Gedenkminute: Meret Oppenheim zum 100. Geburtstag

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Meret Oppenheim, born 1913 in Berlin, belongs to the circle of surrealists around André Breton (Paris) in 1930s. She loved Max Ernst, talked to Picasso, formed the ear of Giacometti and was photographed naked by Man Ray. The whole life time, she thought about the question: what is the pure woman kind of art. At the age of 14, she begans to record her dreams in a diary. As a young woman she wrote poems like this:

Do you hear the lions shout

unified banned consumed

The day had beaten them

without return.

(1935)

Because of her 100th birthday, the Martin-Gropius gallery in Berlin presents a wonderful retrospective of her work. which can be seen up to the December 1st 2013. (transl. doc t.)

Meret Oppenheim, 1913 geboren in Berlin, gehörte in den 1930er Jahren zum Kreis der Surrealisten um André Breton in Paris. Sie liebte Max Ernst, unterhielt sich mit Picasso, bildete das Ohr Giacomettis ab und ließ sich von Man Ray als Akt fotografieren.

Lebenslang beschäftigte sie die Frage nach der explizit weiblichen Kunst.

Seit sie 14 Jahre alt war, hielt sie ihre Träume in einem Tagebuch fest, die häufig in ihrem Werk Widerhall finden. Als junge Frau schrieb sie Gedichte wie dieses:

Hörst du die Löwen brüllen

Vereint verbannt verzehrt

Der Tag hat sie geschlagen

Ohne Wiederkehr

(1935)

Anlässlich ihres 100. Geburtstages bietet der Martin-Gropius-Bau in Berlin (zuvor in Wien) eine großartige Retrospektive des Werkes Meret Oppenheims, die noch bis zum 1. Dezember 2013 dort zu sehen sein wird.

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