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Neue Termine 2019/2020 – neuer Schwung in der ZeilenZauber-Schreibwerkstatt

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Banner ZeilenZauberDa sind wir alle wieder! Ich hoffe, Ihr hattet es schön im Sommer.

Ein edler Spender war so freundlich, meiner ZeilenZauber-Schreibwerkstatt oben zu betrachtendes Banner zu einem Fünftel des Preises herzustellen, was mich wirklich sehr entzückt. Das Banner ist zwei Meter lang und wird uns zum Herbstfest in der Botanischen Anlage am 29. September 2019 beste Dienste leisten 😉 Auf diesen und auf alle anderen Termine der ZeilenZauber-Schreibwerkstatt freue ich mich sehr. Wir hätten noch so zwei Plätzchen an schreibbegeisterte Kinder und Jugendliche zu vergeben.

Bitte zu notieren (Änderungen bitte hier verfolgen):

ZeilenZaubers Meisterkurs 2019/20 – Alles um Literatur und Schreiben

Schreibwerkstatt für Kinder und Jugendliche ab 11 Jahre

11 bis 16 Uhr einmal monatlich sonnabends in Berlin (mit Picknick 😉 ). Bei Exkursionen veränderte Kurszeiten!

31. August 2019: Exkursion Literatur-Sommerfest

28. September 2019: Exkursion Wortkunst mit einer französischen Künstlerin

fakultativ – 29. September 2019: ZeilenZauber-Stand ab 12 Uhr auf dem Herbstfest der Botanischen Anlage Blankenfelde

26. Oktober 2019: Schreibwerkstatt in Berlin

23. November 2019: Exkursion zur Buch-BerlinMesse

14. Dezember 2019: Schreibwerkstatt in Berlin

18. Januar 2020: Schreibwerkstatt in Berlin

29. Februar 2020: Exkursion zum Internationalen Filmfestival BERLINALE

28. März 2020: Öffentliche Lesung der ZeilenZauber-Schreibwerkstatt in Berlin

25. April 2020: Schreibwerkstatt in Berlin

16. Mai 2020: Schreibwerkstatt in Berlin

11. Juni 2020:

14 bis 16 Uhr Feierliche Preisverleihung des 6. ZeilenZauber Schreibwettbewerbs 2020 in der Aula des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums, Kissingenstraße 12, Berlin-Pankow (Nähe Bahnhof Pankow), anschließend Abschlusstreffen

 

Berlinale 2019 „Daniel fait face“, Frankreich 2018

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DSC_4885So war das auf der Berlinale 2019, dem Internationalen Filmfestival in Berlin. Wie in jedem Jahr berichte  ich an dieser Stelle über die schönsten, traurigsten und kuriosesten Filme und danke brav meiner Berlinale-Fee, die mich immer mit Eintrittskarten für die allerbesten Filme der Kategorie „Generation“ versorgt.

Wie immer wandert auch die Schreibwerkstatt ZeilenZauber in mindestens einen Film der Berlinale, diesmal war es der französische Film „Daniel fait face“, der in der Kategorie Generation Kplus gezeigt wurde. Darum ging es: Die Kinder sollen auf den Fall eines Anschlags eines Amokläufers auf ihre Schule in Form einer Übung vorbereitet werden. Gleichzeitig bemüht sich der Tanztheaterlehrer, dieses Thema mit den Kindern auf der Bühne aufzuarbeiten. Ab 10 Jahre

Hier also die Rezensionen der Kinder und Jugendlichen:

Ich weiß nicht so genau, woran ich denken musste, der Film war so anders als andere. Er war ein bisschen bedrängend. Man hat sich ein bisschen wie Daniel gefühlt. Ich konnte mich gut in ihn hineinversetzen. Bei manchen Szenen war der Schnitt zu schnell, sonst war er gut gemacht. Die Kinder haben gut geschauspielert. Ich habe zwar nicht alles verstanden, aber der Film war trotzdem gut. Ich fand die Szene mit dem Schnee und wo die Klasse tanzt, schön. Meine Lieblingsstelle war, wo Daniel den Baum mit den roten Blättern entdeckt und raufklettert.  Junia, 11 Jahre

Meine Lieblingsszene war die, in der die Schüler beim Theaterunterricht miteinander getanzt haben. Ich mochte an dem Film, dass er nicht in der üblichen Spielfilmart gedreht wurde. Zwischenzeitlich war er sehr verwirrend, allerdings fand ich den Film dadurch umso besser. Mir haben sehr die Einstellungen gefallen, vor allem die Close-Ups, und die Art der Aufnahme, als Daniel allein auf dem Schulhof durch den Schnee lief, mochte ich besonders. Die Musik fand ich passend und gefiel mir. Lu, 15 Jahre

Ich war teils sehr verwirrt, weil ich Elemente des Films (die Schreie) nicht ganz verstehen und deuten konnte. Ich mochte die Nahaufnahmen, die eine Detailliebe ausgedrückt und dem Film eine traumartige Atmosphäre verliehen haben. Miko, 15 Jahre

Meine Lieblingsstelle im Film war, als die Schüler ihr Theaterstück in der Schule aufgeführt haben, besonders, als sie alle getanzt haben. Im Film wurden viele verschiedene Gefühle gezeigt, was ich gut finde, man konnte sich gut in die Rollen hineinversetzen. Allerdings war die Geschichte auf den ersten Blick ein wenig unklar. Ich fand gut, dass man erst ein bisschen von dem normalen Alltag gesehen hat, bevor die Übung gezeigt wurde. Nina, 14 Jahre

 

 

 

 

Berlinale 2018: Les rois mongols – Cross my heart Canada 2017

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Here are the International Film Festival Berlinale news 2018: The canadian film Cross my heart – Les rois mongols

If tanks are rolling through your streets, your father is ill and your little brother’s future depends on you – what are you doing then? Right! Kidnapping neighbor’s Grandma, steal money and run away. Manon is 15, lives in Quebec, which fighted for their independence in 1970. While families are breaking apart the news speaker’s voices are telling about destruction, demonstrations and violence. Nobody is telling the children what’s going on. Manon, her brother, the cousins and the kidnapped Grandma are hiding in a hunting lodge and living together like a happy family. They are free, far away from all the trouble. But police and parents are on the way to destroy this childlike dream… It maybe all over – still Manon hold all the cards! (I love this film!)

Kaum ist die  Karnevalszeit vorbei, beginnt die Zeit der BERLINALE! Schon zum sechsten Mal berichte ich von den Filmen, die ich auf dem Internationalen Filmfestival in Berlin seit 2013 erleben durfte. Oft hatte ich die Möglichkeit, mit Regisseuren und Darstellern zu reden oder den Interviews, die sie gegeben haben, zu lauschen. Hier nun die Filme der Sektion Kinder- und Jugendfilme 41. Generation:

Wenn durch die Straßen Panzer fahren, dein Vater todsterbenskrank ist und die Zukunft deines kleinen Bruders nur von dir abhängt – was tust du dann? Richtig! Eine Nachbarsoma entführen, Geld klauen und abhauen.

Manon ist ungefähr 15 und lebt in Quebec, das 1970 um seine Unabhängigkeit kämpft. Während die Familien zerbrechen, tönen im Hintergrund die Fernsehstimmen der Reporter, die in Dauerschleife von Demonstrationen, Gewalt und Drohungen berichten. Den Kindern wird nichts erklärt, vielleicht weil die Eltern selbst keine Antworten haben. Aufbegehren wird mit harter Hand unterbunden, die Menschen haben sich dem Leben gebeugt, der materielle Absturz ist allgegenwärtig.

Manon und Martin nehmen ihr Leben selbst in die Hand und suchen Unterschlupf in einer alten, aufgegebenen Jagdhütte. Sie bilden mit ihren kleinen Brüdern und der Großmutter eine richtige Familie: während die Großmutter  sich um die kleinen Kinder kümmert, ihnen vorliest und etwas näht, kocht Manon Essen aus dem, was Martin herbeischafft und alle zusammen haben keine Veranlassung, dieses wilde Leben weitab von der Zivilisation aufzugeben. Das erste Mal sind sie frei, lachen und können sich ausprobieren. Doch die Polizei, das Jugendamt und die Eltern sind ihnen längst auf den Fersen. Und selbst als der Traum vorbei zu sein scheint, hat Manon noch einen Trumpf im Ärmel.

Trotz des komplexen Geschehens gibt es viel zu lachen, viel zu weinen und viel Aufbruchstimmung. Die Figuren sind glaubhaft und grundsympathisch – ein großer Gegensatz zur verrückten Außenwelt: politische Diskussionen, Polizeiwillkür, Terrorismus, Geiselnahme, Mord – schlimmer kann es kaum kommen.

Nach der Vorführung standen der Regisseur Luc Picard, die beiden Hauptdarsteller Milya Corbeil-Gauvreau (Manon) und Henri Picard (Martin) ua. für ein Interview bereit:

Unser Film ist nominiert für sechs Filmpreise, u.a. für den canadischen „Oscar“. Der Film basiert auf dem teilweise autobiographischen Buch von… aus dem Jahr 1992. Der Titel beruht auf einem Spiel, das in dem Buch beschrieben wird. Die jungen Hauptdarsteller haben viel zur Oktoberkrise gelesen und Dokumentationen gesehen, viel miteinander diskutiert, um sich in die Zeit, die lange vor ihrer Geburt war, einzufühlen. Leider ist dieses Thema der Abspaltung Quebecs weder in der Schule noch in der Gesellschaft verankert und nicht aufgearbeitet, doch es ist noch aktuell. Der Film sollte das Schicksal der jungen Menschen zeigen, die in politisch schwierigen Zeiten ihren eigenen Weg finden müssen ohne sich selbst zu verleugnen.

Auf die Fragen der Kinder im Zuschauerraum gaben sie folgende Antworten:

Wir hatten für den Film 35 Drehtage, aber es hat viel länger insgesamt gedauert, ihn fertig zu stellen. Manons kleiner Bruder Mimi war sieben Jahre alt, er musste einen Fünfjährigen spielen. Vieles von den Geschichten im Film hat die Autorin der Buchvorlage selbst erlebt. Die entführte Großmutter ist eine bekannte Theaterschauspielerin in Canada. Die Musik im Film ist francocanadisch und stammt aus dieser Zeit, den 1970er Jahren. Die Waffen waren nicht echt und Martin hat keine echte Zigarette geraucht 😉 . Die Hauptdarsteller kannten sich vorher nicht, haben sich aber trotzdem richtig geküsst ❤ . Das Ende des Films fanden die Hauptdarsteller sehr berührend, weil es viel Hoffnung gibt.

Empfohlen ab 12 Jahre

 

Berlinale 2018: Die unglaubliche Geschichte von der Riesenbirne / Den utrolige historie om den kaempestore paere – Dänemark 2017

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Kaum ist die  Karnevalszeit vorbei, beginnt die Zeit der BERLINALE! Schon zum sechsten Mal berichte ich von den Filmen, die ich auf dem Internationalen Filmfestival in Berlin seit 2013 erleben durfte. Oft hatte ich die Möglichkeit, mit Regisseuren und Darstellern zu reden oder den Interviews, die sie gegeben haben, zu lauschen. Hier nun die Filme der Sektion Kinder- und Jugendfilme 41. Generation:

Die unglaubliche Geschichte von der Riesenbirne – Den utrolige historie om den kaempestore paere (Dänemark 2017)

A beautiful animated film from Denmark, which opened the 41st International Film Festival – Generation – BERLINALE 2018. For young and old from 8 years on. The audience laughed and cried and hold their breath – this is how a winner film have to be! A great adventure with a giant pear and a great friendship.

Der Bürgermeister der Stadt Sonnenhafen verschwindet spurlos und somit schlägt die Stunde seines Stellvertreters, der hofft, jetzt selbst Bürgermeister werden zu können. Zur Vorbereitung seiner Wahl lässt er ein unglaublich riesiges Rathaus errichten, dessen Schatten Sonnenhafen verschandelt und in Dunkelheit versinken lässt. Die Blumen lassen die Köpfe hängen, die Menschen verlieren ihre Lustigkeit und überhaupt vermissen alle JB, den Bürgermeister. Als Mitcho und Sebastian beim Angeln eine Flaschenpost finden, stellt sich heraus, dass JB auf einer geheimnisvollen Insel gestrandet ist und auf Rettung hofft. Als Geschenk schickt er einen Samen mit, aus dem über Nacht im Vorgarten eine Riesenbirne wächst. Leider zerstört sie dabei das Haus der beiden Freunde.  Der zu Hilfe gerufene Professor Glukose aus dem Atomlabor baut ihnen aus der Riesenbirne ein Haus. Das gerät auf einen Anhänger und schon geht die Reise mit einer aberwitzigen Verfolgungsjagd los.

Das Haus fällt ins Wasser und wird so zum Schiff. Ein Abenteuer jagt das nächste: ein einsamer Unterseeforscher mit einem mechanischen Drachen, drei fürchterliche Piraten und ein alles verschluckender schwarzer Nebel müssen bezwungen werden, bevor sie endlich die geheimnisvolle Insel erreichen. Doch werden Mitcho, Sebastian und Glukose sie je wieder verlasssen können? Die Riesenbirne liegt zerschellt am Ufer und auch der Motor der Insel fällt irgendwann aus.

Ein zauberhafter Animationsfilm, mitreißend, für Jung und Alt. Das Publikum hielt den Atem an, weinte und lachte – so sehen Siegerfilme aus. Mal sehen, ob wir mit unserem Tipp richtig liegen.

Der Drache mit seiner Mechanik und allgemein die vielen Details haben uns begeistert. Ebenso die herzerwärmende Freundschaft von Sebastian und Mitcho, die um jeden Preis zusammenhalten, und wie aus einem Angsthasen ein Held wird. Sehr sinnlich und zart war die Fahrt durch den schwarzen Nebel, ein Ort der absoluten Hoffnungslosigkeit, der zum Ort der Zuversicht wird.

Nach der Vorführung des Films durften die Kinder Fragen an die drei Regisseure Philip Einstein Lipski, Amalie Naesby Fick und Jörgen Lerdam stellen. Hier nun ihre Antworten:

Wir fühlen uns sehr geehrt, dass unser Film die 41. Filmfestspiele Generation eröffnen durfte!

Das Buch von Jakob Martin Strid, auf dem unser Film basiert, fanden wir sehr anarchistisch. Es sollte ein Film für alles Altersgruppen werden, das ist natürlich eine Schwierigkeit. Aber dadurch, dass die Hauptdarsteller zwei Tiere sind, können Zuschauer besser akzeptieren, dass diese in einer Riesenbirne reisen. Überhaupt eignet sich eine Birne besser als beispielsweise ein Apfel, da man mehrere Etagen einbauen kann 😉 Insgesamt haben wir vier Jahre gebraucht, um den Film fertigzustellen: Entwicklung, Animation und Geld beschaffen.

Die geheimnisvolle Insel ist so geheim, dass wir leider das Geheimnis bewahren müssen. Sie ist vor Urzeiten entstanden, als eine indianische Kultur auf der Erde lebte. Eine Klippe brach ab und trieb als Insel durchs Meer. Ein russischer Zahnarzt baute eine Mechanik in die Insel, damit sie seetüchtig ist. Der Großvater von Sebastian ist leider auf seiner Suche nach dieser Insel so lange unterwegs gewesen, dass er gestorben ist. Seitdem ist er verschollen.

Um diesen Film zu realisieren, haben 70 Spezialisten ihr Bestes gegeben.

Der Film ist für Leute ab 8 Jahre empfohlen

BERLINALE 2017 mit Mini-Exklusiv-Interview zur Weltpremiere von „Amelie rennt“

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amelie-rennt-nebendarstellerinnenFoto: Die zauberhaften Darstellerinnen Lena Oderich und Kollegin, die im Film „Amelie rennt“ der Hauptdarstellerin das Leben retten!

In February was time for BERLINALE – International Filmfestival! Today I’ll present the movie „Mountain miracle – An unexpected friendship“, a german-italien film (2017).Here: My review.

Beim Internationalen Filmfestival Berlinale hatte ich Glückliche in diesem Jahr insgesamt sieben Mal die Möglichkeit, bei einem Film bzw. bei Kurzfilmen dabei zu sein! Natürlich lasse ich Euch nicht auf dem Trocknen sitzen, sondern berichte wie immer von meinen Eindrücken auf der Berlinale.

Ich durfte bei der Weltpremiere des Films „Amelie rennt“ dabei sein,  der in der Sektion Generation Kplus zu sehen war. Hier meine Rezension.

Auf die Fragen der Zuschauer gab das Filmteam nach der Aufführung folgende Antworten:

Insgesamt haben die Arbeiten an dem Film ein Jahr gedauert, die Drehzeit selbst betrug 30 Tage.

Drehorte waren Berlin und Südtirol.

Die Hauptdarstellerin Mia Kasalo hat schon in mehreren Filmen mitgespielt. Asthma hat sie glücklicherweise nicht.

Das Filmteam könnte sich eine Fortsetzung der Geschichte  vorstellen, dann muss Samuel Girardi (Bart) aber nach Berlin kommen 😉

Ab 21. September 2017 kommt „Amelie rennt“ in die deutschen Kinos. Tipp: Hingehen!

Am Rande der Autogrammstunde hatte ich die Möglichkeit, ein Mini-Exklusiv-Interview mit den beiden Darstellerinnen Lena Oderich (Viola) und ihrer Kollegin zu führen:

Wie war es, mit Mia Kasalo (Amelie) zusammenzuarbeiten?

Lena: Mia ist eine tolle Hauptdarstellerin! Sie hat uns nie das Gefühl gegeben, dass wir „nur“ Nebendarstellerinnen sind und weniger wichtig wären. Das hat man schon daran gesehen, dass sie sich nach der Premiere an den Rand und nicht in die Mitte gestellt hat.

(Lena erkennt meine ZeilenZauber-Eule am Revers meiner Jacke, deshalb frage ich:) Nimmst Du wieder am jährlichen ZeilenZauber-Schreibwettbewerb teil?

Lena: (lacht) Da ich ja jetzt das eigentlich noch geheime Thema kenne, werde ich mir wohl etwas einfallen lassen! Ich freue mich schon 🙂

Vielen Dank und viel Erfolg in allem ❤

 

BERLINALE 2017 Weltpremiere von „Amelie rennt“ Deutschland / Italien 2017

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amelie-rennt-hauptdarstellerFoto: Die fabelhaften Hauptdarsteller Mia Kasalo und Samuel Girardi bei der Autogrammstunde

It’s February and time for BERLINALE – International Filmfestival! Today I’ll present the movie „Mountain miracle – An unexpected friendship“, a german-italien film (2017).

Das Internationale Filmfestival Berlinale ist in vollem Gange und ich Glückliche habe in diesem Jahr insgesamt sieben Mal die Möglichkeit, bei einem Film bzw. bei Kurzfilmen dabei zu sein! Natürlich lasse ich Euch nicht auf dem Trocknen sitzen, sondern werde wie immer von meinen Eindrücken auf der Berlinale berichten:

Ich durfte bei der Weltpremiere des Films „Amelie rennt“ dabei sein,  der in der Sektion Generation Kplus zu sehen war. Der Film ist eine deutsch-italienische Koproduktion des Regisseurs Tobias Wiemann. Er kann sich auf ein großartiges Schauspielteam verlassen: Es spielen mit Susanne Bormann, Denis Moschitto, und Jasmin Tabatabai. Auch die Kinderdarsteller sind hinreißend, allen voran Mia Kasalo und Samuel Girardi ebenso wie Shenia Pitschmann, Lena Oderich und Kollegin.

Amelie, ein Mädchen aus Berlin, will immer mit dem Kopf durch die Wand. Alles muss sie ausprobieren, nie verlässt sie sich auf Warnungen der Anderen. Deshalb fällt es ihr unendlich schwer, ihre lebensbedrohliche Krankheit Asthma anzunehmen. Sie will nicht das bedauernswerte Mädchen sein und kapselt sich durch ihre mürrische, bisweilen gewalttätige Art von Kindern und Erwachsenen ab. (Um dem Publikum zu verdeutlichen, wie stark Amelies Atmung eingeschränkt ist, lässt die Ärztin die Eltern, die Nasenklammern tragen, durch einen Strohhalm ein- und ausatmen.)

Als letzte Chance sehen die Eltern einen Sanatoriumsaufenthalt in den Bergen, der Amelie Hilfe und Einsicht bringen soll. Doch auch dort läuft sie vor allem davon, vor ihren Problemen, vor den mitfühlenden Menschen, letztlich vor sich selbst. In bezaubernde und gleichzeitig gewaltige Landschaftsbilder gebettet, beginnt Amelie einen Aufstieg in die Alpen. Der Weg zu sich selbst. Ihr Begleiter Bart steht ihr beobachtend zur Seite, halb amüsiert über ihre Versuche, gegen die Natur und alle Widerstände anzukämpfen. Kurz vor der Verzweiflung lässt er sie trotz aller Zurückweisungen nicht im Stich und so kann sie das Wunder der Bergfeuer erleben.

Ein atemlos machender Film für Leute ab 6.

3. ZeilenZauber-Winterschreibkurs „Erfinde deinen Kurzroman und enträtsele die Geheimnisse des Buchbindens“

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Photo2031Do you interested in literature or to write your own novel or to bookbinding? Than you have to go in Winter to my ZeilenZauberWritingCourse!

So sieht es aus, wenn einige Jurymitglieder über den Texten des ZeilenZauber-Schreibwettbewerbs grübeln! Wenn Ihr auch Lust zum Schreiben, Diskutieren, Buchbinden und noch viel mehr zum Thema Literatur / Film habt, und dabei sein wollt, oder jemanden kennt, der sich eignen würde und zwischen 10 und 15 Jahre jung ist, dann meldet Euch an beim ZeilenZauber-WinterSchreibkurs! Es sind noch zwei Plätze frei.

Anfragen und Informationen unter: andrea.maluga(et)alice-dsl.net

Thema des ZZ-WinterSchreibkurses: „Erfinde deinen Kurzroman und enträtsele die Geheimnisse des Buchbindens“

Besondere Termine: gemeinsamer Besuch der Berlin-Buchmesse, Gestaltung des Bundesweiten Vorlesetages, Adventswichteln, gemeinsamer Besuch des Internationalen Filmfestivals BERLINALE, Schreibcoaching für einen Beitrag zum 4. ZeilenZauber-Schreibwettbewerb 2017

Kosten: 35 Euro monatlich, inklusive aller Materialien und Eintrittskarten

Die vorläufigen Termine (werden unter „Termine“ im blog aktualisiert):

12. und 19. November 2016 sowie 3. und 17. Dezember 2016 sowie jeweils zwei Termine monatlich im Januar, Februar und März, 10.30 bis 12.30 Uhr (bei Ausflügen länger) in den schönen Räumen der Logopädischen Praxis Daniela Dinter, Wolfshagener Straße 72 in Berlin-Pankow.

 

BERLINALE 2016: Mia schläft woanders (Schweden / Niederlande 2016)

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Natürlich teile ich gern meine BERLINALE-Erlebnisse mit Euch und beginne mit dem Eröffnungsfilm des Programms „Generation K+“, dem schwedisch-niederländischen Film „Siv sover vilse“, der in der deutschen Übersetzung seltsamerweise den Titel „Mia schläft woanders“ trägt.

Basierend auf der Bilderbuchgeschichte von Pija Lindenbaum (dt. 2011) haben Lena Hanno Clyne und Catti Edfeldt diesen magischen Film für Leute ab 7 Jahre gedreht. Siv/Mia will zum ersten Mal bei einer Freundin schlafen. Ein wenig Herzflattern hat sie schon bei dem Gedanken, woanders zu übernachten, aber Papas Telefonnummer auf einem kleinen Zettel gibt ihr Sicherheit. In der Wohnung der Freundin ist alles anders als zu Hause, z.B. die Regeln innerhalb der Familie. Und echte Tiere bevölkern die Nacht!

Kurzkritik fantaghiro (12 Jahre): „Der Film war süß gemacht, vor allem für jüngere Kinder. Siv/Mia, die zunächst schüchtern ist und kaum etwas sagt, verändert sich im Laufe der Geschichte sehr und traut sich zum Schluss sogar, die Freundin zu kritisieren.“

Zur Premiere auf der Berlinale 2016 waren die beiden jungen Hauptdarstellerinnen Astrid Lövgren und Lilly Brown angereist, ebenso die Regisseurin, die Autorin, der Kameramann u.a. Im Interview nach der Vorstellung habe ich folgende Antworten auf die Fragen der Kinder notiert:

Wie kam die Magie in die Wohnung der Freundin? Sie wussten ja beim Bau nicht, dass das Haus magisch ist? Der Kameramann antwortete: „Die Magie kam durch die inspirierende Atmosphäre im Filmteam zustande. Außerdem haben wir zwei Zimmer gebaut, ein großes und ein kleines und dadurch diese Magie verstärkt.“

Wie lange habt Ihr gedreht? „Insgesamt 5 Wochen drinnen und 4 Tage draußen im Schnee.“

Habt Ihr richtige Tiere verwendet? „Wir hatten ein echtes Rentier am Set, aber unglücklicherweise ist ihm eine Schaufel abgebrochen, die wir dann digital hinzufügen mussten. Die Dachse wurden von Handpuppenspielern gespielt.“

Gibt es ein Buch als Vorlage? „Ja, ein Bilderbuch, das wir erweitert haben.“

Wie sehr musstet Ihr Euch als Schauspielerinnen verändern? „Zu 88%,“ antworteten Astrid und Lilly.

Warum habt Ihr mitgemacht bei dem Film? „Ich wollte neue Leute kennen lernen“, sagte Astrid.

Woher kommt Ihr? „Lilly stammt aus Stockholm und Astrid aus dem Norden Schwedens.“

Wie alt seid Ihr? „Wir sind beide 9 Jahre alt.“

 War es schwer, zu schauspielern? „Ja, weil manche Dinge erst im Computer hinzugefügt wurden und stattdessen Tennisbälle als Platzhalter her hielten. Freundlicherweise hatten sie für uns Smileys darauf gemalt.“

Seid Ihr beiden jetzt befreundet? „Ja, beste Freundinnen!“

Seven-year-old Siv’s first night sleeping over at her new friend Cerisia’s place turns out to be a magical one. In the early evening, many things are already beginning to seem odd, the exotic food, all of the animals … At night though, the unfamiliar flat really starts to become a realm full of secrets. There is spooky and puzzling stuff waiting to be discovered behind every door. The little girl’s worries and desires are mirrored in the purple adventure and they help her at the same time to gain her own perspective on things. The dream-like scenery resembles that of Lewis Carroll. The film’s love for the unconventional also recalls the work of Astrid Lindgren, with whom filmmaker and author Catti Edfeldt collaborated frequently in the early days of her career. (Source: Berlinale)

BERLINALE 2016

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Photo7309It’s February, cold, wet and foggy. But we have the International Film Festival BERLINALE in the city, yeah!! The opening show for section „Generation“ was presented by Maryanne Redpath, who lead this section. There are 28 films and 35 short films. All films will be evaluated by a wonderful jury. But only one film will be the winner of the prize „Gläserner Bär“! I will report about this festival.

Hej, es ist Februar. Karneval, Valentinstag und BERLINALE innerhalb einer Woche, ich fasse es nicht! Gut, Karneval und Valentinstag ist je nach Verfassung Geschmackssache, aber das Internationale Filmfestival BERLINALE haut ja wohl jeden um 😉 Jedenfalls werde ich mindestens fünf Filme gesehen haben und danach schlauer, trauriger, glücklicher und alles andere auch sein. Natürlich teile ich gern meine Erlebnisse mit Euch und werde berichten!

Die Eröffnung der Sektion „Generation“wurde am Freitag charmant von der Chefin Maryanne Redpath präsentiert. Das Programm dieser Sektion umfasst 28 Lang- und 35 Kurzfilme, die  von der Kinder- und Jugendjury sowie die Internationale Jury bewertet und mit dem Gläsernen Bären ausgezeichnet werden.

 

Such mich / Search for me No. 5

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Mein blog wird gern gelesen, was mich freut. Interessant ist manchmal, wie die Leser auf  mich stoßen, welche Stichworte sie bei der Suche eingeben. Hier einige Kostproben:

Many people like my blog. It’s very interesting for me to see which keywords are relevant to locate me. Here is a little taste:

1. skandinavisches viertel prenzlauer berg: Ab und zu begebe ich mich auf Spurensuche und unternehme Stadt- und Landgänge, diesmal im viel geliebten Stadtteil Berlins, Prenzlauer Berg.

2. milchmanns: ein Lieblingskaffeehaus, nicht nur für Autoren.

3. rote grütze-geschichten: Mein Hermann, den ich mal geschenkt bekam, wohnte in einem Rote-Grütze-Plastikeimer, bevor ich mich seiner liebevoll annahm und in eine Keramikschüssel einziehen ließ.

4. vatikanbrot geschichte: Hermann aka Vatikanbrot… siehr Nr. 3.

5. kompott duden: Du sollst Dein Kompott nicht essen, bevor Du nicht im Duden die Schreibweise nachgeschlagen hast? Jedenfalls merkte ich an, dass man den Rumtopf auch als Kompott genießen kann. Vielen Dank an meine Blog-Kollegin von Alte Liebe Hamburg, die mir freundlicherweise das Foto und das Rezept zur Verfuegung gestellt hat.

6. mit beiden augen, grafik, wolfgang würfel: Der Maler Wolfgang Würfel hat in seinem Schaffen ua. 1000 Feuilletons von Heinz Knobloch mit Vignetten versehen, die Rubrik in der „Wochenpost“ hieß „Mit beiden Augen“.

7. schreibwettbewerb 2015: Nun schon zum zweiten Mal veranstaltete ich im Rahmen meiner Schreibwerkstatt ZeilenZauber einen Schreibwettbewerb, diesmal zu Thema „Frieden“, es nahmen etwa 100 Kinder teil!

8. tausendsassa duden: In meiner Rubrik „Versunkene Schätze“ spüre ich vergessenen Wörtern nach, hier also „Tausendsassa“.

9. claudius von stolzmann new york: Da hat wohl jemand meine BERLINALE-Rezension des Films „Kopfueber – Upside down“ gefunden!

10. osterhase kiepe zeichnen: Beim Zeichnen konnte ich sicher nicht behilflich sein, aber über den Ursprung der Kiepe aufklären.

Ich wünsche, wohl gelacht zu haben.