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Versatile Blogger Award

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versitle-blogger-bwI’ve got the Versatile Blogger Award! And her are the nicest 7 facts of me: 

I have on Suday morning my best ideas. I like cats, my garden an my neighborhood coffeeshop. I drink coffee and tea. My Christmas tree hurtles not before end of January. And: I never feel alone because I have in my mind Mo, Lu and Kara, tomcat James and his brother Carl, Marie, the parsimonious JohannesNeele, a crazy girl who likes stars and outer space, the Berliner Craftsman Hannes and magical Magister Adventus and other ones.

Mir, also meinem blog, wurde im Februar der Versatile Blogger Award verliehen! Und zwar von meinem geschätzen Bloggerkollegen Autor Christoph. Vielen Dank!

Gleichzeitig wurden mit mir nominiert:

Karo-Tina Aldente,

Monika-Maria Eliah Windtner,

Arne Dehn,

das mysteriöse G,

Hanna-Linn Hava,

Sieben Fakten zu meinem feinen Literaturblog sollen den Weg in die Welt antreten, die da wären:

Meine besten Einfälle habe ich Sonntagmorgens im Bett bevor ich die Augen aufmache 😉

Ich mag am meisten Katzen.

Ich bin am liebsten im Garten.

Oder im Kaffeehaus, da schreibe ich meine Geschichten.

Ich trinke sowohl Kaffee als auch Tee, hängt von meinem Zustand und der Tageszeit ab…

Mein Weihnachtsbaum fliegt erst Ende Januar ausm Fenster.

Ich fühl mich nie alleine, denn in meinem Kopf tummeln sich die Kinder Mo, Lu und Kara, neuerdings Kater James und sein Bruder Carl, Marie, der geizige Mann Johannes, die weltraumverrückte Neele und ihre tolle Tante, der Berliner Handwerker Hannes, der magische Magister Adventus und noch mehr.

Nominiert fühlen darf sich jeder, der Spaß daran hat 😉

 

 

 

 

Such mich / Search for me No. 5

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Mein blog wird gern gelesen, was mich freut. Interessant ist manchmal, wie die Leser auf  mich stoßen, welche Stichworte sie bei der Suche eingeben. Hier einige Kostproben:

Many people like my blog. It’s very interesting for me to see which keywords are relevant to locate me. Here is a little taste:

1. skandinavisches viertel prenzlauer berg: Ab und zu begebe ich mich auf Spurensuche und unternehme Stadt- und Landgänge, diesmal im viel geliebten Stadtteil Berlins, Prenzlauer Berg.

2. milchmanns: ein Lieblingskaffeehaus, nicht nur für Autoren.

3. rote grütze-geschichten: Mein Hermann, den ich mal geschenkt bekam, wohnte in einem Rote-Grütze-Plastikeimer, bevor ich mich seiner liebevoll annahm und in eine Keramikschüssel einziehen ließ.

4. vatikanbrot geschichte: Hermann aka Vatikanbrot… siehr Nr. 3.

5. kompott duden: Du sollst Dein Kompott nicht essen, bevor Du nicht im Duden die Schreibweise nachgeschlagen hast? Jedenfalls merkte ich an, dass man den Rumtopf auch als Kompott genießen kann. Vielen Dank an meine Blog-Kollegin von Alte Liebe Hamburg, die mir freundlicherweise das Foto und das Rezept zur Verfuegung gestellt hat.

6. mit beiden augen, grafik, wolfgang würfel: Der Maler Wolfgang Würfel hat in seinem Schaffen ua. 1000 Feuilletons von Heinz Knobloch mit Vignetten versehen, die Rubrik in der „Wochenpost“ hieß „Mit beiden Augen“.

7. schreibwettbewerb 2015: Nun schon zum zweiten Mal veranstaltete ich im Rahmen meiner Schreibwerkstatt ZeilenZauber einen Schreibwettbewerb, diesmal zu Thema „Frieden“, es nahmen etwa 100 Kinder teil!

8. tausendsassa duden: In meiner Rubrik „Versunkene Schätze“ spüre ich vergessenen Wörtern nach, hier also „Tausendsassa“.

9. claudius von stolzmann new york: Da hat wohl jemand meine BERLINALE-Rezension des Films „Kopfueber – Upside down“ gefunden!

10. osterhase kiepe zeichnen: Beim Zeichnen konnte ich sicher nicht behilflich sein, aber über den Ursprung der Kiepe aufklären.

Ich wünsche, wohl gelacht zu haben.

Schreibwerkstatt: Mein Leben mit Hermann III – Mit Hermann auf Reisen

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In der Rubrik „Schreibwerkstatt“ gewähre ich Einblick in meine Gedankenwelt und stelle gekürzte Texte vor, die aus meinen Kurzgeschichten oder kleinen Sammlungen stammen.

Wer mit „Hermann“ nicht anzufangen weiß, lese zunächst bitte Teil I  meiner Abenteuer mit Hermann.

Alle anderen dürfen sich gleich mit mir und ihm auf eine spannende Reise begeben:

[…] Somit blieb die Frage: Wohin mit Hermann? nicht aus, als eine Reise nach Bremen anstand. Mein Mann war dorthin dienstlich unterwegs, ich hatte zufällig Zeit und wollte ihn begleiten. Er mietete sich mit Hermann in einem von der Firma ausgesuchten Luxushotel ein und ich – wegen des geldwerten Vorteils, dessen wir nicht bezichtigt werden wollten – in einer kleinen Bremer Wohngemeinschaft am Stadtrand. Ich hatte ein winziges Stüblein sowie ein Fach in einem vermüllten Kühlschrank zur Verfügung, währenddessen mein Mann und Hermann ein luxuriöses Zimmer mit Klimaanlage, Minibar, Whirlpoolbadewanne und Zimmerservice bezogen. Allein die Teilnahme am Frühstücksbüfett kostete 20 Euro. Hermann musste allerdings nichts bezahlen, denn er kam nicht mit in den Frühstückssalon, sondern blieb im Kleiderschrank, hinter den Unterhosen versteckt in seinem Gurkenglas. Auf sein Essen musste er so lange geduldig warten, bis mein Mann vom Frühstücken wieder heraufkam, mit ein paar Zuckertütchen in der Hosentasche, die er zum Kaffee gereicht bekommen hatte. Jedes Mal schrak mein Mann bei Hermanns Fütterung zusammen, wenn er vor der Tür ein Geräusch hörte, denn er fürchtete, vom Zimmermädchen mit Hermanns Glas in der Hand erwischt zu werden.

Es war insgesamt eine sehr wenig erholsame Reise, denn abgesehen von der Sorge um Hermann erlitt mein Mann fast eine Koffeinvergiftung, da er ständig Kaffee trank, um den Zuckervorrat sichern zu können. Einmal begleitete ihn ein Kollege auf das Zimmer, weil dieser ihm einen Artikel in einer Zeitschrift zeigen wollte. Plötzlich begann der Kollege schnüffelnd im Zimmer umher zu gehen, hinter die Möbel und im Badezimmer zu schauen. Er fand nichts, und meinte, dass es hier sauer rieche wie in einer Bäckerei. Dabei ahnte er nicht, wie nah er der Wahrheit war.

Auch für mich war es anstrengend, vor allem, wenn ich Sehnsucht nach meinem Liebsten hatte und ihn besuchen wollte. Dann musste ich mich mit ihm incognito am Hoteleingang treffen und hinter ihm durch die Empfangshalle schleichen, damit seine Kollegen mich nicht zu Gesicht bekamen. Um dann hoch erhobenen Hauptes am Concierge vorbeizuziehen, der genau wusste, dass mein Mann als Einzelperson gebucht hatte. Wahrscheinlich dachte er, ich sei eine gewöhnliche Prostituierte…

Hermann I, II und II sind vollständig in meiner kleinen Sonderedition 2011 enthalten.