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ZeilenZaubers Apfelgelee am 30.9.2018 auf dem Herbstfest des Botanischen Volksparks Pankow

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Auwacka, nu is‘ Herbst. Wer’s nicht glaubt, halte mal den Finger aus’m Fenster.

Aber nicht verzagen – wir feiern was das Zeug hält und vielleicht begleitet uns die liebe Sonne durch den Sonntag, den 30. September 2018 beim Herbstfest des Botanischen Volksparks Pankow-Blankenfelde. Der ZeilenZauber ist zum dritten Mal dabei 😉

Von 12 bis 18 Uhr könnt Ihr die ZeilenZauberer und mich an Stand Nummer 6 bewundern, das legendäre Apfelgelee – garantiert Bio aus dem eigenen Garten – gegen eine hübsche Spende zum Frühstück verspeisen und unser ganzes Merchandising-Zeug auch noch mitnehmen. Die da wären: frische Leseknochen, Lavendelyramiden für dufte Gedanken, Kugelschreiber, Blöcke, Notizhefte, Riesenpostkarten und die CD mit den besten Texten der Teilnehmer des ZeilenZauber-Schreibwettbewerbs zum Thema „Zeit“.

Wir bringen auch Schreiblaune mit, wenn also die Kinder Lust haben, könnten auch ein paar schöne Geschichten entstehen.

Der neue Schreibkurs der ZeilenZauber-Schreibwerkstatt trifft sich monatlich sonnabends in Pankow, für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren, weitere Informationen hier.

So, nu mach ick Feierabend und jeh‘ tanzen. Allet Liebe, bis Sonntach ❤

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Berlinale 2018: Les rois mongols – Cross my heart Canada 2017

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Here are the International Film Festival Berlinale news 2018: The canadian film Cross my heart – Les rois mongols

If tanks are rolling through your streets, your father is ill and your little brother’s future depends on you – what are you doing then? Right! Kidnapping neighbor’s Grandma, steal money and run away. Manon is 15, lives in Quebec, which fighted for their independence in 1970. While families are breaking apart the news speaker’s voices are telling about destruction, demonstrations and violence. Nobody is telling the children what’s going on. Manon, her brother, the cousins and the kidnapped Grandma are hiding in a hunting lodge and living together like a happy family. They are free, far away from all the trouble. But police and parents are on the way to destroy this childlike dream… It maybe all over – still Manon hold all the cards! (I love this film!)

Kaum ist die  Karnevalszeit vorbei, beginnt die Zeit der BERLINALE! Schon zum sechsten Mal berichte ich von den Filmen, die ich auf dem Internationalen Filmfestival in Berlin seit 2013 erleben durfte. Oft hatte ich die Möglichkeit, mit Regisseuren und Darstellern zu reden oder den Interviews, die sie gegeben haben, zu lauschen. Hier nun die Filme der Sektion Kinder- und Jugendfilme 41. Generation:

Wenn durch die Straßen Panzer fahren, dein Vater todsterbenskrank ist und die Zukunft deines kleinen Bruders nur von dir abhängt – was tust du dann? Richtig! Eine Nachbarsoma entführen, Geld klauen und abhauen.

Manon ist ungefähr 15 und lebt in Quebec, das 1970 um seine Unabhängigkeit kämpft. Während die Familien zerbrechen, tönen im Hintergrund die Fernsehstimmen der Reporter, die in Dauerschleife von Demonstrationen, Gewalt und Drohungen berichten. Den Kindern wird nichts erklärt, vielleicht weil die Eltern selbst keine Antworten haben. Aufbegehren wird mit harter Hand unterbunden, die Menschen haben sich dem Leben gebeugt, der materielle Absturz ist allgegenwärtig.

Manon und Martin nehmen ihr Leben selbst in die Hand und suchen Unterschlupf in einer alten, aufgegebenen Jagdhütte. Sie bilden mit ihren kleinen Brüdern und der Großmutter eine richtige Familie: während die Großmutter  sich um die kleinen Kinder kümmert, ihnen vorliest und etwas näht, kocht Manon Essen aus dem, was Martin herbeischafft und alle zusammen haben keine Veranlassung, dieses wilde Leben weitab von der Zivilisation aufzugeben. Das erste Mal sind sie frei, lachen und können sich ausprobieren. Doch die Polizei, das Jugendamt und die Eltern sind ihnen längst auf den Fersen. Und selbst als der Traum vorbei zu sein scheint, hat Manon noch einen Trumpf im Ärmel.

Trotz des komplexen Geschehens gibt es viel zu lachen, viel zu weinen und viel Aufbruchstimmung. Die Figuren sind glaubhaft und grundsympathisch – ein großer Gegensatz zur verrückten Außenwelt: politische Diskussionen, Polizeiwillkür, Terrorismus, Geiselnahme, Mord – schlimmer kann es kaum kommen.

Nach der Vorführung standen der Regisseur Luc Picard, die beiden Hauptdarsteller Milya Corbeil-Gauvreau (Manon) und Henri Picard (Martin) ua. für ein Interview bereit:

Unser Film ist nominiert für sechs Filmpreise, u.a. für den canadischen „Oscar“. Der Film basiert auf dem teilweise autobiographischen Buch von… aus dem Jahr 1992. Der Titel beruht auf einem Spiel, das in dem Buch beschrieben wird. Die jungen Hauptdarsteller haben viel zur Oktoberkrise gelesen und Dokumentationen gesehen, viel miteinander diskutiert, um sich in die Zeit, die lange vor ihrer Geburt war, einzufühlen. Leider ist dieses Thema der Abspaltung Quebecs weder in der Schule noch in der Gesellschaft verankert und nicht aufgearbeitet, doch es ist noch aktuell. Der Film sollte das Schicksal der jungen Menschen zeigen, die in politisch schwierigen Zeiten ihren eigenen Weg finden müssen ohne sich selbst zu verleugnen.

Auf die Fragen der Kinder im Zuschauerraum gaben sie folgende Antworten:

Wir hatten für den Film 35 Drehtage, aber es hat viel länger insgesamt gedauert, ihn fertig zu stellen. Manons kleiner Bruder Mimi war sieben Jahre alt, er musste einen Fünfjährigen spielen. Vieles von den Geschichten im Film hat die Autorin der Buchvorlage selbst erlebt. Die entführte Großmutter ist eine bekannte Theaterschauspielerin in Canada. Die Musik im Film ist francocanadisch und stammt aus dieser Zeit, den 1970er Jahren. Die Waffen waren nicht echt und Martin hat keine echte Zigarette geraucht 😉 . Die Hauptdarsteller kannten sich vorher nicht, haben sich aber trotzdem richtig geküsst ❤ . Das Ende des Films fanden die Hauptdarsteller sehr berührend, weil es viel Hoffnung gibt.

Empfohlen ab 12 Jahre

 

Feuerpudel Januar 2018 – Preisträgerinalarm!

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Yeah! I won the 3rd prize – thank you Konzept Feuerpudel and the wonderful auditorium 😉 It’s a very nice idea to be incognito in this reading stage!

Da der Januar im allgemeinen Saure-Gurken-Zeit für Lesungen ist- sagt jedenfalls ein Blick auf meine Statistik – habe ich mich entschlossen, mich ohne Umschweife in den Rachen des Feuerpudels zu werfen. Zum Nachmachen unbedingt geeignet!

Und das geht so: man schicke seinen Lieblingstext zum Konzept Feuerpudel, drückt sich selbst die Daumen, damit der Text aus vielen Einsendungen ausgelost wird und schwupps, sitzt man inmitten eines 60-köpfigen Publikums und hört andächtig und anonym dem Herrn Vorleser Diether Kabow aka Alexander Lehnert zu. Wie er da so mit seiner Kollegin Vanessa Weser aka Viktoria Hahn thront und noch die schönste Wendung in den eingesandten Geschichten elegant zu Gehör bringt, ist schon eine Wucht. Wie der Berliner zu sagen pflegt. Außerdem kommen interessante Gäste, diesmal war es Professor Stephan Porombka (UdK Berlin), der uns launig Literaturtheorie vemittelte.

Das geneigte Publikum durfte abstimmen und hat mir – tadaa – den 3. Platz zugedacht! Ich bedanke mich artig und überrascht, zumal meine Geschichte schon wieder mal eine ernsthafte war, die es entsprechend schwerer hat als ein Schenkelklopfer.

Geschenke gab es neben dem orkanartigen Beifall auch reichlich – siehe Bild: Ein Schloss, ein drittes Auge, französische Flaggen, interessante Aufkleber, ein Trink-Gutschein und einen Dampfer-Gutschein. Nicht zu vergessen die Originalzeichnung zu meiner Geschichte, synchron angefertigt von der wunderbaren Illustratorin Jana Koslovski. Ein perfekter Abend im Moabiter Untergrund der Neuen Nachbarschaft, die ein wunderbarer Gastgeber ist. Eins ist gewiss, der Feuerpudel wird mich nicht mehr los, egal, wo er sein Quartier aufschlägt.

SiebenSachenSonnabend No. 14: Zu Besuch beim Mosaik-Verlag am 2.12.2017

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Called by Frau Liebe recommended by nähmarie, I would like follow this idea: In contrast to serious themes I present 7 pictures from 7 things, which I touched with my own hands at sunday. Imitation desired!Today you can participate in a lottery drawing!

Ausgerufen von Frau Liebe, weiter empfohlen von nähmarie, schließe ich mich gern dem Siebensachensonntag an. Zuweilen wird es ab jetzt auch hier 7 Bilder von 7 Sachen zu sehen geben, für die ich sonntags  meine  Hände brauchte. Sozusagen als Pendant zur vielen geistigen Aktivität, die auf meinem blog geboten wird. Nachahmer erwünscht!

We visited the small publisher Mosaik in Berlin-Westend. Since 1975 they edit the very famous and popular comicbooks about the adventures of Abrafaxes.

Aufmerksame blog-Leser haben es sicher gleich bemerkt: die Rubrik SiebenSachenSonntag ist ausnahmsweise auf den Sonnabend gerutscht, weil der Tag der Offenen Tür nun mal an einem Sonnabend stattfand. Die Rede ist vom klitzekleinen Mosaik-Verlag in Berlin-Westend, der mit etwa 25 Mitarbeitern seit 1991 die viel geliebten Abenteuer der Abrafaxe, von Anna, Bella, Caramella u.a. Comics herausgibt.

 

 

The Abrafaxes Abrax, Brabax and Califax, are dwarfs who can travel through the time. While they meet famous people of history in all countries and eras.

Die Abrafaxe, (wir trafen sie schon einmal auf der Leipziger Buchmesse 2017) das sind die Kobolde Abrax, Brabax und Califax, gibt es schon seit 1975 und seitdem springen sie munter vorwärts und rückwärts (bisher 22mal) durch die Zeit, treffen weltbekannte historische Persönlichkeiten und erleben die schier unmöglichsten Dinge.

 

 

 

 

Whether the Abrafaxes are in Roman Empire, in Egypt or with the dinosaur – the artists didn’t know any kind of barrier and let the children (first from the GDR) travel through time and space.

Ob im Römischen Reich, in Ägypten oder zur Zeit der Dinosaurier – die geistigen Eltern Lothar Dräger und Lona Rietschel der drei Comic-Helden kannten keine Grenzen, weder in Zeit noch im Ort und gaben den Kindern und jugendlichen Lesern in der DDR das Gefühl von Welterfahrenheit.

In der aktuellen Serie verschlägt es die Abrafaxe nach Wittenberg zur Zeit der Reformation, dort begegnen sie Martin Luther und seinen Zeitgenossen.

 

 

At the 2nd of December 2017, there was the possibility to meet the artists and get their signatures.

Zum Tag der Offenen Tür am 2. Dezember 2017 gab es nicht nur die Möglichkeit für die Fans jeglichen Alters Sammelbände und Merchandising vor Ort zu erwerben sondern auch mit den Zeichnern und Gestaltern direkt ins Gespräch zu kommen und sich ihre Schätze signieren zu lassen.

 

Attention please! You could visit the house but please watch your step 😉

Vorträge, Hausführungen und eine Bastelwerkstatt rundeten das Programm ab. Hier wachte Califax über die Sicherheit ihrer vielen Gäste 😉

 

 

 

They celebrated the 500th comicbook of the Abrafaxes.

Die Jubelzahl 500 steht gleichzeitig für das 500. Comic-Heft der Abrafaxe und für das Jubiläumsjahr der Reformation in Europa. Dieses eher untypische Thema wurde an die Mosaikmacher herangetragen und sie haben es nach dreijähriger intensiver und exzellenter Recherche und Vorbereitung ihrem begeisterten Publikum vorgestellt.

 

 

Who knows where they travel next? Do you want to join?

Da sind sie also, die Helden auf dem Sockel. In der Hoffnung, dass sie auch die nächsten Generationen von Kindern begeistern. Schülerpraktika sind leider nicht mehr möglich.

Wer weiß, wohin die Abrafaxe ihre nächste Reise führt…

Wer kommt mit?

 

 

 

BERLINALE 2017 mit Mini-Exklusiv-Interview zur Weltpremiere von „Amelie rennt“

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amelie-rennt-nebendarstellerinnenFoto: Die zauberhaften Darstellerinnen Lena Oderich und Kollegin, die im Film „Amelie rennt“ der Hauptdarstellerin das Leben retten!

In February was time for BERLINALE – International Filmfestival! Today I’ll present the movie „Mountain miracle – An unexpected friendship“, a german-italien film (2017).Here: My review.

Beim Internationalen Filmfestival Berlinale hatte ich Glückliche in diesem Jahr insgesamt sieben Mal die Möglichkeit, bei einem Film bzw. bei Kurzfilmen dabei zu sein! Natürlich lasse ich Euch nicht auf dem Trocknen sitzen, sondern berichte wie immer von meinen Eindrücken auf der Berlinale.

Ich durfte bei der Weltpremiere des Films „Amelie rennt“ dabei sein,  der in der Sektion Generation Kplus zu sehen war. Hier meine Rezension.

Auf die Fragen der Zuschauer gab das Filmteam nach der Aufführung folgende Antworten:

Insgesamt haben die Arbeiten an dem Film ein Jahr gedauert, die Drehzeit selbst betrug 30 Tage.

Drehorte waren Berlin und Südtirol.

Die Hauptdarstellerin Mia Kasalo hat schon in mehreren Filmen mitgespielt. Asthma hat sie glücklicherweise nicht.

Das Filmteam könnte sich eine Fortsetzung der Geschichte  vorstellen, dann muss Samuel Girardi (Bart) aber nach Berlin kommen 😉

Ab 21. September 2017 kommt „Amelie rennt“ in die deutschen Kinos. Tipp: Hingehen!

Am Rande der Autogrammstunde hatte ich die Möglichkeit, ein Mini-Exklusiv-Interview mit den beiden Darstellerinnen Lena Oderich (Viola) und ihrer Kollegin zu führen:

Wie war es, mit Mia Kasalo (Amelie) zusammenzuarbeiten?

Lena: Mia ist eine tolle Hauptdarstellerin! Sie hat uns nie das Gefühl gegeben, dass wir „nur“ Nebendarstellerinnen sind und weniger wichtig wären. Das hat man schon daran gesehen, dass sie sich nach der Premiere an den Rand und nicht in die Mitte gestellt hat.

(Lena erkennt meine ZeilenZauber-Eule am Revers meiner Jacke, deshalb frage ich:) Nimmst Du wieder am jährlichen ZeilenZauber-Schreibwettbewerb teil?

Lena: (lacht) Da ich ja jetzt das eigentlich noch geheime Thema kenne, werde ich mir wohl etwas einfallen lassen! Ich freue mich schon 🙂

Vielen Dank und viel Erfolg in allem ❤

 

Handwerker Hannes rockte die Lesebühne „SoNochNie“

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lesebuehne-sonochnie-jan-2017-hohe-aufloesungWhat a night on the Reading Stage SoNochNie in Berlin! My fanbase surprised me so much – thank you for coming ❤ The keeper of the minutes believes that I love my protagonist „Craftsman Hannes“, who speaks Berlin idiom 🙂

 

„Volle Hütte“ an einem Montagabend, konstatierte der Protokollant der Lesebühne SoNochNie anlässlich der Lesung am 23. Januar 2017. Das lag zum großen Teil an meiner unglaublichen Fangemeinde, die es sich nicht nehmen ließ, aus den Weiten der Großstadt anzureisen. Vielen lieben Dank, Ihr habt mich schwer überrascht!

Weiter aus dem Protokoll (das auch die weiteren Lesenden bedenkt):

„Nach der Pause war die Andrea („andreamaluga.wordpress.com“) dran. Sie las zwei heitere Geschichten über den Handwerker Hannes. Sie leistete einen Beitrag zur Erhaltung der Berliner Schnauze. Ich glaube, sie liebt ihn (;-)), auch wenn sie ihn für einen Fall für den Frauenbeauftragten hält.“

Ausgehtipp Berlin: Reading Stage Für_Wort Lesebühne in Schöneberg

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lesebuhne-fur-wort-schonebergGood stories, good music in Berlin-Schoeneberg! The Reading Stage „Fuer_Wort“ in NaumannDrei. See you soon 🙂

Da geht ein Mann durch die Stadt und sammelt Leute. Leute, die gute Musik machen oder gute Texte. Dann fragt er sie, ob sie ihn besuchen mögen auf der Lesebühne Für_Wort in Berlin-Schöneberg im NaumannDrei. Und meistens tun sie das (so wie ich vielleicht auch bald auf dieser Bühne, wer weiß?).

Und lassen die Zuhörer einen wunderbaren Abend erleben, zum Beispiel im September mit der fabelhaften Musikerin Laura Hoo aus Finnland sowie zwei Gastautorinnen.

Matthias Rische, Michael Messer und Susanne Riedel sind die freundlichen Veranstalter, die launig durch das Programm führen und auch selbst ihre Texte lesen.

Es gibt eine Besonderheit dieser Lesebühne, denn sie wird seit einem Jahr von Frank Walldorf, einem Dokumentarfilmer begleitet, demnächst beginnen die Arbeiten am Film. Wir dürfen gespannt auf das Ergebnis sein.

Kaffeehaus-Zeit

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Photo2284Milchmann’s voucher for Writer’s Contest Winners ZeilenZauber 2013

Liebe Gutscheingewinner des 3. ZeilenZauberSchreibwettbewerbs!

Habt Ihr alle schon Eure Waffeln beim Milchmann eingelöst?

Hat’s geschmeckt?

Beste Feriengrüße, Eure ZeilenZauberin

Aus meiner Schreibstube: Berlin/Brandenburgs Geschichte für Kinder erzählt – Von den Anfängen

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PTDC0712Bild: FantaghiroArt, mit freundlicher Genehmigung ❤

Ich habe vor einiger Zeit begonnen, für Kinder ab 8 Jahre über die Geschichte von Berlin/Brandenburg zu schreiben. Gefällt’s Euch?

Wir wohnen in der großen Stadt Berlin. Aber unsere Stadt gab es nicht schon immer, denn vor langer Zeit, vor 800 Jahren, gab es unsere Stadt noch gar nicht.

Hier wohnten auch gar keine Deutschen mehr, denn die waren wie alle Völker in dieser Zeit woanders hin gezogen. Mit der Völkerwanderung kamen nun die Slaven und wohnten hier, woher sie kamen, wissen wir nicht genau. Die Slaven ließen sich nieder, bauten Burgen und lebten in verschiedenen Stämmen. Ein Stamm wohnte am Havelfluß und sie nannten sich Heveller, ein anderer Stamm lebte am Ufer der Spree und hieß Spreewanen. Es gab noch viele andere Slaven, die Obodriten, Redarier, Sorben und Lutizen hießen. Die Stämme lebten voneinander getrennt, jeder Stamm hatte sein eigenes Land und dazwischen wuchs dichter Wald.

Manchmal führten die Slaven Krieg gegeneinander, aber die meiste Zeit vertrugen sie sich. Dann trafen sie sich zu Versammlungen, den Things, wo sie wichtige Dinge besprachen. Jeder Stamm schickte ein paar kluge, starke Männer zu diesen Treffen. Diese Männer überlegten sich, was sie als nächstes machen wollen, wie sie sich wieder vertragen können oder ob jemand Hilfe braucht. Einen König, der über alles allein bestimmte, gab es nämlich nicht.

Das Land der Slaven war sehr groß, es reichte von der Ostsee bis zum Spreewald. Die Slaven hatten viele Nachbarn: Polen, Sachsen, Franken, Deutsche… Diesen Nachbarn gefiel das Land der Slaven so sehr, dass sie es gern selbst besitzen wollten. Sogar die Wikinger kamen übers Meer gefahren, um das Land zu erobern und auch die wilden Ungarn stürmten auf ihren Pferden von weit her heran, um gegen die Slaven zu kämpfen. Aber niemand konnte die Slaven besiegen.

Die Slaven hatten ihre Burgen aus Holz und Lehm gebaut, die wie ein riesengroßer Ring aussahen, in dem sie sich verstecken konnten, wenn die Feinde kamen. Die größte Burg der Heveller hieß Brennaburg, die es aber heute nicht mehr gibt. Ganz in der Nähe war ein Hügel, auf dem ein kleiner Tempel stand. In diesem Tempel dachten die Heveller an ihren Gott Triglaw, sie brachten ihm Geschenke und baten ihn darum, ihre Wünsche zu erfüllen. [wird vielleicht fortgesetzt 😉 ]

Lesung am Langen Tag der StadtNatur

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langer tag der stadtnatur 2016 meine ankündigung

Do you see this announcement?  Next Sunday I’m reading in the Botanical Garden Blankenfelde on the occasion of Urban Gardening Day 2016. 2 pm. Mo and his friends are waiting for you and your parents 😉

Könnt Ihr die Anküdigung alle gut sehen, ja? Ich lese nämlich zum Langen Tag der StadtNatur am Sonntag, den 19. Juni 2016, ab 14 Uhr so ein zwei Stündchen, je nach Wetter, wie immer in der Botanischen Anlage Blankenfelde. „Mo und der Spatzenbusch“ ist angekündigt, die Frühlingsgeschichte vom Brennerberg. Die anderen Jahreszeitengeschichten von Mo und seinen Freundinnen bringe ich auch mit, keine Sorge. Ob „Kater James“ mitkommt, weiß ich nicht so genau. Ich hatte gehofft, dass er noch Zeit findet, mir seine Geschichten ins Ohr zu miauen, aber vielleicht bin ich zu sehr mit dem ZeilenZauber-Schreibwettbewerb beschäftigt, da kann ich wohl nicht richtig zuhören. Dabei fällt mir ein, dass ich mein Manuskript für meinen Schulroman einpacken könnte, um zusätzlich daraus vorzulesen. Also ich denke, Langeweile wird nicht aufkommen, Kinder! Bringt Eure Eltern mit, sie können sich auf meiner fabelhaften Picknickdecke ausruhen, auf einem Grashalm kauen und die Landschaft genießen, während ich Euch vorlese 😉