Schlagwort-Archive: Landgänge

Lesung zum Langen Tag der Stadtnatur am 18. Juni 2017

Standard

photo2178

Long Day of Urban Gardening  – and I will have a voluntary reading as always! Come together in the Botanical Garden of Blankenfelde, 14 pm. I am looking forward to see you 😉

Hej, kommt herbei zum Langen Tag der StadtNatur! Ich lese wie jedes Jahr ehrenamtlich vor dem Großen Gewächshaus der Botanischen Anlage Blankenfelde. Diesmal am Sonntag, den 18. Juni 2017. Ich bin von 14 bis 17 Uhr dort und lese aus meinen (naturnahen) Kindergeschichten 😉 Ich freue mich auf Euch alle!

Aus meiner Schreibstube: Berlin/Brandenburgs Geschichte für Kinder erzählt – Von den Anfängen

Standard

PTDC0712Bild: FantaghiroArt, mit freundlicher Genehmigung ❤

Ich habe vor einiger Zeit begonnen, für Kinder ab 8 Jahre über die Geschichte von Berlin/Brandenburg zu schreiben. Gefällt’s Euch?

Wir wohnen in der großen Stadt Berlin. Aber unsere Stadt gab es nicht schon immer, denn vor langer Zeit, vor 800 Jahren, gab es unsere Stadt noch gar nicht.

Hier wohnten auch gar keine Deutschen mehr, denn die waren wie alle Völker in dieser Zeit woanders hin gezogen. Mit der Völkerwanderung kamen nun die Slaven und wohnten hier, woher sie kamen, wissen wir nicht genau. Die Slaven ließen sich nieder, bauten Burgen und lebten in verschiedenen Stämmen. Ein Stamm wohnte am Havelfluß und sie nannten sich Heveller, ein anderer Stamm lebte am Ufer der Spree und hieß Spreewanen. Es gab noch viele andere Slaven, die Obodriten, Redarier, Sorben und Lutizen hießen. Die Stämme lebten voneinander getrennt, jeder Stamm hatte sein eigenes Land und dazwischen wuchs dichter Wald.

Manchmal führten die Slaven Krieg gegeneinander, aber die meiste Zeit vertrugen sie sich. Dann trafen sie sich zu Versammlungen, den Things, wo sie wichtige Dinge besprachen. Jeder Stamm schickte ein paar kluge, starke Männer zu diesen Treffen. Diese Männer überlegten sich, was sie als nächstes machen wollen, wie sie sich wieder vertragen können oder ob jemand Hilfe braucht. Einen König, der über alles allein bestimmte, gab es nämlich nicht.

Das Land der Slaven war sehr groß, es reichte von der Ostsee bis zum Spreewald. Die Slaven hatten viele Nachbarn: Polen, Sachsen, Franken, Deutsche… Diesen Nachbarn gefiel das Land der Slaven so sehr, dass sie es gern selbst besitzen wollten. Sogar die Wikinger kamen übers Meer gefahren, um das Land zu erobern und auch die wilden Ungarn stürmten auf ihren Pferden von weit her heran, um gegen die Slaven zu kämpfen. Aber niemand konnte die Slaven besiegen.

Die Slaven hatten ihre Burgen aus Holz und Lehm gebaut, die wie ein riesengroßer Ring aussahen, in dem sie sich verstecken konnten, wenn die Feinde kamen. Die größte Burg der Heveller hieß Brennaburg, die es aber heute nicht mehr gibt. Ganz in der Nähe war ein Hügel, auf dem ein kleiner Tempel stand. In diesem Tempel dachten die Heveller an ihren Gott Triglaw, sie brachten ihm Geschenke und baten ihn darum, ihre Wünsche zu erfüllen. [wird vielleicht fortgesetzt 😉 ]

Bookfriends – Meine kleine Buchwahn-Serie No 1: Buchmobil auf der Insel

Standard

beiboot buchhandlung baabe rügenFoto: Beiboot Baabe

Did you have seen last year that wonderful book’s car at the beach of Baltic Sea?

Im letzten Sommer sah man auf der Insel Rügen dieses Buchmobil. Ist es Euch auch begegnet?

Bye, bye, Special Edition / Sonderedition

Standard

Photo1980It’s time to say Good bye then I raffled the last four exemplars of my Special Edition, handmaded by a bookbinder. Since 2011  so I published 7 titles with short stories having different topics: Berlin-stories, Fairy tales, Portraits and humorously stories where the main character’s speaking in Berlin idiom. Now it’s sold out and I’m waiting for a new mission.

Weg sind sie, die allerletzten Exemplare meiner Sondereditionen. Ein bisschen Wehmut drückt mich schon, denn als ich vor fünf Jahren damit begann, meine Geschichten von einer Buchbinderin fachgerecht umhüllen zu lassen, war das ein großer Schritt für mich in die Öffentlichkeit. Abseits vom Verlagswesen ergriff ich die Möglichkeit, meinen Zuhörern bei Lesungen meine Geschichten im Kleinformat anzubieten.

Im Laufe der Zeit sind sieben Titel erschienen, jeder mit einem passenden Coverbild. Die Themen waren weit gestreut. Von ernsthaft (Über Grenzen) über historisch (Berliner Straßen), lustig-nachdenklich (Nebenbei gesagt), magisch (Magister Adventus), impressionistisch (Marie in Italien), berlinerisch-humorvoll (Handwerker Hannes) bis tiefsinnig-schwermütig (Alles Leben) war alles dabei, was das Gemüt verlangt.

Um diesen Abgesang zu verschönern, verloste ich anlässlich des Welttags des Buches 2016 vier (eigentlich drei, aber ich war so überrascht von dem großen Echo, dass ich eines mehr spendierte) Exemplare der Alltagsgeschichten „Nebenbei gesagt“ und ich hoffe sehr auf die strahlenden Gesichter der glücklichen Gewinner!

Auf zu neuen Ufern!

Writer in Residence No. II – Frau Maluga im Spreewald

Standard

Photo7773Ein Naturliebhaber hatte mich – wie berichtet – im Frühling in den Spreewald eingeladen, damit ich seine Ideen anhören und zu Geschichten weben sollte. Vorher zeigte er mir die einzigartige Natur am Fluss und erzählte mir von den Begegnungen mit den Tieren des Spreewaldes. Eines seiner Lieblingsbücher ist „Rinka, die Flusspiratin“, so ähnlich sollen die Geschichten werden. Hier stelle ich Euch den Anfang der ersten Geschichte über den Flusskrebs in der Rohfassung vor.

Flusskrebs Karl
Am Ufer eines kleinen Spreearmes, im Wurzelgeflecht der alten Erle, lebt Karl, der Flusskrebs. Er ist noch jung, zwei Sommer hat er bisher erlebt. Im späten Frühling, als die Sonnenstrahlen schräg durch die Baumwipfel kamen und das Wasser wärmten, ist er aus seinem winzigkleinen Ei geschlüpft, genauso wie seine vielen Geschwister. Damals hatte er noch nicht den schönen, schwarz glänzenden Panzer auf dem Rücken, der in der Sonne spiegelt wie ein polierter Stein. Sondern er war durchsichtig und kaum zwei stecknadelköpfchengroß. Dann ist er einen Sommer lang gewachsen und passt nun in eine kleine Faust.
Karl versteckt sich tagsüber im Halbdunkel der Wurzeln vor dem Aal, dem Fischotter und dem Wels, die seine Feinde sind und ihn fangen und fressen wollen. Auch vor dem Barsch muss er sich in Acht nehmen, der hatte ihm einmal zwischen den Schilfrohren, die am Ufer wachsen, aufgelauert. Doch Karl hatte ihn rechtzeitig entdeckt und konnte fliehen, nicht ohne den Barsch mit seinen scharfen Scheren in die Flosse zu zwicken.
Meist ist Karl allein. Er sitzt mit vor der Brust verschränkten Scheren im seichten Wasser und döst.
In der Abenddämmerung, wenn ihn der Hunger plagt, geht Karl auf Nahrungssuche. Er klappert mit den Scheren, um sie geschmeidig zu machen und lässt sich an den langen Wurzeln der Erle hinab gleiten bis auf den Grund des Flusses. Hier spaziert er auf und ab und wartet auf das, was ihm vor die Scheren kommt. Reste von toten Fischen oder Würmer, die vom Regen ins Wasser gespült wurden.
Zufrieden und satt schwimmt er dann, den vollen Bauch nach oben, zur Sandbank hinüber.
So vergeht der Frühling.
Eines Mittags verdunkelt ein großer Schatten den Eingang zu Karls Wurzelhöhle. Er hört ein Klappern und Klopfen und ein scharfer Geruch zieht durch das Wasser.

Blogger schenken Lesefreude – ich habe gewonnen ;-)

Standard

petra elsner schatz-der-baumriesennI won a book! Thanks to „Blogger schenken Lesefreude“ I’m happy to be a winner!

Nicht nur ich beteilige mich an der Aktion Blogger schenken Lesefreude anlässlich des Welttag des Buches, sondern natürlich noch Hunderte andere Blogger. Bei einigen habe ich mich umgesehen und bin hoffnungsfroh in deren Lostöpfe gehüpft – und siehe da: ich habe auch gewonnen!! Es ist ein Buch der Malerin und Autorin Petra Elsner, auf dessen Lektüre ich mich schon sehr freue. Im gleichen Atemzug möchte ich darauf verweisen, dass meine eigene Verlosung erst am 7. Mai 2015 endet und dass noch eine Chance besteht, das Büchlein „Alles Leben“ zu gewinnen. Viel Glück!

Writer in Residence No. 1 – Frau Maluga im Spreewald

Standard

Foto4225Today I’m very proud about my new job as a writer in residence! I’ve been invited to hear and write stories in Lusatia (Sorbian’s land) to meet the wonderful old fairy-tale figures like Krabat, Liuba, Bubak or „Mittagsfrau“. The foto show a Sorbian’s traditional feast day dress.

Heute berichte ich live aus dem wunderschönen Spreewald – keine Angst, Haus und Hof bleiben derweil gut bewacht! Kenner haben sicherlich schon an der Gewandung der fotografierten Dame gesehen, dass es sich um eine typische Festtagstracht der Sorben handelt. Die Sorben (auch Wenden genannt) leben seit dem 6. Jahrhundert in der Lausitz, im Spreewald und darüber hinaus und besitzen einen reichen Schatz an Sagen und Märchen. Vielleicht kennt Ihr Krabat, Liuba, die Mittagsfrau oder Bubak?

Ich darf nicht zu viel verraten, aber diese Gestalten und andere werden mich in den nächsten Tagen begleiten, denn ich bin zu einem Schreibaufenthalt eingeladen! Nicht in Rom, nicht auf einer Insel, sondern im Spreewald! Könnt Ihr Euch vorstellen, wie stolz ich bin? Ich werde also den alten und neuen Geschichten lauschen und die spitze Feder bereithalten 😉

SiebenSachenSonntag No. 9

Standard

Called by Frau Liebe recommended by nähmarie, I would like follow this idea: In contrast to serious themes I present 7 pictures from 7 things, which I touched with my own hands at sunday. Imitation desired!

Advent season is coming now! And I looked to the sponsors, members of the jury and other helpers (list isn’t complete!) from my 1st Writers’s Contest „ZeilenZauber 2014“. Enjoy the pictures.

Ausgerufen von Frau Liebe, weiter empfohlen von nähmarie, schließe ich mich gern dem Siebensachensonntag an. Zuweilen wird es ab jetzt auch hier 7 Bilder von 7 Sachen zu sehen geben, für die ich sonntags  meine  Hände brauchte. Sozusagen als Pendant zur vielen geistigen Aktivität, die auf meinem blog geboten wird. Nachahmer erwünscht!

Und weil eben die Adventszeit anbricht, will ich mal schauen, was die allerbesten Sponsoren, Helfer und Jurymitglieder des ZeilenZauber-Schreibwettbewerbs am Sonntag getan haben (nicht vollständig!! 🙂 )

djamilas weihnachtsdeko 2014In Vorfreude auf das Kommende…

Foto: Djamila N.

emils weihnachtsmarkt zweite liebeDie „Zweite Liebe“, die für Gewinner des ZeilenZauberSchreibwettbewerbs Wundertüten zusammenstellte, hat sich in die klirrende Kälte gewagt und ihre Papierschönheiten und Bastelzubehör in „Emils Weihnachtsgarten“ präsentiert.

Foto: Tina H.

eisstern pankebuchDer Buchladen „Pankebuch“ bedauert nicht ein bisschen, dass es noch keinen Schnee gibt, sondern erfreut sich am Eisstern 😉

Foto: Pankebuch

emils weihnachtsgarten disco buchhandlungDie Buchhandlung „Disco“, spezialisiert auf Theater, aber auch alles andere 😉 fror in „Emils Weihnachtsgarten“ und hatte trotzdem ein warmes Lächeln für die Kundschaft auf den Lippen!

Foto: Tina H. (nehme ich an…)

bratapfeltorte jessica bradleyEs gab Bratapfelkuchen bei unserer lieben Sponsorin Jessica B. Leider konnte ich nicht kosten 😉

Foto: Jessica B.

pappunzels weihnachtsstand 2014Die liebe Pappunzel, die bisher meine kleinen Bücher der Sonderedition gebunden hat (und Rabattgeberin des ZeilenZauberSchreibwettbewerbs ist), war beim Weihnachtsmarkt in der alten Lokhalle am Südgelände, um ihre Papierwunder anzubieten.

Foto: Pappunzel

petra elsner bauchladenDie Malerin und Autorin Petra Elsner, bei der ich 2011 meine allererste Lesung halten durfte, wagte sich in die dunkle Adventsnacht und bot ihre Bücher auf dem Adventsmarkt in Kurtschlag feil.

Foto: Lutz Reinhardt

Schrebers Garten: Holunderzeit / Elder bush’s time

Standard

http://schorfheidewald.files.wordpress.com/2013/09/holunder.jpg

Zeichnung / design: Petra Elsner

The elder bush gives us in springtime blossoms for self-made syrup or juice, leaves for curative teas also fruits in autumn for homemade jelly or soup. In German a familiar spirit was the eponym, that’s why the popularity isn’t a miracle 😉

Holunderzeit ist eigentlich immer, im Frühling die Blüten als Sirup oder Saft verkocht, die Blätter im Tee aufgebrüht und im Herbst die Früchte als Gelee oder Saft für kalte Zeiten eingeweckt. Dass sogar die Rinde Heilkräfte besitzt, habe ich bei einem kleinen Blick hinüber zu meiner Kollegin Petra Elsner bemerkt, die sich diesem wundersamen Baum genähert hat. Vielen Dank für den Text und die wundervolle Zeichnung.

„Die Nebel wallen wieder über die Schorfheidewaldwiesen. Das ist für mich die Zeit der Holundersuppen – die göttliche unter den Herbstsuppen. Wieso? Weil nach vorchristlichem Glauben dem Busche eine Göttin ihren Namen schenkte. „Die hohe Frau“, bekannter wohl als „Frau Holle“ (auch Holla oder Holda). Der Glaube an sie als beschützender Hausgeist muss auch im Brandenburger Lande weit verbreitet gewesen sein, denn wohin das Auge auch schaut: Jeden Waldrand säumen Holunderbüsche, sie fehlen in keinem Bauerngarten oder lehnen sich an alte Scheunen. Das selbst die gebrechlichsten unter ihnen unberührt ins Land schauen, mag daher kommen, dass sich die Menschen noch im 18. Jahrhundert scheuten, solch‘ einen Strauch zu fällen, weil der Frevel mit Krankheit geahndet wurde. Die weise Frau im Busch galt jenen Menschen als lichtweisende Muttergöttin und hatte schließlich ihren Lieblingsstrauch besonders wohlwollend ausstaffiert. Blüte, Beere, Blatt, selbst die Rinde ist mit Heilkraft beseelt. Der Holunder, also die reifen Beeren als heißes Süppchen gekocht ist nicht nur herzhaft lecker, es macht auch die Abwehrkräfte für den Winter mobil.“

© Petra Elsner

 

Telefon-Buch-Zelle

Standard

Foto: {Alexandra} Gerade habe ich wieder mal eine Tasche voller. Bücher zur "Buchzelle" gebracht. Ich finde das einfach eine tolle Idee! ❤️󾕆  Habt ihr auch so etwas in eurer Nähe?This is a book box, a disused phone box! The book box is now a library in a small village in Germany. If anybody wants to make me happy: these phone boxes cost 350 Euro. I would like to istall one in Berlin… Thank you 😉

Dies ist eine Buchzelle. Also eine ausgediente Telefonzelle, die vor der Verschrottung bewahrt wurde. Die Buchzelle dient als Bibliothek und wird von einem Buchclub in einem kleinen Dörfchen namens Siegelsbach (nahe Heilbronn) gepflegt.

Das Bild hat mir freundlicherweise Alexandra vom Bücherkaffee zur Verfügung gestellt.

Falls mir jemand eine Freude machen möchte und mir eine Telefonzelle zum Geburtstag schenken will: hier gibt es sie für 350 Euro plus Transportkosten zu kaufen (kreisch! – o, sorry 😉 ) Ich wüsste auch schon, wo ich meine Buchzelle aufstellen würde… Vielen Dank im voraus.