger und schon geht die Reise mit einer aberwitzigen Verfolgungsjagd los.

Das Haus fällt ins Wasser und wird so zum Schiff. Ein Abenteuer jagt das nächste: ein einsamer Unterseeforscher mit einem mechanischen Drachen, drei fürchterliche Piraten und ein alles verschluckender schwarzer Nebel müssen bezwungen werden, bevor sie endlich die geheimnisvolle Insel erreichen. Doch werden Mitcho, Sebastian und Glukose sie je wieder verlasssen können? Die Riesenbirne liegt zerschellt am Ufer und auch der Motor der Insel fällt irgendwann aus.

Ein zauberhafter Animationsfilm, mitreißend, für Jung und Alt. Das Publikum hielt den Atem an, weinte und lachte – so sehen Siegerfilme aus. Mal sehen, ob wir mit unserem Tipp richtig liegen.

Der Drache mit seiner Mechanik und allgemein die vielen Details haben uns begeistert. Ebenso die herzerwärmende Freundschaft von Sebastian und Mitcho, die um jeden Preis zusammenhalten, und wie aus einem Angsthasen ein Held wird. Sehr sinnlich und zart war die Fahrt durch den schwarzen Nebel, ein Ort der absoluten Hoffnungslosigkeit, der zum Ort der Zuversicht wird.

Nach der Vorführung des Films durften die Kinder Fragen an die drei Regisseure Philip Einstein Lipski, Amalie Naesby Fick und Jörgen Lerdam stellen. Hier nun ihre Antworten:

Wir fühlen uns sehr geehrt, dass unser Film die 41. Filmfestspiele Generation eröffnen durfte!

Das Buch von Jakob Martin Strid, auf dem unser Film basiert, fanden wir sehr anarchistisch. Es sollte ein Film für alles Altersgruppen werden, das ist natürlich eine Schwierigkeit. Aber dadurch, dass die Hauptdarsteller zwei Tiere sind, können Zuschauer besser akzeptieren, dass diese in einer Riesenbirne reisen. Überhaupt eignet sich eine Birne besser als beispielsweise ein Apfel, da man mehrere Etagen einbauen kann 😉 Insgesamt haben wir vier Jahre gebraucht, um den Film fertigzustellen: Entwicklung, Animation und Geld beschaffen.

Die geheimnisvolle Insel ist so geheim, dass wir leider das Geheimnis bewahren müssen. Sie ist vor Urzeiten entstanden, als eine indianische Kultur auf der Erde lebte. Eine Klippe brach ab und trieb als Insel durchs Meer. Ein russischer Zahnarzt baute eine Mechanik in die Insel, damit sie seetüchtig ist. Der Großvater von Sebastian ist leider auf seiner Suche nach dieser Insel so lange unterwegs gewesen, dass er gestorben ist. Seitdem ist er verschollen.

Um diesen Film zu realisieren, haben 70 Spezialisten ihr Bestes gegeben.

Der Film ist für Leute ab 8 Jahre empfohlen

Feuerpudel Januar 2018 – Preisträgerinalarm!

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Yeah! I won the 3rd prize – thank you Konzept Feuerpudel and the wonderful auditorium 😉 It’s a very nice idea to be incognito in this reading stage!

Da der Januar im allgemeinen Saure-Gurken-Zeit für Lesungen ist- sagt jedenfalls ein Blick auf meine Statistik – habe ich mich entschlossen, mich ohne Umschweife in den Rachen des Feuerpudels zu werfen. Zum Nachmachen unbedingt geeignet!

Und das geht so: man schicke seinen Lieblingstext zum Konzept Feuerpudel, drückt sich selbst die Daumen, damit der Text aus vielen Einsendungen ausgelost wird und schwupps, sitzt man inmitten eines 60-köpfigen Publikums und hört andächtig und anonym dem Herrn Vorleser Diether Kabow aka Alexander Lehnert zu. Wie er da so mit seiner Kollegin Vanessa Weser aka Viktoria Hahn thront und noch die schönste Wendung in den eingesandten Geschichten elegant zu Gehör bringt, ist schon eine Wucht. Wie der Berliner zu sagen pflegt. Außerdem kommen interessante Gäste, diesmal war es Professor Stephan Porombka (UdK Berlin), der uns launig Literaturtheorie vemittelte.

Das geneigte Publikum durfte abstimmen und hat mir – tadaa – den 3. Platz zugedacht! Ich bedanke mich artig und überrascht, zumal meine Geschichte schon wieder mal eine ernsthafte war, die es entsprechend schwerer hat als ein Schenkelklopfer.

Geschenke gab es neben dem orkanartigen Beifall auch reichlich – siehe Bild: Ein Schloss, ein drittes Auge, französische Flaggen, interessante Aufkleber, ein Trink-Gutschein und einen Dampfer-Gutschein. Nicht zu vergessen die Originalzeichnung zu meiner Geschichte, synchron angefertigt von der wunderbaren Illustratorin Jana Koslovski. Ein perfekter Abend im Moabiter Untergrund der Neuen Nachbarschaft, die ein wunderbarer Gastgeber ist. Eins ist gewiss, der Feuerpudel wird mich nicht mehr los, egal, wo er sein Quartier aufschlägt.

Die Lesebühne Feuerpudel und ich am 11.1.2018

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My first reading this year: January, 11th 2018 in Berlin, Beusselstraße 26, 8 pm. See you📚

Kaum sind uns die letzten Raketen um die Ohren geflogen, schon steht für mich die erste Lesung ins Haus. Natürlich wieder eine ganz besondere.📚

Die Glücksfee war mir hold und hat meinen Text für den Feuerpudel ausgewählt. Und das geht so: wir gehen alle am 11. Januar 2018 um 20 Uhr zur Lesebühne  in die Neue Nachbarschaft, Beusselstraße 26 in Berlin-Moabit und lehnen uns entspannt zurück. Denn es wird vorgelesen, nicht von den Autoren selbst, sondern von den Moderatoren. Ich kann also incognito bei meinem eigenen Text jubeln und horchen, was die Kollegen so Schönes geschrieben haben. Klingt spannend? Dann nüscht wie hin! 

SiebenSachenSonnabend No. 14: Zu Besuch beim Mosaik-Verlag am 2.12.2017

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Called by Frau Liebe recommended by nähmarie, I would like follow this idea: In contrast to serious themes I present 7 pictures from 7 things, which I touched with my own hands at sunday. Imitation desired!Today you can participate in a lottery drawing!

Ausgerufen von Frau Liebe, weiter empfohlen von nähmarie, schließe ich mich gern dem Siebensachensonntag an. Zuweilen wird es ab jetzt auch hier 7 Bilder von 7 Sachen zu sehen geben, für die ich sonntags  meine  Hände brauchte. Sozusagen als Pendant zur vielen geistigen Aktivität, die auf meinem blog geboten wird. Nachahmer erwünscht!

We visited the small publisher Mosaik in Berlin-Westend. Since 1975 they edit the very famous and popular comicbooks about the adventures of Abrafaxes.

Aufmerksame blog-Leser haben es sicher gleich bemerkt: die Rubrik SiebenSachenSonntag ist ausnahmsweise auf den Sonnabend gerutscht, weil der Tag der Offenen Tür nun mal an einem Sonnabend stattfand. Die Rede ist vom klitzekleinen Mosaik-Verlag in Berlin-Westend, der mit etwa 25 Mitarbeitern seit 1991 die viel geliebten Abenteuer der Abrafaxe, von Anna, Bella, Caramella u.a. Comics herausgibt.

 

 

The Abrafaxes Abrax, Brabax and Califax, are dwarfs who can travel through the time. While they meet famous people of history in all countries and eras.

Die Abrafaxe, (wir trafen sie schon einmal auf der Leipziger Buchmesse 2017) das sind die Kobolde Abrax, Brabax und Califax, gibt es schon seit 1975 und seitdem springen sie munter vorwärts und rückwärts (bisher 22mal) durch die Zeit, treffen weltbekannte historische Persönlichkeiten und erleben die schier unmöglichsten Dinge.

 

 

 

 

Whether the Abrafaxes are in Roman Empire, in Egypt or with the dinosaur – the artists didn’t know any kind of barrier and let the children (first from the GDR) travel through time and space.

Ob im Römischen Reich, in Ägypten oder zur Zeit der Dinosaurier – die geistigen Eltern Lothar Dräger und Lona Rietschel der drei Comic-Helden kannten keine Grenzen, weder in Zeit noch im Ort und gaben den Kindern und jugendlichen Lesern in der DDR das Gefühl von Welterfahrenheit.

In der aktuellen Serie verschlägt es die Abrafaxe nach Wittenberg zur Zeit der Reformation, dort begegnen sie Martin Luther und seinen Zeitgenossen.

 

 

At the 2nd of December 2017, there was the possibility to meet the artists and get their signatures.

Zum Tag der Offenen Tür am 2. Dezember 2017 gab es nicht nur die Möglichkeit für die Fans jeglichen Alters Sammelbände und Merchandising vor Ort zu erwerben sondern auch mit den Zeichnern und Gestaltern direkt ins Gespräch zu kommen und sich ihre Schätze signieren zu lassen.

 

Attention please! You could visit the house but please watch your step 😉

Vorträge, Hausführungen und eine Bastelwerkstatt rundeten das Programm ab. Hier wachte Califax über die Sicherheit ihrer vielen Gäste 😉

 

 

 

They celebrated the 500th comicbook of the Abrafaxes.

Die Jubelzahl 500 steht gleichzeitig für das 500. Comic-Heft der Abrafaxe und für das Jubiläumsjahr der Reformation in Europa. Dieses eher untypische Thema wurde an die Mosaikmacher herangetragen und sie haben es nach dreijähriger intensiver und exzellenter Recherche und Vorbereitung ihrem begeisterten Publikum vorgestellt.

 

 

Who knows where they travel next? Do you want to join?

Da sind sie also, die Helden auf dem Sockel. In der Hoffnung, dass sie auch die nächsten Generationen von Kindern begeistern. Schülerpraktika sind leider nicht mehr möglich.

Wer weiß, wohin die Abrafaxe ihre nächste Reise führt…

Wer kommt mit?

 

 

 

Lesebühne Für_Wort

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FÜR_WORT-Lesung-AndreajetzeabaStage reading „Für_Wort“ invited me: My reading will be on 28th of September 2017, 7.30 pm, Naumannstraße 3, Berlin-Schöneberg ❤ I’m very proud and happy 🙂

Die Spatzen pfiffen es schon von den Dächern, doch ich mache es jetzt nochmal offiziell. Denn meine nächste Lesung für Erwachsene steht ins Haus!!

Und zwar fast gleich, nämlich am Donnerstag, den 28. September 2017 in der Naumannstraße 3 in Berlin-Schöneberg. Ich verlasse also den Norden Berlins und Brandenburgs und begebe mich südwärts.

Nehmt also Eure Sonnenbrillen und kommt alle mit ins Naumann Drei, zur Lesebühne Für_Wort, die mich freundlich eingeladen hat, ab 19.30 Uhr mit einigen Mitstreitern aus eigenen Texten zu lesen. Es gibt auch tolle Musik. Sowie Kartoffelsalat und Bockwurscht 😉

Mein Lieblingshandwerker Hannes hatte auch schon wieder jede Menge zu sagen und ist auch im Gepäck 😉 Also nicht er selbst, sondern seine Weltrettermeinung…

ZeilenZaubers Herbstakademie „Zeitreise: Wie die alten Pankower“

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The first ZeilenZauber’s Autumn School will be open between October 30th and November 3rd. Enjoy!

Plant Ihr schon die Herbstferien für Eure Kinder, Enkel, Nichten und Neffen? Ich hätte da was Supertolles für junge Menschen ab 10 Jahre, denn in der 2. Herbstferienwoche ist es soweit: die allererste ZeilenZauber-Akademie öffnet in Berlin ihre Tore!

Zeitreise: Wie die alten Pankower

Wann: 30. Oktober bis 3. November 2017, täglich von 10 bis 15.30 Uhr

Wo: Berlin-Pankow

Preis: 95 Euro

Bitte Fahrkarte AB sowie Proviant mitbringen

Anmeldung ab sofort unter andrea.maluga(et)alice-dsl.net

Lasst Euch überraschen von unserer Zeitreise und schreibt Texte, die Ihr im Rahmen der ZeilenZauber-Lesung zum Bundesweiten Vorlesetag am 16. November 2017 vorlesen könnt. Natürlich nur, wenn Ihr Euch traut 😉

Jahrhundertregen und ein zweistimmiger Kanon am glücklichsten Ort der Welt – ZeilenZaubers Preisverleihung 2017

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BücherturmZeilenZauber’s Award Ceremony 2017 in Berlin – thank you for being with 200 auditors, although we had a deluge in Berlin… This competition for young writers between 8 and 16 years is a collaboration with many people: jury members, musicians, a troupe, technicians as well as parents, teachers, educators and sponsors. Thank you so much for coworking that my dream became true.

Wenn tage- und nächtelang viele Erwachsene und Kinder auf der halben Weltkugel Texte von Kindern zum Thema „Traum“ lesen, danach lachen, weinen und beeindruckt sind….
Wenn innerhalb von 24 Stunden so viel Regen fällt wie zwei übliche Badewannen übereinander gestapelt fassen…
Wenn glücklich grinsende Jurymitglieder in Badelatschen, kurzen Hosen und ohne Schirm eine halbe Stunde durch die Straßen eilen…
Wenn „verrückte“ Autorinnen und Mamas ihre Kinder trotz Sintflut in die Bahn oder ins Auto laden und dann 500 km Richtung Berlin fahren….
…dann ist es Zeit für die Preisverleihung des ZeilenZauber-Schreibwettbewerbs 2017!
Was soll ich sagen, die „Bude“ war voll – 200 Gäste kamen aus ganz Berlin, Wetzlar und Hagen angereist, um in der schönen Aula des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums die Literatur zu feiern. Dank unserer Sponsoren konnten so viele Kinder wie nie mit Preisen bedacht werden – ein wahrer Bücherregen, passend zum Jahrhundertregen draußen 😉
Und als die arme Harfe, die das musikalische Programm eröffnen sollte, von der vielen Feuchtigkeit so verstimmt war, dass sie nur schräge Töne von sich gab, da haben wir einfach gesungen, sogar zweistimmig ❤ (Sollten wir das Singen zur Tradition erheben?)
Die Theaterkinder boten uns eine nachdenkenswerte Szene aus ihrem aktuellen Stück, der vom Traum der deutschen Einheit handelt und zum Schluss riss uns eine Rock-Band mit ihren selbst geschriebenen Liedern von den Stühlen. Zwischendurch hörten wir Texte der Sieger in allen Kategorien, die von den Jurykindern vorgelesen wurden.
Vielen Dank an Nathalie Harapat und Familie Pauli sowie alle Eltern, Erzieherinnen und Lehrerinnen, die die Kinder begleitet oder ihre Teilnahme ermöglicht haben.
Ebenso ein großer Dank an die Mitglieder der beiden Jurys, und wie immer Herrn Treptow, Frau Fudickar und dem Rosa-Luxemburg-Gymnasium mitsamt den Technikern, Musikern und Theaterkindern, die schon zum dritten Mal so wunderbare Gastgeber waren.
PS: Und nicht vergessen: die nächsten ZeilenZauber-Schreibkurse beginnen in Berlin wieder im September (ab 9 Jahre) und im November (ab 12 Jahre), nähere Informationen unter andrea.maluga(et)alice-dsl.net
Tschüss und schönen Sommer!

Lesung zum Langen Tag der Stadtnatur am 18. Juni 2017

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Long Day of Urban Gardening  – and I will have a voluntary reading as always! Come together in the Botanical Garden of Blankenfelde, 14 pm. I am looking forward to see you 😉

Hej, kommt herbei zum Langen Tag der StadtNatur! Ich lese wie jedes Jahr ehrenamtlich vor dem Großen Gewächshaus der Botanischen Anlage Blankenfelde. Diesmal am Sonntag, den 18. Juni 2017. Ich bin von 14 bis 17 Uhr dort und lese aus meinen (naturnahen) Kindergeschichten 😉 Ich freue mich auf Euch alle!