Gesehen im Kino“Beasts of the southern wild“

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Der Film „Beasts of the southern wild“ läuft gegenwärtig in deutschen Kinos. Als bekennender New-Orleans-Fan musste ich mir den Film natürlich sofort ansehen.

Der Regisseur und Drehbuchautor Benh Zeitlin inszenierte einen Film über Freiheit, Liebe, Angst und Vertrauen in Zeiten der Katastrophe und fand in der erst neunjährigen Hauptdarstellerin Quvenzhané Wallis eine außerordentlich begabte Schauspielerin. Als „Hushpuppy“ ist sie in der Kategorie der „Besten Hauptdarstellerin“ für den diesjährigen Oscar nominiert – die jüngste Nominierte aller Zeiten, wie Wikipedia meldete.

Beim Sundance-Festival errang der Film 2012 den Großen Preis der Jury.

Der Hurricane „Katrina“, der möglicherweise auch im Film gemeint ist,  fegte 2005 unter anderem über den Süden der USA. Er bedrohte nicht nur die Existenz der in der Stadt Wohnenden, sondern auch die in den Sümpfen vor New Orleans, den Swamps des Golfs von Mexiko, Lebenden. Es ist eine kleine Gemeinschaft von Außenseitern,  die sich ihr eigenes Leben, jenseits der Raffinierien und Staudämme, organisiert haben. Die Kinder werden von einer Lehrerin unterrichtet, es gibt eine Bar und natürlich die überwältigende Natur. Jedes Jahr warten alle auf die Hurricane-Saison, dann wird die Ansiedlung überflutet und nach einer gewissen Zeit fließt das Wasser ab, fruchtbaren Boden hinterlassend. Aber jetzt geschieht das nicht, die Bewohner fürchten zu verhungern. Deshalb machen sie sich auf den Weg, um in den Staudamm ein Loch zu sprengen, damit das Wasser abfließen kann. Sie werden aufgrund dieser Aktion von den Behörden entdeckt und in ein Flüchtlingslager gebracht. Das ist jedoch nicht das Ende ihrer Gemeinschaft, sie halten zusammen und indem sie Hushpuppy als ihren Boss akzeptieren, finden sie eine neue Chance.

Das Mädchen wird seinen Vater verlieren, seine Mutter finden und zurücklassen. Und Hushpuppy wird sich ihren Ängsten stellen. Aengste, die wie Auerochsen nur hinter denen herjagen, die sich auf sie einlassen.

2013 wird die wunderbare Quvenzhané Wallis wieder im Kino zu sehen sein, es ist eine Produktion von Steve McQueen: „Twelve years a slave“.

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