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#Inktober 2018: 12. Oktober „Wal / Whale“

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Seit 2009 inspiriert der Inktober jedes Jahr die Künstler der Welt, mit Tusche oder Fineliner jeden Tag des Monats Oktober zu einem bestimmten, täglich neuen Thema eine Zeichnung anzufertigen. Schön und gut. Aber wir setzen noch eins drauf! Denn was ist schon eine Zeichnung ohne Geschichte? Richtig 😉 Also versuche ich, mit einem Drabble – einem Geschichtenentwurf aus genau 100 Wörtern – die wunderschönen Illustrationen von FantaghiroArt zu begleiten. Hier unsere Ergebnisse. Viel Spaß!

Since 2009 exists the Inktober. And here you can see our results: the sketches of FantaghiroArt and 100-words-drabbles written by me, Andrea Maluga. Enjoy!

INKtober-12-whale(Gastbeitrag aus der ZeilenZauber-Schreibwerkstatt von Junia, 10 Jahre)

12. Oktober 2018: Inktober – Drabble zum Thema „Wal / Whale“

Es war still. Ich hörte meinen eigenen Atem. Ich bildete mir ein, ein leises Plätschern
zu hören. Es kam aus der Schneekugel, die auf meinem Schreibtisch stand. Es war
aber keine gewöhnliche Schneekugel, wie sie es auf Weihnachtsmärkten gab. Wenn
man sie schüttelte, stiegen statt Schnee kleine Luftblasen auf und ein kleiner Wal
schwamm in ihr.

Ich bildete mir aber nicht nur das Plätschern ein sondern auch ein
leises Flüstern. Oder war es doch da? Es wollte raus. Raus aus dieser Kugel. Und
bevor ich darüber nachdachte, warf ich die Schneekugel aus dem Fenster. Ich hörte
wie das Glas zersprang.

 

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Graf von Bothmer, sein Festival, mein Kühlschrank und die Zahl 20: Stummfilmfestival 2018

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Foto: Passionskirche Berlin

Stephan Graf von Bothmer’s Silent Movie Festival is a worldwide unique festival. Since 20 years he composed the music which matches perfectly to the silent films. This festival included classics like Metropolis and Nosferatu. 

Furthermore I saw Billy Wilder’s (etc.) „People on Sunday“, Harold Lloyd’s „Safety last!“, Charlie Chaplin’s „The Adventurer“ and „The rink“ and THE Berlin film par excellence „Berlin – Symphony of a Metropolis“.

Graf von Bothmer, sein Stummfilmfestival und mein Kühlschrank haben eins gemeinsam: die Zahl zwanzig.

Vor 20 Jahren begleitete Stephan Graf von Bothmer zum ersten Mal einen Stummfilm am Piano und wurde dabei von einer Leidenschaft ergriffen, die ihn bis heute nicht wieder losgelassen hat. Seitdem komponierte er für Hunderte von Stummfilmen die Musik und führt sie regelmäßig auf, bisher vor insgesamt 170.000 Zuhörern, wie seiner Seite zu entnehmen ist.

Aus Anlass dieses Jubiläums hat der unermüdliche Sammler uralter Stummfilme ein Festival aus der Taufe gehoben, wie es die Welt noch nicht gesehen hat. Er zeigt in Berlin natürlich die Klassiker wie „Metropolis“, die Mutter aller Filme mit pyrotechnischen Einlagen und „Nosferatu“ mit kleinem Orchester und Chor. Neben diesen beiden Filmen habe ich mir angesehen: Billy Wilders (ua.) „Menschen am Sonntag“, Harold Lloyds „Safety last!“, Charlie Chaplins „The Adventurer“ und „The rink“ sowie DEN Berlin-Film schlechthin „Berlin – Die Sinfonie der Großstadt“.

Unbedingt hingehen, bis 10. März 2018!

Wer es aus unentschuldbaren Gründen nicht zum Stummfilmfestival schaffen sollte, dem bleiben trotzdem weitere Möglichkeiten: Im Sommer 2018 ist es wieder soweit – Public viewing zur Fußball-WM, allerdings werden die Reportagen stumm geschaltet und die Spiele von Graf von Bothmer live musikalisch unterlegt. Das wird ein großer Spaß, den ich mir auf keinen Fall entgehen lasse. Wer kommt mit?

Und was hat das Stummfilmfestival mit meinem Kühlschrank zu tun? Beide feiern 20jähriges Jubiläum. Und eigentlich sollte der Kühlschrank durch ein neues, energiesparendes Modell ausgetauscht werden. Nun wurde aber das Kühlschrankgeld im Stummfilmfestival versenkt, sogar mit Spaß und volle Kanne!

Berlinale 2018: Les rois mongols – Cross my heart Canada 2017

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Here are the International Film Festival Berlinale news 2018: The canadian film Cross my heart – Les rois mongols

If tanks are rolling through your streets, your father is ill and your little brother’s future depends on you – what are you doing then? Right! Kidnapping neighbor’s Grandma, steal money and run away. Manon is 15, lives in Quebec, which fighted for their independence in 1970. While families are breaking apart the news speaker’s voices are telling about destruction, demonstrations and violence. Nobody is telling the children what’s going on. Manon, her brother, the cousins and the kidnapped Grandma are hiding in a hunting lodge and living together like a happy family. They are free, far away from all the trouble. But police and parents are on the way to destroy this childlike dream… It maybe all over – still Manon hold all the cards! (I love this film!)

Kaum ist die  Karnevalszeit vorbei, beginnt die Zeit der BERLINALE! Schon zum sechsten Mal berichte ich von den Filmen, die ich auf dem Internationalen Filmfestival in Berlin seit 2013 erleben durfte. Oft hatte ich die Möglichkeit, mit Regisseuren und Darstellern zu reden oder den Interviews, die sie gegeben haben, zu lauschen. Hier nun die Filme der Sektion Kinder- und Jugendfilme 41. Generation:

Wenn durch die Straßen Panzer fahren, dein Vater todsterbenskrank ist und die Zukunft deines kleinen Bruders nur von dir abhängt – was tust du dann? Richtig! Eine Nachbarsoma entführen, Geld klauen und abhauen.

Manon ist ungefähr 15 und lebt in Quebec, das 1970 um seine Unabhängigkeit kämpft. Während die Familien zerbrechen, tönen im Hintergrund die Fernsehstimmen der Reporter, die in Dauerschleife von Demonstrationen, Gewalt und Drohungen berichten. Den Kindern wird nichts erklärt, vielleicht weil die Eltern selbst keine Antworten haben. Aufbegehren wird mit harter Hand unterbunden, die Menschen haben sich dem Leben gebeugt, der materielle Absturz ist allgegenwärtig.

Manon und Martin nehmen ihr Leben selbst in die Hand und suchen Unterschlupf in einer alten, aufgegebenen Jagdhütte. Sie bilden mit ihren kleinen Brüdern und der Großmutter eine richtige Familie: während die Großmutter  sich um die kleinen Kinder kümmert, ihnen vorliest und etwas näht, kocht Manon Essen aus dem, was Martin herbeischafft und alle zusammen haben keine Veranlassung, dieses wilde Leben weitab von der Zivilisation aufzugeben. Das erste Mal sind sie frei, lachen und können sich ausprobieren. Doch die Polizei, das Jugendamt und die Eltern sind ihnen längst auf den Fersen. Und selbst als der Traum vorbei zu sein scheint, hat Manon noch einen Trumpf im Ärmel.

Trotz des komplexen Geschehens gibt es viel zu lachen, viel zu weinen und viel Aufbruchstimmung. Die Figuren sind glaubhaft und grundsympathisch – ein großer Gegensatz zur verrückten Außenwelt: politische Diskussionen, Polizeiwillkür, Terrorismus, Geiselnahme, Mord – schlimmer kann es kaum kommen.

Nach der Vorführung standen der Regisseur Luc Picard, die beiden Hauptdarsteller Milya Corbeil-Gauvreau (Manon) und Henri Picard (Martin) ua. für ein Interview bereit:

Unser Film ist nominiert für sechs Filmpreise, u.a. für den canadischen „Oscar“. Der Film basiert auf dem teilweise autobiographischen Buch von… aus dem Jahr 1992. Der Titel beruht auf einem Spiel, das in dem Buch beschrieben wird. Die jungen Hauptdarsteller haben viel zur Oktoberkrise gelesen und Dokumentationen gesehen, viel miteinander diskutiert, um sich in die Zeit, die lange vor ihrer Geburt war, einzufühlen. Leider ist dieses Thema der Abspaltung Quebecs weder in der Schule noch in der Gesellschaft verankert und nicht aufgearbeitet, doch es ist noch aktuell. Der Film sollte das Schicksal der jungen Menschen zeigen, die in politisch schwierigen Zeiten ihren eigenen Weg finden müssen ohne sich selbst zu verleugnen.

Auf die Fragen der Kinder im Zuschauerraum gaben sie folgende Antworten:

Wir hatten für den Film 35 Drehtage, aber es hat viel länger insgesamt gedauert, ihn fertig zu stellen. Manons kleiner Bruder Mimi war sieben Jahre alt, er musste einen Fünfjährigen spielen. Vieles von den Geschichten im Film hat die Autorin der Buchvorlage selbst erlebt. Die entführte Großmutter ist eine bekannte Theaterschauspielerin in Canada. Die Musik im Film ist francocanadisch und stammt aus dieser Zeit, den 1970er Jahren. Die Waffen waren nicht echt und Martin hat keine echte Zigarette geraucht 😉 . Die Hauptdarsteller kannten sich vorher nicht, haben sich aber trotzdem richtig geküsst ❤ . Das Ende des Films fanden die Hauptdarsteller sehr berührend, weil es viel Hoffnung gibt.

Empfohlen ab 12 Jahre

 

Feuerpudel Januar 2018 – Preisträgerinalarm!

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Yeah! I won the 3rd prize – thank you Konzept Feuerpudel and the wonderful auditorium 😉 It’s a very nice idea to be incognito in this reading stage!

Da der Januar im allgemeinen Saure-Gurken-Zeit für Lesungen ist- sagt jedenfalls ein Blick auf meine Statistik – habe ich mich entschlossen, mich ohne Umschweife in den Rachen des Feuerpudels zu werfen. Zum Nachmachen unbedingt geeignet!

Und das geht so: man schicke seinen Lieblingstext zum Konzept Feuerpudel, drückt sich selbst die Daumen, damit der Text aus vielen Einsendungen ausgelost wird und schwupps, sitzt man inmitten eines 60-köpfigen Publikums und hört andächtig und anonym dem Herrn Vorleser Diether Kabow aka Alexander Lehnert zu. Wie er da so mit seiner Kollegin Vanessa Weser aka Viktoria Hahn thront und noch die schönste Wendung in den eingesandten Geschichten elegant zu Gehör bringt, ist schon eine Wucht. Wie der Berliner zu sagen pflegt. Außerdem kommen interessante Gäste, diesmal war es Professor Stephan Porombka (UdK Berlin), der uns launig Literaturtheorie vemittelte.

Das geneigte Publikum durfte abstimmen und hat mir – tadaa – den 3. Platz zugedacht! Ich bedanke mich artig und überrascht, zumal meine Geschichte schon wieder mal eine ernsthafte war, die es entsprechend schwerer hat als ein Schenkelklopfer.

Geschenke gab es neben dem orkanartigen Beifall auch reichlich – siehe Bild: Ein Schloss, ein drittes Auge, französische Flaggen, interessante Aufkleber, ein Trink-Gutschein und einen Dampfer-Gutschein. Nicht zu vergessen die Originalzeichnung zu meiner Geschichte, synchron angefertigt von der wunderbaren Illustratorin Jana Koslovski. Ein perfekter Abend im Moabiter Untergrund der Neuen Nachbarschaft, die ein wunderbarer Gastgeber ist. Eins ist gewiss, der Feuerpudel wird mich nicht mehr los, egal, wo er sein Quartier aufschlägt.

Die Lesebühne Feuerpudel und ich am 11.1.2018

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My first reading this year: January, 11th 2018 in Berlin, Beusselstraße 26, 8 pm. See you📚

Kaum sind uns die letzten Raketen um die Ohren geflogen, schon steht für mich die erste Lesung ins Haus. Natürlich wieder eine ganz besondere.📚

Die Glücksfee war mir hold und hat meinen Text für den Feuerpudel ausgewählt. Und das geht so: wir gehen alle am 11. Januar 2018 um 20 Uhr zur Lesebühne  in die Neue Nachbarschaft, Beusselstraße 26 in Berlin-Moabit und lehnen uns entspannt zurück. Denn es wird vorgelesen, nicht von den Autoren selbst, sondern von den Moderatoren. Ich kann also incognito bei meinem eigenen Text jubeln und horchen, was die Kollegen so Schönes geschrieben haben. Klingt spannend? Dann nüscht wie hin! 

SiebenSachenSonnabend No. 14: Zu Besuch beim Mosaik-Verlag am 2.12.2017

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Called by Frau Liebe recommended by nähmarie, I would like follow this idea: In contrast to serious themes I present 7 pictures from 7 things, which I touched with my own hands at sunday. Imitation desired!Today you can participate in a lottery drawing!

Ausgerufen von Frau Liebe, weiter empfohlen von nähmarie, schließe ich mich gern dem Siebensachensonntag an. Zuweilen wird es ab jetzt auch hier 7 Bilder von 7 Sachen zu sehen geben, für die ich sonntags  meine  Hände brauchte. Sozusagen als Pendant zur vielen geistigen Aktivität, die auf meinem blog geboten wird. Nachahmer erwünscht!

We visited the small publisher Mosaik in Berlin-Westend. Since 1975 they edit the very famous and popular comicbooks about the adventures of Abrafaxes.

Aufmerksame blog-Leser haben es sicher gleich bemerkt: die Rubrik SiebenSachenSonntag ist ausnahmsweise auf den Sonnabend gerutscht, weil der Tag der Offenen Tür nun mal an einem Sonnabend stattfand. Die Rede ist vom klitzekleinen Mosaik-Verlag in Berlin-Westend, der mit etwa 25 Mitarbeitern seit 1991 die viel geliebten Abenteuer der Abrafaxe, von Anna, Bella, Caramella u.a. Comics herausgibt.

 

 

The Abrafaxes Abrax, Brabax and Califax, are dwarfs who can travel through the time. While they meet famous people of history in all countries and eras.

Die Abrafaxe, (wir trafen sie schon einmal auf der Leipziger Buchmesse 2017) das sind die Kobolde Abrax, Brabax und Califax, gibt es schon seit 1975 und seitdem springen sie munter vorwärts und rückwärts (bisher 22mal) durch die Zeit, treffen weltbekannte historische Persönlichkeiten und erleben die schier unmöglichsten Dinge.

 

 

 

 

Whether the Abrafaxes are in Roman Empire, in Egypt or with the dinosaur – the artists didn’t know any kind of barrier and let the children (first from the GDR) travel through time and space.

Ob im Römischen Reich, in Ägypten oder zur Zeit der Dinosaurier – die geistigen Eltern Lothar Dräger und Lona Rietschel der drei Comic-Helden kannten keine Grenzen, weder in Zeit noch im Ort und gaben den Kindern und jugendlichen Lesern in der DDR das Gefühl von Welterfahrenheit.

In der aktuellen Serie verschlägt es die Abrafaxe nach Wittenberg zur Zeit der Reformation, dort begegnen sie Martin Luther und seinen Zeitgenossen.

 

 

At the 2nd of December 2017, there was the possibility to meet the artists and get their signatures.

Zum Tag der Offenen Tür am 2. Dezember 2017 gab es nicht nur die Möglichkeit für die Fans jeglichen Alters Sammelbände und Merchandising vor Ort zu erwerben sondern auch mit den Zeichnern und Gestaltern direkt ins Gespräch zu kommen und sich ihre Schätze signieren zu lassen.

 

Attention please! You could visit the house but please watch your step 😉

Vorträge, Hausführungen und eine Bastelwerkstatt rundeten das Programm ab. Hier wachte Califax über die Sicherheit ihrer vielen Gäste 😉

 

 

 

They celebrated the 500th comicbook of the Abrafaxes.

Die Jubelzahl 500 steht gleichzeitig für das 500. Comic-Heft der Abrafaxe und für das Jubiläumsjahr der Reformation in Europa. Dieses eher untypische Thema wurde an die Mosaikmacher herangetragen und sie haben es nach dreijähriger intensiver und exzellenter Recherche und Vorbereitung ihrem begeisterten Publikum vorgestellt.

 

 

Who knows where they travel next? Do you want to join?

Da sind sie also, die Helden auf dem Sockel. In der Hoffnung, dass sie auch die nächsten Generationen von Kindern begeistern. Schülerpraktika sind leider nicht mehr möglich.

Wer weiß, wohin die Abrafaxe ihre nächste Reise führt…

Wer kommt mit?

 

 

 

Nachlese zur Lesebühne Für_Wort

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Photo:

Hier spricht der Chef –  Matthias Rische eröffnet die Lesebühne Für_Wort

 

 

 

 

 

Thank you to being with me! My reading on the stage „Für_Wort“ in Berlin-Schöneberg was very successful. We had so much tears of joy and sadness in the eyes of audience.

Vielen Dank der Lesebühne Für_Wort im Café Naumann Drei in Berlin-Schöneberg, Matthias Rische und Susanne Riedel, für die wunderbare Einladung.

Es war mir eine Ehre.

Das Lokal war rappelvoll und ich habe alle Zuhörer mit meiner tragischen Geschichte zum Schluchzen gebracht…Und mit Handwerker Hannes wieder zum Lachen.  Engagierte Musik kam von Lari Larius, weitere bewegende und humorvolle Texte von Hans Duschke sowie den Gastgebern Susanne Riedel und Matthias Rische.

Ein besonderer Dank an die Betreiber des Cafés und an meine Fankurve, Ihr war die Allertollsten 😉

Noch ein Wort von Matthias Rische:

Volles Haus, tolle Stimmung und das Publikum wird immer schöner! Bei FÜR_WORT!
Ein Abend voller Liebe, sagte ein Gast hinterher. Das Kompliment nehmen wir gerne an.
Danke an die großartigen Gäste und die beiden nimmermüden Betreiber des Naumann Drei!

Nächste Show am 26. Oktober 2017!

 

ZeilenZaubers Herbstakademie „Zeitreise: Wie die alten Pankower“

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The first ZeilenZauber’s Autumn School will be open between October 30th and November 3rd. Enjoy!

Plant Ihr schon die Herbstferien für Eure Kinder, Enkel, Nichten und Neffen? Ich hätte da was Supertolles für junge Menschen ab 10 Jahre, denn in der 2. Herbstferienwoche ist es soweit: die allererste ZeilenZauber-Akademie öffnet in Berlin ihre Tore!

Zeitreise: Wie die alten Pankower

Wann: 30. Oktober bis 3. November 2017, täglich von 10 bis 15.30 Uhr

Wo: Berlin-Pankow

Preis: 95 Euro

Bitte Fahrkarte AB sowie Proviant mitbringen

Anmeldung ab sofort unter andrea.maluga(et)alice-dsl.net

Lasst Euch überraschen von unserer Zeitreise und schreibt Texte, die Ihr im Rahmen der ZeilenZauber-Lesung zum Bundesweiten Vorlesetag am 16. November 2017 vorlesen könnt. Natürlich nur, wenn Ihr Euch traut 😉

Jahrhundertregen und ein zweistimmiger Kanon am glücklichsten Ort der Welt – ZeilenZaubers Preisverleihung 2017

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BücherturmZeilenZauber’s Award Ceremony 2017 in Berlin – thank you for being with 200 auditors, although we had a deluge in Berlin… This competition for young writers between 8 and 16 years is a collaboration with many people: jury members, musicians, a troupe, technicians as well as parents, teachers, educators and sponsors. Thank you so much for coworking that my dream became true.

Wenn tage- und nächtelang viele Erwachsene und Kinder auf der halben Weltkugel Texte von Kindern zum Thema „Traum“ lesen, danach lachen, weinen und beeindruckt sind….
Wenn innerhalb von 24 Stunden so viel Regen fällt wie zwei übliche Badewannen übereinander gestapelt fassen…
Wenn glücklich grinsende Jurymitglieder in Badelatschen, kurzen Hosen und ohne Schirm eine halbe Stunde durch die Straßen eilen…
Wenn „verrückte“ Autorinnen und Mamas ihre Kinder trotz Sintflut in die Bahn oder ins Auto laden und dann 500 km Richtung Berlin fahren….
…dann ist es Zeit für die Preisverleihung des ZeilenZauber-Schreibwettbewerbs 2017!
Was soll ich sagen, die „Bude“ war voll – 200 Gäste kamen aus ganz Berlin, Wetzlar und Hagen angereist, um in der schönen Aula des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums die Literatur zu feiern. Dank unserer Sponsoren konnten so viele Kinder wie nie mit Preisen bedacht werden – ein wahrer Bücherregen, passend zum Jahrhundertregen draußen 😉
Und als die arme Harfe, die das musikalische Programm eröffnen sollte, von der vielen Feuchtigkeit so verstimmt war, dass sie nur schräge Töne von sich gab, da haben wir einfach gesungen, sogar zweistimmig ❤ (Sollten wir das Singen zur Tradition erheben?)
Die Theaterkinder boten uns eine nachdenkenswerte Szene aus ihrem aktuellen Stück, der vom Traum der deutschen Einheit handelt und zum Schluss riss uns eine Rock-Band mit ihren selbst geschriebenen Liedern von den Stühlen. Zwischendurch hörten wir Texte der Sieger in allen Kategorien, die von den Jurykindern vorgelesen wurden.
Vielen Dank an Nathalie Harapat und Familie Pauli sowie alle Eltern, Erzieherinnen und Lehrerinnen, die die Kinder begleitet oder ihre Teilnahme ermöglicht haben.
Ebenso ein großer Dank an die Mitglieder der beiden Jurys, und wie immer Herrn Treptow, Frau Fudickar und dem Rosa-Luxemburg-Gymnasium mitsamt den Technikern, Musikern und Theaterkindern, die schon zum dritten Mal so wunderbare Gastgeber waren.
PS: Und nicht vergessen: die nächsten ZeilenZauber-Schreibkurse beginnen in Berlin wieder im September (ab 9 Jahre) und im November (ab 12 Jahre), nähere Informationen unter andrea.maluga(et)alice-dsl.net
Tschüss und schönen Sommer!

BERLINALE 2017 mit Mini-Exklusiv-Interview zur Weltpremiere von „Amelie rennt“

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amelie-rennt-nebendarstellerinnenFoto: Die zauberhaften Darstellerinnen Lena Oderich und Kollegin, die im Film „Amelie rennt“ der Hauptdarstellerin das Leben retten!

In February was time for BERLINALE – International Filmfestival! Today I’ll present the movie „Mountain miracle – An unexpected friendship“, a german-italien film (2017).Here: My review.

Beim Internationalen Filmfestival Berlinale hatte ich Glückliche in diesem Jahr insgesamt sieben Mal die Möglichkeit, bei einem Film bzw. bei Kurzfilmen dabei zu sein! Natürlich lasse ich Euch nicht auf dem Trocknen sitzen, sondern berichte wie immer von meinen Eindrücken auf der Berlinale.

Ich durfte bei der Weltpremiere des Films „Amelie rennt“ dabei sein,  der in der Sektion Generation Kplus zu sehen war. Hier meine Rezension.

Auf die Fragen der Zuschauer gab das Filmteam nach der Aufführung folgende Antworten:

Insgesamt haben die Arbeiten an dem Film ein Jahr gedauert, die Drehzeit selbst betrug 30 Tage.

Drehorte waren Berlin und Südtirol.

Die Hauptdarstellerin Mia Kasalo hat schon in mehreren Filmen mitgespielt. Asthma hat sie glücklicherweise nicht.

Das Filmteam könnte sich eine Fortsetzung der Geschichte  vorstellen, dann muss Samuel Girardi (Bart) aber nach Berlin kommen 😉

Ab 21. September 2017 kommt „Amelie rennt“ in die deutschen Kinos. Tipp: Hingehen!

Am Rande der Autogrammstunde hatte ich die Möglichkeit, ein Mini-Exklusiv-Interview mit den beiden Darstellerinnen Lena Oderich (Viola) und ihrer Kollegin zu führen:

Wie war es, mit Mia Kasalo (Amelie) zusammenzuarbeiten?

Lena: Mia ist eine tolle Hauptdarstellerin! Sie hat uns nie das Gefühl gegeben, dass wir „nur“ Nebendarstellerinnen sind und weniger wichtig wären. Das hat man schon daran gesehen, dass sie sich nach der Premiere an den Rand und nicht in die Mitte gestellt hat.

(Lena erkennt meine ZeilenZauber-Eule am Revers meiner Jacke, deshalb frage ich:) Nimmst Du wieder am jährlichen ZeilenZauber-Schreibwettbewerb teil?

Lena: (lacht) Da ich ja jetzt das eigentlich noch geheime Thema kenne, werde ich mir wohl etwas einfallen lassen! Ich freue mich schon 🙂

Vielen Dank und viel Erfolg in allem ❤