Schlagwort-Archive: Wo deutsch da Freude

Versunkene Schätze: formidabel!

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In this column „Versunkene Schätze“ I describe hidden words, i.e. „old“ and unusual words.

Mit spitzer Feder kämpfe ich für die Erinnerung an verschwundene Wörter der deutschen Sprache. Deshalb werden in meinem blog unter dem Titel „Versunkene Schätze“ in losen Abständen Wortschätze ans Licht gehoben. Viel Vergnügen beim Entdecken!

Seit das Wort „formidabel“ in einem Kinderbuch auftauchte, das ich las, habe ich mich wieder neu in dieses schöne Wort verliebt.

Der Duden spricht:

frz.: formidable

lat.: formidabilis – grausig, fürchterlich

dt.: außergewöhnlich, beeindruckend

Nachdem Grimms und Adelung mich im Stich ließen, habe ich beim fabelhaften (um nicht zu sagen formidablen) Herrn Krünitz unter der Klassifizierung „Blumen und Zierpflanzen“ folgende Erklärung gefunden: „Formidable: bey den Blumisten, eine Aurikelnsorte mit Feuille morte, auf weißem Grund. Imgleichen eine Sorte Primo=Baguetten.“ Ich weiß nicht, worüber ich zuerst lachen soll, über die „Blumisten“ oder das „Baguette“… Ich weiß, Primo-Baguetten haben mit dem französischen Brot nichts gemein, aber die Zusammenhänge sind einfach grandios! Von wegen trockene, langweilige Germanistik…

Nach welchen formidablen Lieblingswörtern soll ich für Euch demnächst fahnden?

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Go to the Winners – Preisverleihung!

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Zeilenzaubers-JuryarbeitBild: fantaghiroArt

We are ready, folks! The winners had been determined. Now I’m preparing the address and assign the awards for the award’s ceremony in Berlin.

Die Arbeit ist getan, alle Beiträge des 3. ZeilenZauber-Schreibwettbewerbs sind gelesen und bewertet worden, jeweils von mindestens zwei Erwachsenen und mehreren Kinder der Internationalen Jury. Nun gilt es: die Besten mögen gewinnen!

Die ehrenvolle Preisverleihung findet am Dienstag, den 21. Juni 2016, 15 Uhr, in der Aula des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums Berlin, statt.

PS: Ich schreibe noch die Rede und bestimme, welches Buch ab morgen welchem Preisträger oder welcher Preisträgerin gehören wird! Aufregend! (Was ziehe ich an???)

Writer’s Contest 2016 ZeilenZauber Schreibwettbewerb: Einladung zur Preisverleihung

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The final countdown is on! Let’s go to the party!  The ZeilenZauber’s Awards Show will be on 21st june 2016, 3 pm, in the wonderful auditorium of Gymnasium (grammar school) „Rosa Luxemburg“ in Berlin. You are invited!

Hört Ihr im Hintergrund das Papier rascheln? Ja? Das kommt von den viiiielen ausgedruckten Beiträgen der 141 Kinder, die unsere braven Jury-Mitglieder lesen und bewerten müssen.

Damit Ihr Euch in der Zwischenzeit nicht langweilt, schicke ich Euch schon mal die Einladung zur Feierlichen Preisverleihung am 21. Juni 2016, 15 Uhr, in die schöne Aula des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums in Berlin-Pankow. Kommt zahlreich! Es werden wie immer die wunderbaren Siegertexte verlesen, es gibt Musik und Theater!

Einladung Preisverleihung_final

 

 

 

Writer’s Contest ZeilenZauber Schreibwettbewerb 2016 Juryreport

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Juryarbeit Mai 2016 Tobi Lu ichHere’s the ZeilenZauber-Jury’s Report 2016: We have an international jury included members from Austria, Chile, Canada and Germany. 9 children and 5 adults have to read texts from 141 young authors in 15 schools, a new record for us. The pupils live in Berlin, Thuringia and Austria. Many children participated repeatedly, they are gorgeous fans of ZeilenZauber’s Writer’s Contest! Let’s go, jury!

Es ist so weit: Eure Geschichten, Gedichte und Comics sind bei den Juroren des diesjährigen ZeilenZauber-Schreibwettbewerbs eingetroffen! Jetzt beginnt das große Zittern um die ersten Plätze! (Und ich besuche derweil die Sponsoren, um an ihre Bücherspenden zu erinnern.)

Die Jury ist wieder international besetzt, alle Mitglieder arbeiten ehrenamtlich und mit großem Enthusiasmus. Darf ich vorstellen:

Die Erwachsenen-Jury:

Anna B. aus Österreich, 
Sandra H. aus Chile und 
Theresa V. aus Canada sowie 
Katrin K., 
Torsten A. und 
Paul S. aus Deutschland.

Die Kinderjury (die Mitglieder sind 9 bis 12 Jahre alt):

Fantaghiro, Nele, Tobias, Miko, Emmy, Ella, Hannah, Lotte und Mia.

Der erste Beitrag des 3. ZeilenZauber-Schreibwettbewerbs zum Thema „Zeit“ wurde schon am 13. März 2016 eingereicht, von Helene, einem ZeilenZauber-Urgestein 😉 Sie eröffnete den Reigen mit einem Gedicht. Übrigens ist es immer schön, bekannte Namen aus dem Vorjahr wieder zu sehen und somit auch das Großwerden der Kinder mitzuerleben

Dann darf ich vermelden, dass nicht nur die Jury, sondern auch die Beiträge international sind, denn Mitte April erreichten mich 18 Beiträge aus Österreich!! Insgesamt haben 141 Teilnehmer Beiträge eingereicht, die 15 Schulen in Reinickendorf, Lichtenberg, Pankow, Köpenick, Marzahn, Thüringen und Österreich besuchen. Neuer Rekord also!

Genug der Mitteilungen, jetzt geht es also überall auf der Welt los mit dem Geschichtenlesen, Gedichtegenießen und Comicsbewundern. Wir sehen uns zur Preisverleihung am Dienstag, den 21. Juni 2016, 15 Uhr in der Aula des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums in Berlin-Pankow.

PS: Leider haben wir zwei Beiträge vom Wettbewerb ausschließen müssen, weil die jungen Autoren auch nach zweimaliger Aufforderung versäumt haben, uns ihr Alter oder ihre Klassenstufe mitzuteilen. Schade.

 

Schreibwettbewerb ZeilenZauber Writer’s Contest 2016 – Mitmachbedingungen

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Hier kommen die Mitmachbedingungen des 3. ZeilenZauber-Schreibwettbewerbs 2016! Übrigens, so unter uns: es werden auch Ausnahmen gemacht. Beispielsweise haben sich schon zweimal Drittklässler mit ihren Texten unter die Teilnehmer gemischt und wir haben’s nicht bereut. Also, nur Mut, auch wenn ältere oder jüngere Autoren unter Euch sind… In der ZeilenZauber-Schreibwerkstatt entstehen schon die ersten feinen Gedichte, spannenden Comics und grandiosen Geschichten, da lohnt es sich bald wieder, hier auf diesem blog Kostproben zu geben!

Schreibwettbewerb-handzettel 2016_Final_mitPreisverleihung

Schreibwettbewerb ZeilenZauber Writer’s Contest 2016

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Plakat 2016_finalWelcome to the 3rdWriter’s Contest ZeilenZauber 2016! We proudly present the topic: „Time“. The hard facts: Pupils between 8 and 14 years writing and send us this stories, poems or comics. Have fun!

Ich sehe an den Besucherzahlen in meiner Blogstatistik, dass Viele hibbelig sind und es kaum erwarten können. Nun denn, ich bin wieder am Start:

Willkommen zum 3. ZeilenZauber-Schreibwettbewerb 2016!!

Hier sind die diesjährigen Mitmachbedingungen.

Bis zum 1. Mai werden Geschichten, Gedichte oder Comics zum Thema „Zeit“ unter meiner e-mail-Adresse andrea.maluga(et)alice-dsl.net angenommen. Sowohl eine Kinder- als auch eine Erwachsenenjury werden sich die Beiträge ansehen (letztes Jahr waren es ca. 100 aus 10 verschiedenen Schulen!) und bewerten. Die Feierliche Preisverleihung findet am 21. Juni um 15 Uhr in der Aula des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums Berlin statt. Dank vieler Sponsoren ist es möglich, dass wir wie immer viele Bücher und Gutscheine vergeben können. Alle Jury-Mitglieder und ich arbeiten ehrenamtlich. Wir freuen uns über Spenden für Material- und Kopierkosten 😉

PS: Es ist möglich, mich für zwei unvergessliche ZeilenZauberstunden in der Schule zu buchen! (Vorstellen des Schreibwettbewerbs, Erarbeiten des Themas, Ideen strukturieren und Hilfestellung beim Schreiben der Texte.) Bei Bedarf bitte unter o.g. e-mail-Adresse melden.

„…Ach der mit der Axt!“ Lesung von OL in Berlin

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20160122_215700.jpgfoto: fantaghiro

A splendid event in Berlin- Prenzlauer Berg! The world-beating cartoonist OL was here and read autobiographic details from his new book „Forelle Grau – Die Geschichte von OL“. His childhood in the GDR was marked by dictatorship and blows of fate, but he was young and full of grim sense of humor. This kind of humor you can notice in each of his cartoon strips, which he is publishing in well-known newspapers and journals like Berliner Zeitung, Tagesspiegel, zitty or tip. OL’s life can be characterized by his search for freedom without lamentation.

Ein famoser Abend im Prenzlauer Berg, es fühlte sich an wie zu alten Zeiten, zumal nach der Lesung Zigaretten heraus geholt und geraucht wurden. Dazu dudelte die lautstarke Juke Box und verbreitete Stimmung. Übliche Szenegänger waren kaum auszumachen, eher Freunde, Wegbegleiter oder (ehemalige) Ureinwohner des Bezirks. Jochen Schmidt von der Lesebühne Chaussee der Enthusiasten wurde ebenfalls gesichtet. Mit einer Viertelstunde Verspätung rauschte ein gut gelaunter Knut Elstermann (bester Filmkritiker) herein – direkt aus den Jurten am Potsdamer Platz kommend, um die Lesung von OL, dem weltbesten Cartoonisten zu moderieren. Da die Räumlichkeiten vom Bötzowbuch den etwa 50, 60 Besuchern nicht standhielten, wurde die Lesung in die Jugendwerkstatt gleich um die Ecke verlegt.

Mit leiser, doch beeindruckend intensiver Stimme las OL aus seinen Jugenderinnerungen in der DDR, die er in Berlin und Potsdam verlebte, unterbrochen von Elstermanns Fragen. OL, der seit Jahren regelmäßig in Zeitungen und Zeitschriften wie zitty, Berliner Zeitung, tip, Tagesspiegel u.a. publiziert(e), hat mit „Forelle Grau – Die Geschichte von OL“ das Terrain der vertrauten Cartoons verlassen und sich den Schicksalsschlägen seines Lebens und den Absurditäten in der Diktatur zugewandt, die er unprätentiös und sogar mit Humor zu nehmen wusste. Wie Knut Elstermann ganz richtig bemerkte, blieb den Zuhörern jedoch häufig das Lachen im Halse stecken. Es geht um Jungsein, Freundschaft, Liebe, Stasi, Verhaftungen, Schlagfertigkeit, Verlassensein, Kunst und unbedingte Freiheit. Kein Lamento, keine Gefühlsduselei. Gequält hat OL sich beim Schreiben und nein, eine Fortsetzung wird es nicht geben, sagt er.

Wer wissen will, wie sich Alltag in der DDR anfühlen konnte, lese.

Zum Schluss der Aufruf, OL gute Witze zuzusenden, denn für die Zeit seines Sommerurlaubs muss er unendlich viele Cartoons im Voraus produzieren. Als Dank versprach er das Original des Cartoons, jedenfalls dem anwesenden Publikum.

PS: Als OL eines schönen Abends mit einer Axt und mit ein oder zwei Flaschen Wein, beides als Geschenk, unterwegs zur Party eines Freundes war, hielt ihn die Volkspolizei auf, weil sie ihn verdächtigte, am Einbruch in ein Geschäft beteiligt gewesen zu sein und den Wein gestohlen zu haben. Die Wirtin, bei der er zuvor den Wein erstanden hatte, erinnerte sich unglücklicherweise nicht sofort an ihn, sondern erst auf energisches Nachfragen: „Ach der mit der Axt…“ und ersparte OL die üblichen Unannehmlichkeiten. Wir wünschen ihm immer so viel Glück. Auf allen Wegen.

ZeilenZaubers Vorlesung: Sternenhimmel, Schwarze Löcher und die Suche nach der Zeit

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physíkvorlesung 1 sternenhimmel schwarze löcher und die suche nach der zeitFoto: D. Westphal

It was a great honour! „ZeilenZauber Writer’s Factory“ proudly presented the famous physicist Doc T. and his wonderful lecture about „Stars, Black Holes and Quest for Time“. Thank you so much, the young authors were very impressed. T be continued.

Es war ein Fest! Etwa 30 Gäste füllten bis auf den letzten Platz den ZeilenZauber-Raum zur Vorlesung: „Sternenhimmel, Schwarze Löcher und die Suche nach der Zeit“. Tausend Dank an den hervorragenden Physiker Doc T., der uns mit seinem Vortrag auf das Thema des ZeilenZauber-Schreibwettbewerbs 2016 (Preisverleihung am 21. Juni 2016 😉 ) eingestellt hat. Er hat alle Fragen der jungen Autorinnen und Autoren mit viel Charme und Freude beantwortet und alle zum Staunen gebracht. Ich würde mich nicht wundern, wenn in zehn Jahren die Zahl der Physikstudenten plötzlich ansteigt…

Ein großer Dank an Daniela Dinter, die ihre schönen Praxisräume für diese Veranstaltung zur Verfügung gestellt hat sowie an die vielen ungenannten Helfer, die für Imbiss und interessante Fragen gesorgt haben 😉

Wird fortgesetzt.

Aus meiner Schreibstube: Handwerker Hannes XIX – Silvestermetropole

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In der Rubrik „Schreibwerkstatt / Aus meiner Feder“ gewähre ich Einblicke in meine Gedankenwelt und stelle gekürzte Texte vor, die aus meinen Kurzgeschichten oder Sondereditionen stammen. Hier nun eine Fortsetzung der Geschichten um Handwerker Hannes – wie immer im Auszug und im Berliner Dialekt.

Handwerker Hannes
XIX – Silvestermetropole

30. Dezember 2015

Einen Tag vor Silvester sind die Straßen in Berlin leer und die Geschäfte voll. Glücklicherweise habe ich schon alles erledigt und muss mich von der Hektik nicht anstecken lassen. Die Sonne scheint, ich will mir ein wenig Wind um die Nase wehen lassen und gehe nachmittags spazieren. Schon von weitem erkenne ich die Gestalt von Hannes, meinem Leib- und Magen- Handwerker sozusagen. Als er sich nähert, ist er völlig außer Atem, stellt seine schweren Taschen auf der Straße ab und spricht:
„Icke bin janz schön aus de Puste!“
Sein Kopf ist hochrot, er reißt sich die Mütze herunter:
„Icke war im Centa einkoofen, da war wat los! Jede Menge Leute. Und die Hitze! Ick hasse dit! Man weeß nich’ wohin mit seine Klamott’n, schleppt sich halbtot anne Einkäufe.
Zur Abkühlung könnte icke in’n See springen wie so’n Eisbader im Orankesee.

[…]
Icke! Wo ick doch nu’ Vertreta vonne Weltstadt Berlin bin, um nich’ zu saren Metropole. War’n wa ja schon mal, vor jut hundert Jahr’n, die berühmt-berüchtichten Joldenen Zwanzija. Aba dit is’ lange her, kann sich keena mehr erinnan.
Vorhin habick im Centa nämlich Radionachricht’n jehört […], dass Berlin in diesem Jahr die 30-Millionen-Marke knackt.“

Er wartet auf mein verwundertes Gesicht, das ich tatsächlich präsentiere.
„Icke meene nich’ die Schulden, da ha’m wa ville mehr zu biet’n als nur die poplijen 30 Mille. Scherz beiseite. Aba wir ha’m so ville Besucha in nur ee’m een’zjen Jahr, nämlich in diesem! Is’ dit zu gloo’m? 30 Milljonen Leute rollkoffan hier durch de Jejend, woll’n prima saufen oda sich an uns’re braunen Vajangenheit een’ abgruseln? War ick janz schön perplex, sare ick Ihn’! Wo sind die bloß alle? Hier in uns’re Jejend dringt wohl keena vor, es staut sich mehr inne City. Also, wat der werte Jast sich so als City vorstellt, jemess’n an sei’m Dorfanga. Dem nett’n Berlina wird ja allahand nachjeschrieen und jerne Größenwahnsinn untastellt, wat ick mia tunlichst vabitte, doch wat wahr is’ muss wahr blei’m! Wir ha’m nämlich nich’ nur eene City wie and’re Leute, sondan sojar drei Stadtzentren. […]

Beim Anheben seiner vielen großen Taschen murmelt er: „Eene Milljon Menschen soll’n morjen zum Jahreswechsel an’s Brandenburja Tor komm’! Ick fasset nich! Eens is’ sicha, ick bin nich’ da, ick tanze mit meena Süß’n Foxtrott um Mittanacht. Zu Hause!“

Ich bin ein Gewinner! NaNoWriMo 2015 Report

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nanowrimowinner 2015I’m a winner of the NaNoWriMo 2015! I wrote only 15.000 words instead of 50.000 words, but I’m a winner. Because I wrote in all situations and every day. I found the essence of my story, my hero’s look and a domicile for him!

Fast 15.000 Wörter habe ich geschafft zu schreiben, und ich fühle  mich als Gewinner. Obwohl das Ergebnis nicht im mindesten an die avisierten 50.000 Wörter heran reicht.

Wer jetzt verwirrt mit den Augen klimpert: es geht um den jährlich stattfindenden NaNoWriMo (NationaNovelWritingMonth), der inzwischen mehrere Hunderttausend Menschen weltweit dazu bewegt, sich nicht mehr hinter einer Floskel zu verstecken, sondern selbst zur Feder zu greifen und die Geschichte aufzuschreiben. Die Floskel lautet: „Man müsste glatt ein Buch darüber schreiben!“ Doch die wenigsten Leute tun es. Denn sie ahnen, dass es schwer wird, jeden Tag am Schreibtisch, im Kaffehaus oder auf der Parkbank zu verbringen und eines zu tun: Schreiben. Nicht telefonieren, nicht facebooken, nicht ablenken lassen. Stattdessen Verabredungen absagen, Anfragen ignorieren und Andere vor den Kopf stoßen. Mit abwesendem Blick vor sich hin zu murmeln oder wie in meinem Falle, mit Zahnschmerzen durch eine wildfremde Gegend laufen und an fremden Türen zu klingeln, um einen Wohnort für den Haupthelden zu finden… Ja, eine seltsame Zeit. Aber letzten Endes, wenn alle Mühen bewältigt und alle Sätze geschrieben sind, ist alles andere vergessen und das Warten beginnt. Auf den nächsten November, wenn es wieder heißt: NaNoWriMo!!!